Liechtensteinklamm
Ausflugsziel im Salzburgerland
Die Liechtensteinklamm am Eingang ins Großarltal in St. Johann im Pongau ist eine der längsten und tiefsten Schluchten in den Alpen. Lassen Sie sich vom mächtigen Rauschen des Wasserfalls und dem feinen Wasserstaub, die einen Regenbogen entstehen lassen, verzaubern.
Inhalt



Öffnungszeiten 2026
Die Liechtensteinklamm ist ab Anfang Mai bis 30. September 2026 täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet (letzter Einlass 18.00 Uhr).
Von 1. Oktober bis 31. Oktober 2026 hat die Klamm täglich von 09.00 bis 16.00 Uhr geöffnet (letzter Einlass 16.00 Uhr).
Bei der SalzburgerLand Card ist ein einmaliger kostenloser Eintritt inkludiert.
Mit der Gästekarte aus dem Großarltal bekommen Sie eine Ermäßigung am Eingang. Außerdem gibt es günstigere Tickets für Gruppen.
Eintrittspreise 2026
| Alter | Preis | Preis mit Gästekarte |
|---|---|---|
| Erwachsene (ab 18 Jahren) | € 16,00 | € 15,00 |
| Kinder & Jugendliche | € 9,00 | € 7,50 |
Parkplatz
- Für Ihren Besuch bei der Liechtensteinklamm sind vor Ort ausreichend Parkplätze vorhanden.
- Vom letzten Parkplatz sind es noch ca. 400 m Fußweg zum Eingangsbereich der Liechtensteinklamm.
Anreise
Öffentliche Anreise
Mit dem Citybus Linie 52 von St. Johann kommen Sie ganz einfach zur Liechtensteinklamm. Hierzu fahren Sie bis zur Haltestelle St. Johann Postamt und nehmen dann die Linie 52 direkt zur Liechtensteinklamm. Hinweis: Die Linie 52 fährt am Sonntag nicht.
Mit dem Guest Mobility Ticket können Sie seit 1. Mai 2025 alle öffentlichen Verkehrsmittel im SalzburgerLand während Ihres Aufenthaltes kostenlos nutzen.
Alle Buspläne vom SalzburgerLand auf einen Blick.
Anreise aus dem Großarltal
Wenn Sie Ihren Urlaub in Großarl oder Hüttschlag verbringen, fahren Sie ca. 14 km entlang der Großarler Landesstraße Richtung St. Johann im Pongau. Danach biegen Sie rechts ab. Dann biegen Sie gleich wieder rechts in Richtung Plankenau ab. Danach folgen Sie der Liechtensteinklammstraße noch ca. 3 Kilometer bis zu den Parkplätzen. Adresse: Liechtensteinklammstraße 123, 5600 St. Johann im Pongau
Wissenswertes
Highlights
der Liechtensteinklamm

Nach einem Felssturz im Mai 2017 musste die Liechtensteinklamm geschlossen werden und wurde nach dreijähriger Sanierung im Juni 2020 wieder für Besucher geöffnet.
Das neue Highlight ist die imposant angelegte Treppenanlage „Helix“, die sich als Wendeltreppe 30 Meter in die Tiefe schraubt. Von oben, sowie von unten betrachtet bietet die Attraktion einen einzigartigen Blick in die Schlucht.

Mit 4000 Metern ist die Liechtensteinklamm eine der längsten Klammen in den Alpen. Rund 1000 Meter der Schlucht können von Besuchern besichtigt und bestaunt werden. Bis zu 300 Meter sind die Felsen tief. An einigen Stellen ist die Klamm nur wenige Meter breit. Am Ende der Schlucht kommt man zu einer Aussichtsplattform, von wo man einen traumhaften Blick auf den großen Wasserfall hat.

Seit die Liechtensteinklamm in der ORF Show „9 Plätze – 9 Schätze“ im Jahre 2022 mit dem hervorragenden zweiten Platz ausgezeichnet worden ist, zählt diese auch zu den bedeutendsten Schätzen Österreichs. Bei der Show werden jedes Jahr ganz besonders schöne Orte aus jedem der 9 Bundesländer Österreichs ausgewählt. Danach wird daraus der schönste Platz von einer Juri und dem Live und TV Publikum ausgewählt.
Hier können Sie nachlesen wie zum zweiten Mal in der Geschichte von „9 Plätze – 9 Schätze“ ein Salzburger Platz zum zweitschönsten Platz Österreichs gewählt wurde.
Die Sage und Geschichte
der Liechtensteinklamm

In der Plankenau bei St. Johann lebte seinerzeit der Schmied von Oberarl. Dieser hatte eine verkrüppelte Tochter. Der Schmied hatte diese Tochter dem Teufel verschrieben. Der Handel war, dass er ihm dafür die Gasteiner Quellen vor die Haustür bringen musste. Das Ganze musste allerdings vor dem ersten Hahnenschrei am nächsten Morgen erfolgen.
Der Teufel und der Schmied gingen schließlich den Pakt ein und der Teufel machte sich in finsterer Nacht an sein unheimliches Werk. Die Frau des Schmiedes erfuhr allerdings vom Vorhaben ihres Mannes und vereitelte dies. Sie schnappte sich ihren Hahn und tauchte ihn in das eiskalte Brunnwasser – noch bevor der Tag anbrach.
Vor lauter Schreck begann der Hahn aber laut zu krähen. Der Teufel, der zu diesem Zeitpunkt gerade mit den warmen Quellen über die Klamm flog, war sich bewusst, dass er die Wette verloren hatte. Vor lauter Wut schmetterte er die Quellen in die Tiefe der Felsenenge mit dem Ziel, dass sie für Menschen nie mehr zu fassen sind.

Das Wasser der Großarler Ache bildete über Jahrtausende die heutige Liechtensteinklamm. Für das Großarltal stellt diese Klamm ein wesentliches Verkehrshindernis dar. Dies wurde aber mit der Straße östlich oberhalb der Liechtensteinklamm aufwändig umgangen.
Bereits 1875 begann man mit den Arbeiten zur Begehbarmachung der Schlucht. Dies geschah durch die Mitglieder des Pongauer Alpenvereins. Aufgrund von Geldmangel machten sich die Arbeiter auf Suche nach einem Geldgeber. Schließlich wandten sie sich an Fürst Johann II von Liechtenstein, der im nahegelegenen Großarl eine Jagdwirtschaft betrieb. Der Fürst war von dieser Idee begeistert und spendete 600 Gulden für den Ausbau der Klamm.
Jetzt konnten die Arbeiten fortgesetzt werden und schon 1876 wurde die Klamm eröffnet. Aufgrund der großzügigen Spende des Fürstens benannte man die Klamm, die einst Großarlerklamm hieß, in Liechtensteinklamm um.
Bereits 1924 wurde ein Gasthaus am Eingang zur Klamm errichtet. Dies wurde 2011 abgerissen und 2012 wurde ein neues Gasthaus eröffnet.







