Schwarzbeeren 🫐
alles rund um die beliebten blauen Beeren
23. Juni 2026
Bei sommerlichen Wanderungen im Großarltal findet man sie immer wieder: die kleinen dunkelblauen Schwarzbeeren. Sie gehören zu den beliebtesten Beeren und schmecken nicht nur richtig gut, sondern sind auch noch sehr gesund.
Hier erfährst du alles über die Schwarzbeeren, ihre unterschiedlichen Namen und die besten Rezeptideen aus dem Großarltal.
Wie nennt man Schwarzbeeren noch?
Schwarzbeeren, Heidelbeeren oder Blaubeeren – wie heißen sie jetzt eigentlich?
Diese Beere hat viele Namen. Je nach Region wird sie unterschiedlich bezeichnet:
- Schwarzbeere: im Salzburgerland, Tirol und alpinen Regionen
- Heidelbeere: offizieller hochdeutscher Name
- Blaubeere: oft in Deutschland verwendet
- weitere regionale Varianten: Moosbeer oder Waldheidelbeere
Im Großarltal sagen wir Schwarzbeeren dazu. Ausgesprochen wird es aber ungefähr so: „Schwoschzbee“.
Gemeint ist damit aber immer dieselbe Pflanze: die Waldheidelbeere (Viccinium myrtillus), die sich deutlich von den kultivierten Beeren aus dem Supermarkt unterscheidet. Sie schmeckt intensiver, enthält mehr Nährstoffe und ist innen dunkelblau gefärbt – dadurch bekommt man beim Naschen eine blaue Zunge.

Schwarzbeeren wachsen auf Sträuchern meist in:
- Bergwäldern
- Lichtungen
- Almgebieten
- Waldrändern
Im Großarltal findest du sie oft entlang vieler Wanderwege und Almwiesen, wie zum Beispiel entlang vom Salzburger Almenweg.
Wie erkennt man Schwarzbeeren?
Die Schwarzbeeren wachsen auf kleinen grünen Sträuchern mit kleinen ovalen Blättern. Die Sträucher werden zwischen 10 und 40 cm hoch.
Schwarzbeeren ernten:
Schwarzbeerenzeit im Großarltal
Je nach Wetter- und Höhenlage sind die Schwarzbeeren meist im Juli und August reif.
Sind die Schwarzbeeren reif, kann man sie zum Beispiel als kleine Stärkung beim Wandern genießen. Einzeln gepflückt neben dem Wanderweg hat man damit den idealen Snack, denn die Schwarzbeeren kann man ganz einfach roh genießen.
Wer größere Mengen an Schwarzbeeren sammelt, verwendet dafür oft eine sogenannte „Riffel“ (auch Beerenkamm genannt). Das ist ein kleines, handliches Sammelgerät mit feinen Zinken. Damit fährt man durch die Schwarzbeer-Sträucher und die reifen Beeren sammeln sich direkt im Auffangbehälter.
Wichtig ist dabei immer ein schonender Umgang mit den Pflanzen und der Natur.
Wie gesund sind Schwarzbeeren?
Superfood am Wegesrand
Schwarzbeeren enthalten:
- Antioxidantien
- Vitamin C
- Vitamin E
- Ballaststoffe
- Sekundäre Pflanzenstoffe
- Mineralstoffe (Kalium, Eisen)
Schwarzbeeren als Hausmittel:
Getrocknete Schwarzbeeren werden oft als Hausmittel bei leichtem Durchfall verwendet.
Da frische Schwarzbeeren viele Ballaststoffe enthalten, können sie helfen die Verdauung anzuregen und eine träge Verdauung zu unterstützen.







