Zum Inhalt springen

Tourismusverband Großarltal

+43 6414 281info@grossarltal.info

Der richtige Umgang mit Weidevieh

so verhalten Sie sich richtig

Das Großarltal ist als „Tal der Almen“ bekannt und begeistert im Sommer mit rund 400 km markierten Wanderwegen, rund 40 bewirtschafteten Almhütten und 160 km beschilderte Mountainbikestrecken. Wer im Großarltal wandern, mountainbiken oder mit dem Hund unterwegs sein möchte, bewegt sich dabei hauptsächlich in einer von Almen geprägten Kulturlandschaft. Genau deshalb gehört ein respektvoller Umgang mit Weidevieh zu einem sicheren Bergerlebnis dazu. Gerade auch beim Mountainbiken auf Alm- und Forstwegen kommt es immer wieder zu Begegnungen mit Weidevieh – etwa an Wegquerungen, in der Nähe von Weidezäunen oder auf Streckenabschnitten zu den Almen. Umso wichtiger ist es, auch auf dem Bike aufmerksam, ruhig und rücksichtsvoll unterwegs zu sein.

Kühe vor dem Draugstein
Warum gehört Weidevieh zur Almlandschaft im Großarltal?

Kühe und andere Weidetiere wie zum Beispiel Pferde, Schafe, uvm. sind ein wichtiger Teil der Almlandschaft und tragen zur Pflege der Wiesen bei. Sie machen unsere Almlandschaft zu dieser besonderden Kulturlandschaft. Vor allem im Sommer trifft man Tiere häufig auf den Almen, im Frühjahr und Herbst auch in Tallagen entlang von Spazierwegen. Zwischenfälle sind selten und entstehen meist durch menschliches Verhalten. Umso wichtiger ist es, beim Wandern und Mountainbiken im Großarltal aufmerksam, ruhig und rücksichtsvoll unterwegs zu sein.

Die wichtigsten Verhaltensregeln auf einen Blick

  • Immer genügend Abstand zu Weidevieh halten
  • Tiere nicht füttern
  • Ruhig und rücksichtsvoll verhalten
  • Lärm und hektische Bewegungen vermeiden
  • Bei Kälbern besonders vorsichtig sein
  • Warnsignale wie gesenkten Kopf, Scharren oder Brüllen beachten
  • Bei Unruhe in der Herde ruhig bleiben und sich zügig entfernen
  • Den Tieren nicht den Rücken zukehren
  • Hunde immer an der kurzen Leine führen, bei einem drohenden Angriff den Hund sofort ableinen
  • Tore nutzen und wieder schließen
  • Weiden zügig überqueren
  • Wanderwege nicht verlassen
  • Bei versperrtem Weg durch Weidevieh lieber einen Umweg machen

So verhalten Sie sich richtig

auf Almen und Weiden im Großarltal

Halten Sie immer genügend Abstand zu den Tieren und versuchen Sie nicht, Kühe oder anderes Weidevieh zu füttern oder zu streicheln. Vermeiden Sie Lärm, hektische Bewegungen und unnötige Annäherung. Gerade auf beliebten Wanderwegen und bei Bike-&-Hike-Touren im Großarltal ist ein umsichtiges Verhalten besonders wichtig, weil Mensch und Tier sich hier denselben Lebensraum teilen. Das gilt besonders auf Alm- und Forstwegen, an unübersichtlichen Passagen und überall dort, wo Wege durch Weideflächen oder an Herden vorbeiführen.

Besondere Vorsicht bei Jungtieren

Seien Sie im Bereich von Jungtieren besonders achtsam. Muttertiere beschützen ihren Nachwuchs und können eine Annäherung als Bedrohung wahrnehmen. Halten Sie daher besonders viel Abstand und vermeiden Sie jede Situation, die Unruhe in eine Herde bringen könnte.

Warnsignale erkennen

Wird eine Herde unruhig, ist besondere Vorsicht geboten. Typische Alarmsignale sind ein gesenkter Kopf, Scharren oder Brüllen. Bleiben Sie in dieser Situation ruhig und gehen Sie zügig von den Tieren weg. Wichtig ist, den Tieren dabei nicht den Rücken zuzuwenden.

Wenn Tiere auf Sie zukommen

Sollte Weidevieh auf Sie zugehen, bewahren Sie Ruhe. Versuchen Sie, den Tieren möglichst auszuweichen, ohne hektisch zu reagieren. Rücksicht, Abstand und ruhige Bewegungen helfen dabei, die Situation zu entschärfen.

TIPP: Weidetiere sind an das Treiben mit einem Stock gewöhnt. Darum kann man sich mit einem Wanderstock Respekt verschaffen. Meistens reicht es dabei schon, den Stock zu heben.

Wege, Zäune und Gatter beachten

Bleiben Sie auf Wanderwegen und verlassen Sie die offiziellen Wege nicht. Müssen Sie eine Weide queren, tun Sie das zügig. Nutzen Sie vorhandene Tore und schließen Sie diese danach wieder sorgfältig. Wenn eine Herde den Weg versperrt, ist ein Umweg in großem Bogen die bessere und sicherere Entscheidung.

Unterwegs mit Hund

Wer mit einem Hund auf der Alm unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam sein. Kühe und andere Weidetiere können Hunde als Bedrohung wahrnehmen. Schon die Anwesenheit eines Hundes oder Bellen kann eine Herde in Alarmbereitschaft versetzen. Führen Sie Ihren Hund deshalb auf der Weide immer an der kurzen Leine.

Ist ein Angriff durch eine Kuh oder ein Weidetier abzusehen, gilt: Hund sofort ableinen. So kann der Hund ausweichen und Sie geraten nicht zusätzlich zwischen Tier und Hund. Vor allem Begegnungen zwischen Mutterkühen und Hunden sollten möglichst vermieden werden.

Sicher unterwegs im Tal der Almen

Ob gemütliche Almwanderung, sportliche Bergtour oder Mountainbiken im Großarltal: Rücksicht auf Natur, Almbewirtschaftung und Weidevieh gehört zu einem gelungenen Tag in den Bergen dazu. Wer aufmerksam unterwegs ist, Abstand hält und einfache Verhaltensregeln beachtet, trägt zu einem sicheren und entspannten Miteinander auf den Almen im Großarltal bei.

FAQs - häufige Fragen

richtiges Verhalten gegenüber dem Weidevieh

Österreich
Ski Amadé
Salzburger Land
Nationalpark Hohe Tauern