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Zusammentreffen mit einer lebenden Legende

Letzte Woche präsentierte TV-Legende Sepp Forcher auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Fuße des Großglockners sein 4. Buch mit dem Titel „Die Berge meines Lebens“. Der Berg seines Lebens war und ist zweifellos der Großglockner, wo er auch seine Frau Heli kennenlernen durfte, mit der er mittlerweile seit 65 (!) Jahren verheiratet ist.

In den Jahren 1955 – 1959 waren Sepp und Heli Forcher Hüttenwirte am Berglandhaus in Großarl. Ich habe Sepp während der letzten Jahre mehrmals bei div. Anlässen getroffen und immer wieder hat er mir dabei spannende Geschichten aus diesen Tagen erzählt. Nun durfte ich bei der Präsentation dabei sein und habe mir für diesen Termin ein paar ganz besondere Wegbegleiter eingeladen:

v.l.n.r.: Thomas Wirnsperger, Elisabeth und Lois Gfrerer, Sepp Forcher, Stefan Mooslechner, Sepp Gfrerer. Bild: Walter Mooslechner

Allesamt Zeitzeugen aus jenen Tagen: Sepp und Lois Gfrerer mit Gattin Elisabeth (“Heddegg Sepp und Lois”). Die beiden Herren waren seinerzeit Träger und haben den Forchers geholfen, all die schweren Lasten anfangs zu Fuß, später dann mit dem Pferd den steilen Fußweg über Kronbichl und Heddegg hinauf bis zum Berglandhaus zu tragen. Als die Forchers im November 1955 das Berglandhaus übernommen hatten, waren beispielsweise 22 Fensterscheiben eingeschlagen. Da galt es ersteinmal, bei Eiseskälte (die Winter waren damals lang und streng) 22 Fensterflügel ins Tal zu tragen, neu einglasen zu lassen und wieder den Berg hochzuschleppen.

Weiters mit dabei waren Stefan und Walter Mooslechner vom seinerzeitigen Gasthof Neuwirt (heute Hotel Berg-Leben). Der Neuwirt war für die Forchers damals ihre “Talstation” wie sie ihn nannten, quasi ihr Basislager im Tal. Dort hatte sich Sepp früher bei seinen Einkäufen stets noch gestärkt, dann ist er mit seiner “Buglkrax´ n” mit 3 vollen Kisten Bier am Rücken den langen Weg hinaufgestiegen zum Berglandhaus. Ein bärenstarker Mann war er damals, der Sepp, so wurde mir erzählt.

Sepp Forcher bei der Präsentation seines Buches “Die Berge meines Lebens”

Solche und viele weitere Anekdoten weiß der Sepp zu berichten. Danke, dass ich ihn kennenlernen durfte und dass er mir einige davon erzählt hat. Ich wünsche ihm und seiner Frau Heli, die krankheitsbedingt leider nicht dabei sein konnte, alles Gute, vor allem Gesundheit und noch zahlreiche schöne, gemeinsame Jahre.

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