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„Selten wirkt man Gutes ohne Anstrengung.“

Dieser Meinung waren auch die Geschäftsführer der Großarler Bergbahnen nach der vergangenen Saison. Ein fordernder sowie erfolgreicher Winter liegt hinter uns. Wie jedes Jahr wurden die anstehenden anspruchsvollen Aufgaben von allen Mitarbeitern nach bestem Wissen und Gewissen gemeistert. Als „Zuckerl“ dafür durften wir, die Belegschaft der Großarler Bergbahnen, uns mitsamt Partnern ins „Steirische“ aufmachen. Alle zwei Jahre ermöglichen uns unsere großzügigen Chefs einen ein- bzw. zweitägigen Betriebsausflug. Von der Münchner „Frühlingswiesen“ über die „Stiegl Brauwelt“ bis hin zu einem Besuch in der Westernstadt „Pullman-City“ wurde uns bis dato schon einiges ermöglicht. Dieses Mal ging es nach Spielberg zum legendären Red-Bull Ring.

Um 7.30 Uhr starteten wir und machten uns mit unserem Haus- und Hofchauffeur Bernhard Richtung Spielberg auf. Drei Stunden Fahrt vergingen bei hohem Redebedarf unter Kollegen wie im Fluge und schon fuhren wir in Spielberg ein. Ein atemberaubendes Areal bot sich uns dort und wir speisten mit Ausblick auf das Spielbergareal fast schon königlich.

Mit vollen Mägen ging es weiter zum Spielberg‘ schen Check-in, wo wir in Gruppen eingeteilt wurden. Fünf actionreiche Spiele, darunter ein Go-Kart-Rennen, Zielschießen, Reifenwechseln auf Zeit sowie einige Parcours-Fahrten mit unterschiedlichsten Gefährten standen uns bevor.

Die Krönung unseres Spielbergaufenthaltes bzw. die der Männer war die Ferrari-Ausstellung. Autos dieser Art am Serviertablett präsentiert. Kurz habe ich überlegt, wie es sein würde, diese in allen Farben in der eigenen Garage stehen zu haben. Je nach Outfit, der passende Ferrari. Die Realität hat mich beim Erlauschen des Preises eines solchen Gefährtes von einem an mir vorbeigehenden, wohlhabenden Herren aber schnell und sicher wieder eingeholt. Vollständig auf den Boden der Realität kam ich dann wieder beim Einsteigen in unseren komotten Postbus.

Leoben

Den Tag ließen wir mit einem gemütlichen Abendessen in Leoben ausklingen.  Ein Weinkeller, wie man ihn aus Filmen kennt, exquisiter Wein und eine schmackhafte steirische Jause erwarteten uns. Nach dem Dessert fand dann die Siegerehrung der Gewinner der Wettbewerbe in Spielberg statt. Wir sahnten tolle Preise ab und daraufhin wurde musiziert.

Abenteuer Erzberg

Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück die Fahrt nach Eisenerz an. Dort erlebten wir eine spaßige Hauly-Fahrt. Ein Hauly ist übrigens ein umgebauter Schwerlastkraftwagen, der stolze 55 Tonnen auf die Waage bringt. Wenn ich mich jetzt zurückerinnere, war diese Fahrt eigentlich gar nicht so spaßig. Die ruckartige Durchquerung des Geländes in Eisenerz war in Bezug auf den vorigen Abend im Weinkeller nicht wirklich von Vorteil, was das Bauchgefühl betrifft zumindest… Nun ja, nach der mittelprächtig spaßigen Fahrt mit dem Hauly ging’s ca. 1,5 Kilometer weit in den Berg hinein, vorbei an der tektonischen Entstehungsgeschichte des Erzberges und der Wassermannsage, die über die Auffindung des Erzberges erzählt. Krönung war die Sprengung (live natürlich). Diese Erschütterungen gaben uns allen dann endgültig den Rest und wir machten uns auf zum nächsten Bräustüberl, um unseren Mägen wieder einmal etwas Gutes zu tun. Mit ein bisschen Wehmut, aber auch Vorfreude auf zu Hause machten wir uns auf den Heimweg.

Ein actionreicher, freudiger und unvergesslicher Betriebsausflug ging zu Ende. Doch wie sagt man so schön: Alles hat ein Ende, aber die Erinnerung bleibt.

„Selten wirkt man Gutes ohne Anstrengung.“
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