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Neuer Mountainbike Singletrail im Entstehen

Heute mal eine erfreuliche Nachricht für alle trailbegeisterten Mountainbiker: Im Großarltal sind seit ein paar Wochen die Arbeiten für einen neuen, zweiten Singletrail im Gange. Dieser wird von der Panoramabahn-Bergstation / Laireiteralm ausgehend in voraussichtlich 2 verschiedenen Varianten über die Jagahütte und die Hochbrandhütte talwärts führen bis zur Bergstation der Hochbrandbahn. Dort schließt der Trail unmittelbar an den bereits bestehenden „Singletrail Großarltal“ an.

Mit einem kleinen Bagger wird die Trasse angelegt

Seit Ende August wird nun schon gebaggert, gebaut und wieder begrünt. Der Trail wird sehr naturnah angelegt. Dazu wird erst der Rasen abgetragen, dann der Trail gebaut und an den neu entstandenen Böschungen der seinerzeitige Naturboden wieder aufgebracht. Was übrig bleibt, ist ein ca. 50 – 90 cm breiter Trail, der nahezu aussieht, als ob er schon immer da verlaufen wäre. Für den Bau verantwortlich zeichnet Christoph Lagger mit seinen Mitarbeitern der Firma Team-Works sowie das Team von Erdbau Laireiter. Die Planung des Trails erfolgte durch die Österreichischen Bundesforste. Sofern das Wetter mitspielt, sollten die Baggerarbeiten in diesem Sommer noch abgeschlossen werden, damit sich der Boden über den Winter setzen kann. Im Frühjahr wird dann noch fein nachgearbeitet. So steht einer Eröffnung im Frühsommer 2019 hoffentlich nichts mehr im Wege. Wir werden zeitgerecht darüber berichten.

Neuer Singletrail – als ob er schon immer hier verlaufen wäre

Der neue Trail wird eine Länge von ca. 6 km haben und rund 520 Höhenmeter überwinden. Gemeinsam mit dem bereits bestehenden Singletrail Großarltal kann man dann fast 10 km und knapp 1000 Höhenmeter am Stück abfahren. Da steigt nicht nur der Adrenalinspiegel, nein das setzt dann schon sportliche Fitness voraus, auch wenn der Trail nur bergab gefahren wird.

So herrlich fügt sich der Trail in die Natur ein

Die Bergfahrt erfolgt mit der Panoramabahn Großarltal, wo die Bikes an einer speziellen Aufhängung außen an den Gondeln transportiert werden. Durch die beiden Varianten wird es doppelt interessant, den Trail gleich noch einmal zu fahren. Und wer sich so fleißig ins Abenteuer stürzt, braucht natürlich auch eine kräftige Stärkung, die er unterwegs direkt am Trail an der Laireiteralm, an der Zapfenhütte und natürlich bei den zahlreichen Restaurants im Tal am Weg zur Gondelbahn einnehmen kann. Na dann: Rauf auf´s Bike und rein ins Abenteuer. Aber erst kommt bekanntlich noch der Winter. Die Großarler Bergbahnen sind schon fleißig am Vorbereiten.

Neuer Mountainbike Singletrail im Entstehen
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5 Antworten auf Neuer Mountainbike Singletrail im Entstehen

  • Guten Tag, Herr Wirnsperger!

    Das sind tolle Neuigkeiten. Viel Erfolg wünsche ich.

    Ich erlaube mir zum Vorhaben die Frage, ob es auch eine für das Rad freigegebene Auffahrtsstrecke geben wird, um die Höhenmeter bergauf auch einmal ohne Seilbahn bewältigen zu können? Die belohnende Abfahrt dann natürlich gegen eine entspr. Nutzungsgebühr. in Zeiten von E-MTBs wäre eine Variante ohne Bergbahn ja durchaus reizvoll, neben ambitionierten Bergauffahrern. Meines Wissens kommt man ja derzeit auf genehmigten Wegen nicht zur Lairaiteralm, oder?

    Mit freundlichen Grüßen
    Mike Roßmannn, Kraftsdorf, Deutschland
    (langjähriger Großarl-Urlauber)

  • Thomas Wirnsperger

    Hallo Herr Roßmann!

    Vielen Dank für Ihr Feedback. Es ist in der Tat so, dass man die Laireiteralm/Panoramabahn-Bergstation bergauf mit dem Rad nicht erreichen kann. Daran wird sich auch in absehbarer Zukunft nichts ändern. Dies aber nicht, weil wir unbedingt Lifttickets verkaufen wollen und eine Nutzung des Trails nur jenen Radfahrern gestatten, die auch ein gültiges Liftticket haben, sondern einzig und alleine aus Gründen der Sicherheit. Die über weite Strecken sehr schmale und geschotterte Straße ins Skigebiet ist im Sommer verkehrstechnisch sehr belastet. So gut wie jedes Jahr gibt es irgendeine Baustelle im Skigebiet, sei es in Verbindung mit den Bahnen, der Beschneiung, den Skihütten, etc. Das Risiko für Radfahrer und alle übrigen Verkehrsteilnehmer wäre zu hoch. Zudem ist die Staubentwicklung bei entsprechendem Verkehr sehr groß. Deshalb wird nicht nur an dem Singletrail gearbeitet, sondern wurde in den letzten Jahren auch für Wanderer ein Waldweg errichtet, damit diese „staubfrei“ abseits der Straße ins Tal wandern können. Derzeit bleibt es also so wie es ist: Hoch mit der Bahn, runter über den Trail. Sehen Sie´s mal so: Der Trail ist die Belohnung für all jene, die die zahlreichen Strecken zu den Almen bereits fleißig hoch- und runtergestrampelt sind. Quasi zum Drüberstreuen noch ein verdienter Adrenalinkick.

    Beste Grüße
    Thomas Wirnsperger

  • Seit wann ist nicht mehr möglich, wenn man nicht an Trails interesiert ist, per Fahrrad auf den Berg zu fahren.
    Wir sind seit über 40 Jahren im Großarl unterwegs und waren auch viel mit dem Fahrrad unterwegs ohne e-Bike unterwegs. Habe viele schöne und erholsame erlebt. Da ging es nicht um Ertrag sondern auch um Erholung und Spaß der Gäste.
    Wolfgang Münzer

  • Thomas Wirnsperger

    Lieber Herr Münzer!
    Danke für Ihre Frage. Natürlich ist es nach wie vor möglich, die zahlreichen Wege zu den Almen im Großarltal hochzuradeln – sei es mit dem Mountainbike oder auch mit dem E-Mountainbike. Gesamt bieten wir ein ausgeschildertes Streckennetz von rund 143 km und 13.000 Höhenmetern an, wie auch auf unserer Website und im dazugehörenden Tourenportal ausführlich beschrieben. Und an diese Strecken müssen sich alle Nutzer – Gäste und Einheimische gleichermaßen – halten. Für diese Wege gibt es Dienstbarkeitsverträge, Haftungsvereinbarungen, Versicherungen, etc. und werden jährlich auch beachtliche Entschädigungen geleistet. Letztendlich geht es ja auch um die Inanspruchnahme überwiegend privater Grundstücke. Viele Wege sind also aufgrund des Engagements und der finanziellen Beiträge der Tourismuswirtschaft für alle Biker frei nutzbar, nur eben auf den Kreuzkogel ist es und war es auch immer, wie in meinem vorangehenden Kommentar ausführlich beschrieben, aus Gründen der Sicherheit nicht gestattet. Und bitte glauben Sie mir, von Ertrag kann hier keinesfalls die Rede sein. Der Aufwand für die Errichtung, den Betrieb und die Erhaltung derartiger Trails ist bei weitem höher, als der erzielbare Ertrag. Dennoch sind uns derartige Angebote wichtig, damit jene Gäste hier am ohnehin intensiv genutzten Skiberg den Spaß finden, den sie suchen und andere Gäste dort Spaß und Ruhe genießen können wo man dies erwartet, nämlich am Weg zu den unzähligen schönen Almen in Großarl und Hüttschlag.
    Beste Grüße
    Thomas Wirnsperger

  • Vielen Dank für Ihre Rückinfo, Herr Wirnsperger. Ich hatte schon mit einer Nachricht in dieser Hinsicht gerechnet, da mir ja auch die schwierige rechtliche Situation des Radfahrens in Österreichs Wäldern bekannt ist. Schade, aber trotzdem vielen Dank!

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