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Sommer und Winter in harmonischer Eintracht

Auch wenn ein Tag schöner ist als der andere, wird trotzdem in nicht allzulanger Zeit wieder der Winter über uns hereinziehen. Zumindest so um den 20. November meine ich. Wann genau kann ich aber erst dann mit allerletzter Sicherheit berichten, wenn ich mit meinem Leibwetterpropheten Bergbauer Rupert das diesbezügliche aufklärende Gespräch hatte. Da lassen wir die Natur noch etwas an sich arbeiten um die Winterzeichen mehr und mehr aufzuklaren.

Wir im Seilbahnunternehmen bereiten uns jedenfalls intensiv auf den Winter vor. Einiges ist noch im Entstehen, vieles bereits abgeschlossen. Das eine oder andere wird im Winter optisch eher unbemerkt bleiben, aber unsere Schlagkraft und Dienstleistungsqualität erhöhen – insbesondere in der Schneeerzeugung. Das eine oder andere kann auch als unmittelbare Verbesserung wahrgenommen werden – etwa das Schließen der Familienabfahrtslücke zwischen Alpentaverne und den Anlagen im Mittelstationsbereich. Und das Entstehen von ganz Großem rückt Monat für Monat näher. Mit der Vorfreude auf das, wenn es dann heißt, dass es Tag für Tag näherrückt.

Die Kühe des "Roslehenbauern" mit den auf der Talabfahrt in Großarl positionierten Schneigeräten.

Die Kühe des „Roslehenbauern“ mit den auf der Talabfahrt in Großarl positionierten Schneigeräten.

Jetzt bringen wir uns einmal für den kommenden Winter gut in Stellung. Wie etwa in der Beschneiung. Im Idealfall (dieser Begriff bezieht sich jetzt nicht auf die Kosten sondern auf die Rahmenbedingungen, die die Natur vorgibt) haben wir bereits einen Millionenbetrag verschneit, bevor der erste Gast kommt. Im letzten Winter waren es um die € 3 Millionen, die als Betriebskosten der Schneeerzeugung zuzurechnen sind. Abschreibungen mit eingerechnet. Darin liegt eines der Geheimnisse, warum der Skipasspreis den Preis hat, den er hat.

Um die Schneeerzeuger – so ungefähr 190 sind es in Summe – in Stellung zu bringen ist ein Manipulationsaufwand nötig der auch entsprechende Zeit beansprucht. Im Sommer sind sie gut und trocken verstaut in den Garagen, jetzt müssen sie frisch gewartet aber wieder raus.  Um effizient zu sein, fliegen wir Mitte 90 Stück mit dem Hubschrauber aus (zu einem Blogbeitrag der sich damit befasst geht es hier), die anderen sind fix stationiert („Türme“) oder so leicht, dass der Hubschrauber unterfordert wäre („Lanzen“).

Und im Endeffekt treffen sich dann auf der grünen Wiese die Schneekanonen, als Symbol des Winters, mit den weidenden Kühen als eindeutige Symbole des Sommers. In friedlicher Koexistenz vereint. Mögen deren Beispiel viele folgen.

 

Sommer und Winter in harmonischer Eintracht
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