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Wir daten einmal up

Ruhig ist es geworden bei uns. Das ist auch wieder einmal gut so. Das Leben ist jetzt so im Übergang vom Winter auf den Frühling. Mit dessen typischen Eigenheiten. Wir haben – nicht für die Einheimischen, die sind ja ohnehin mittendrin – ein paar Beispiele zusammengetragen, damit unsere Gäste zuhause auch wissen was ihnen gerade so entgeht.

Ruhe im Skigebiet
Am Schnee würde es immer noch nicht scheitern, aber es ist einmal aus gutem Grund aus. Diese Woche nach Saisonschluss haben die Seilbahnmitarbeiter das Skigebiet für’s Erste zusammengeräumt und den Schnee mit den Pistengeräten bestmöglich auseinandergeschoben, damit die Sonne ihrer Arbeit besser nachgehen kann. Die Liftler selbst haben jetzt einmal Zeit für sich selbst und für ihre Familien. Wobei viele landwirtschaftlichen Ursprungs sind und hier ohnehin schon die Arbeit wartet. Siehe dazu auch „Landluft“ wie folgt.

Landluft

Unsere frische klare Bergluft ist jetzt da und dort mit der Geschmacksrichtung „Kuhmist“ angereichert. Unsere Bauern sind gerade dabei den Naturdünger auf die Felder auszubringen, damit es wieder ordentlich wächst. Das ist sehr wichtig, duftet halt etwas nach Land. Wie immer ist alles Einstellungssache, aber man kann es schon als Privileg sehen, in einer ländlich geprägten Region zu Hause zu sein. Und da gehören nicht nur Blumenwiesen, friedlich grasende Kühe, sondern eben auch das was sich dazwischen so abspielt dazu. Ob man es für das Näschen unangenehm empfinden mag oder nicht: Wer A-meise sagt muss auch B-meise sagen.

Sportangebot mindestens zweigeteilt

Der Schnee zieht sich langsam zurück. Unten im Tal wird es grün, aber ab ca. 1.300 m Seehöhe ist es noch Winter. Unten kann man bereits Mountainbiken, oben wenn man früh genug unterwegs ist noch sehr gut Skitourengehen. Die ganz ganz sportlichen kombinieren das. Mit dem, in diesem Fall besser motorisierten, Rad in den Schnee dann mit den Tourenskiern weiter. Der Schnee verlangt einem aber auch jetzt noch seinen vollen Respekt ab – siehe Bild oben sowie den nächsten Absatz „Grundlaan“.

Grundlaan

Grundlaan und W-Lan haben wenig Gemeinsamkeiten. Oben in den Bergen wo noch Schnee liegt, gehen jetzt die „Grundlaan“ – „Laan“ sind die Lawinen – damit Grundlawinen, ab. Der Boden erwärmt sich von unten und der Schnee rutscht weg. Aber Lawinen mögen es hauptsächlich steil, also nicht überall wo Schnee liegt ist es auch gefährlich. Dennoch ist es bei Skitouren von erheblichem Vorteil wenn man über Ortskenntnisse verfügt und allfällige Gefahren von oben damit besser einschätzen kann. Die drei Gipfel auf unserem Bild zeigen (vlnr) den Frauenkogel, die Schmalzscharte und die Laderdinger-Gamskarlspitze. Dazwischen liegen die Bachalm sowie das Aigenalmtal. Weniger beim Frauenkogel aber bei seinen beiden Nachbarn rechts sieht man die zahlreichen bereits abgegangenen „Grundlaan“ und die durch mitgerissenes Erdreich sowie Bewuchs entstandenen schmutzigen Verlaufsspuren.

Krokus & Co

Vielleicht gerade noch kalt und nass, jetzt wieder ganz lieblich. Gestern noch Schnee, heute schon eine blühende Krokuswiese. Einige Frühlingsblumen haben es rasend eilig. Insbesonders die Krokusse, die fast von einem Tag auf den anderen ganze Wiesen in weiß und lila hüllen. Ein Anblick wie gemalt so schön. Dieser bleibt den meisten unserer Gäste versagt. Mit etwas Mühe lässt er sich aber doch auch bis in den Frühsommer noch erleben – in etwas abgemilderter Intensität – wenn man ganz weit hinauf wandert in jene Regionen wo der Schnee besonders lang hält.

 

(Fotos: Josef Gruber)

 

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