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Ziemlich viel Winter für diese Zeit

Normalerweise wäre es Zeit für die alljährliche Betrachtung der Erwartung an den kommenden Winter aus Sicht unserer Naturbeobachter. Insbesondere meines Leibwetterpropheten Bergbauer Rupert. Aber jetzt ist doch glatt der Winter selbst dazwischengekommen. Ungewöhnlich früh. Am Berg hat es bereits einen halben Meter geschneit und sogar im Tal ist es – noch nicht zur Freude aller – ordentlich weiß. Die Pisten im oberen Skigebietsbereich sind teilweise sogar schon richtig fesch präpariert.

Fast nicht zu glauben, die Situation am Berg im Skigebiet Großarltal von heute 7. 11. 2017

Fast nicht zu glauben, die Situation am Berg im Skigebiet Großarltal von heute 7. 11. 2017

Auch die Temperaturen kratzen an jenen Werten, die wir für die Inbetriebnahme unserer Schneeanlage brauchen. Also ungefähr minus 5 Grad. Feuchtkugeltemperaturen hatten wir jetzt an zwei Nächten schon bis minus 6 Grad, also genug um im oberen Skigebietsbereich mit der Schneeerzeugung zu starten. „Feuchtkugeltemperatur“ ist jetzt nichts unanständiges, sondern ein errechneter Wert aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Je trockener die Luft, desto tiefer die Feuchtkugeltemperatur und je eher damit Voraussetzung zum „künstlich“ (kommt von „Kunst“) beschneien. Wenn die Luft extrem trocken ist, kann dann schon sein, dass man auch bei 0 Grad Celsius noch in der Lage ist die Schneeerzeuger halbwegs wirksam zu betreiben.  

Über Pistenchef Hansjörg hab ich mir jetzt einen Überblick verschafft über die Schneinächte der letzten Tage. Direkt bei den Schneibern geht das nicht, denn wenn sie schneiben schlafe ich und wenn ich arbeite schlafen sie. So ungefähr halt. Der Markus ist ein erfahrener Schneimeister und war in den vergangenen Nächten mit Hannes, Matthias und Josef unterwegs. Diese drei bekommen jetzt auch die Top-Schneiber-Ausbildung. Das ist kein leichtes Handwerk. Viel Verantwortung lastet auf diesen Mitarbeitern. Der Einsatz ist bei Kälte und Finsternis. Hohe technische Anforderungen sind zu bewältigen. Und man teilt das Schicksal von Fußballtrainern – jeder weiß es besser als jene Spieler die im Feld gerade die Arbeit verrichten müssen. Aber unsere Leute machen das gerne und echt ziemlich gut.

Der winterliche Touch im Wetter bleibt jetzt einmal so. Inklusive Temperaturen, die auch eine Beschneiung weiterhin ermöglichen. Unsere Skisaison beginnt am 1. Dezember. Nicht unwahrscheinlich, dass bereits jetzt eine gute Grundlage dazu gelegt wird.

 

Hier ein Video mit Hintergrundinformationen zur Beschneiung Großarltal:

Ziemlich viel Winter für diese Zeit
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2 Antworten auf Ziemlich viel Winter für diese Zeit

  • Wir freuen uns schon wieder aufs Schifahren im Grossarltal in diesem Winter.

  • Nach letzten Jahr in Montafon diesem Jahr wieder zuruck im Grossarl. Sind die arbeiten am Hochbrand talabfahrt wie geplant? Hoffe das dieser talabfahrt ein bischen einfacher wird.

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