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Wir hätten dem Reif vertrauen können

Schnee und nocheinmal Schnee. Seit einigen Tagen herrscht tiefste Winterstimmung im Großarltal. Nicht, dass Skifahren nicht vorher auch schon gut möglich gewesen wäre, aber diese die gesamte Landschaft in tiefes weiß hüllende Naturschneepracht haben wir etwas vermisst.

Tiefer Winter im Großarltal - Aufnahme von heute früh

Tiefer Winter im Großarltal – Aufnahme von heute früh

Aber warum erst jetzt so viel Schnee? Das wäre doch unser Plan bereits für Ende November gewesen. So ziemlich alle Naturzeichen, den Reif ausgenommen, sowie altüberlieferte Schriften haben einvernehmlich auf einen frühen Winterbeginn mit einigem Schnee und Kälte hingedeutet. Königskerzen, Bienen, Schneehuhn, 100jähriger Kalender usw. hatten zwar Recht. Nur wer sich wieder einmal nicht daran gehalten hat war das Wetter!

Aktueller Gewinner der Vorhersagemethoden ist die uralte Reifregel. „Reif“ ist der Morgenfrost. Unsere Überlieferung zum Thema Reif geht so:

Morgenfrost

Morgenfrost

Wenn es reift, kommt nach 100 Tagen der Schnee: außer, es wittert ihn nach 3 bis 10 Tagen heraus. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das so viel wie, wenn es im Herbst einen Reif hat und es ab diesem Zeitpunkt nicht nach 3 bis 10 Tagen schneit oder regnet, dann kommt nach 100 Tagen der Niederschlag (idealerweise als Schnee).

Oberförster Robert Schilcher im Gespräch mit Sepp Forcher

Oberförster Robert Schilcher im Gespräch mit Sepp Forcher

Unser Oberförster Robert ist nicht nur rein von Berufswegen ein Naturmensch und hat damit ein gutes Gespür für das Ganze. Er ist auch ein konsequenter Wetterbeobachter und einer der sich die Reiftage vermerkt und dann deren Wirkung anschließend beobachtet. Wie es bei Naturzeichen halt so ist, gibt es auch hier keine 100 %ige Treffsicherheit. Aber, wie wir jetzt aktuell wieder wissen, doch eine nicht zu unterschätzende Wahrscheinlichkeit des Eintreffens. Bereits vor einigen Wochen gab es zwischen unserem Betriebsleiter Alois und dem Oberförster Robert ein Gespräch, wann denn nach den Morgenfrostbeobachtungen der tiefe Winter endlich kommen würde.

Wenn es nach dem Reif geht, dann schneit es erst zwischen 6. und 8. Jänner, zwischen 16. und 18. Jänner und dann wieder Ende Jänner 2016, so Oberförster Robert damals. Diese Aussage ist jetzt einige Wochen alt. Und was ist tatsächlich herausgekommen? Es schneite am 7. Jänner, 9. Jänner, 11. Jänner, 13. Jänner, 15. Jänner, heute (16. Jänner) und nach der Vorhersage morgen (17. Jänner 2016) auch noch. Und was Ende Jänner passiert schau‘n ma mal. Also alles in allem sind die Prophezeiungen anhand des Morgenfrosts zur ziemlichen Punktlandung geworden. Es passte uns einfach nicht ins Konzept, aber wir hätten dem Reif doch mehr glauben können.

 

 

 

Wir hätten dem Reif vertrauen können
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Eine Antwort auf Wir hätten dem Reif vertrauen können

  • Winter ohne tiefen Naturschnee ist doof.

    Schön für`s Tal der Almen.

    Bitte weiter so schön schneien lassen.

    Wir kommen im März und wünschen uns solchen Schnee, blauen Himmel und Sonne.

    Grüß Gott nach Grßarl

    Friedrich

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