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Unser Qualitätsversprechen

Bei diesem Artikel haben wir einige Zeit überlegt, sollen wir ihn schreiben? Sollen wir nicht? Das Thema belastet uns, ist andererseits zudem – wenn man die Presse der letzten Woche verfolgt hat – emotional besetzt.

Aber hilft nicht, das Leben des Liftlers ist kein Wunschkonzert. Augen zu und durch. Um was geht es?

Bekanntermaßen gibt es in den Bergen noch kaum Naturschnee. Allerdings trotzdem durchaus gute Bedingungen auf den Skipisten. Sogar mit Abfahrt bis ins Tal. Unsere Gäste versichern uns, dass unsere „Liftler“ sehr gut gearbeitet haben und das Vorgefundene die Erwartungen übererfüllt. Allerdings sind wir auch zunehmend mit Beschwerden unserer Kundschaft konfrontiert. Gestern sogar zuhauf. Auch unsere eigenen Mitarbeiter melden Bedenken wegen sich täglich steigernder „Unordnung“ auf den Pisten an. Was passiert hier nur?

Piste im Großarltal ganz schön frequentiert - und trotzdem stört an dem Bild etwas

Piste im Großarltal ganz schön frequentiert – und trotzdem stört an dem Bild etwas

Skitourengehen gewinnt an Beliebtheit. Und nachdem das in der freien Natur momentan noch nicht möglich ist, drängt es alle auf die von uns mittels technischer Beschneiung geschaffenen Pistenflächen. Hunderte von Pistentourengeher gingen gestern, natürlicherweise entgegen der üblichen Flussrichtung, den Berg hinauf. Viele leider auch zu wenig diszipliniert; nebeneinander; nicht am Pistenrand; mit Hunden. Die Masse aber auch das Verhalten einzelner wird somit zur Gefahr für die abfahrenden Skifahrer.

Wir haben gegenüber unseren Gästen ein Qualitätsversprechen abgegeben. Dies beinhaltet neben dem Komfort auch ein maximales Maß an Sicherheit. An den Anlagen, aber auch bei Benutzung unserer Skiabfahrten. Und an dieses Qualitätsversprechen fühlen wir uns nach Maßgabe der uns zur Verfügung stehenden Mittel gebunden.

Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Die Frequenz steigt, Skiraum wird knapper, die Gefahrensituationen mehr. Wir haben daher heute nach breitangelegten intensiven Diskussionen festgelegt, dass wir das Pistentourengehen im Großarltal nicht mehr gestatten können. Diese Sperre gilt für begrenzte Zeit, zumindest bis der „ordentliche Winter“ ins Land gezogen ist.

Wir haben schon einige Tage gezögert, uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber letztendlich haben wir für Sicherheit im Skigebiet zu sorgen. Und gegenüber unseren zahlenden Kunden ein Qualitätsversprechen abgegeben. Bitte tragen Sie das mit uns mit.

Unser Qualitätsversprechen
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3 Antworten auf Unser Qualitätsversprechen

  • Gratulation für eure unglaublich gute Piste. Mit so wenig Naturschnee solche Verhältnisse zu zaubern ist wirklich toll!!!!

  • Liebe „Liftler“ im Großarltal, seit nunmehr 19 Jahren kommen wir über den Jahreswechsel (25.12.-3.1.) zu Euch zum Skifahren. So wenig echten Schnee von „Oben“ hatten wir dabei noch nie vorgefunden, trotzdem habt Ihr aus dem Wenigen echt gute Pistenbedingungen gezaubert, wohl auch mit Hilfe der neuen Beschneiungstechnik, dafür nochmal ein echtes „Hut ab“ an alle Beteiligten!
    Für die eingeschränkten Bedingungen auf Grund des Schneemangels kann niemand dafür, aber für eine „Halbe Portion“ an Pisten den vollen Preis bei Mehrtagesskipässen zu berechnen ist jedoch schon sehr selbstbewusst seitens der Liftgesellschaft. Vielleicht kann sich ja der eine oder andere mal einen Gedanken darüber machen. Bis dahin Ski heil aus dem Erzgebirge und wenn es klappt sehen wir uns schon Ende März wieder.

  • Josef Gruber

    Das Verbot des Pistentourengehens wurde soeben aufgehoben. Danke an alle, die sich daran gehalten haben.

    Mittlerweile haben wir so viel Naturschnee, dass die Ausübung des Skitourensports auch im freien Gelände wieder möglich ist. Für alle die aus irgendwelchen Gründen trotzdem das Skigebiet bevorzugen ein Tipp: fahren Sie mit der Hochbrandbahn (blaue Kabinenbahn) hoch und ziehen sie Ihre Spur dann über die Roslehenalm – Arltörl und Kieserl zum Fulseck. Dann kommen Sie auf unsere Piste, auf der Sie abfahren können. In etwa ist der Aufstieg der Streckenverlauf unserer „Skiroute 11“. Vorsicht natürlich: auch hier können Ihnen in einzelnen Bereichen wo sich Skiabfahrt und Aufstiegsspur decken Skifahrer entgegenkommen. Aber im Großen und Ganzen ist das im Hinblick auf die Kollissionsgefahr wesentlich ungefährlicher als auf der Piste zu gehen. Und infolge der Streckenführung durch den Wald und anschließend über die baumfreie Zone der Roslehenalm am Fuße des Schuhflickers ein wunderbares Naturerlebnis.

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