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Neues Gipfelkreuz am Draugstein

Es begann alles 1987 als das Bundesheer auf der Filzmoosalm eine Truppenalpinausbildung der Soldaten aus St. Johann im Pongau durchführte. Damals führte noch keine Straße auf die Filzmoosalm und so musste während der Alpinausbildung die Verpflegung täglich mit der Seilbahn transportiert werden. Die Alpinausbildung war sehr fordernd, sie war aber nebenbei auch gezeichnet von kamaradschaftlicher Einheit und abendlicher Unterhaltung in der Hütte. In diesem Zuge wurde am Draugstein (2.359 m) ein neues Gipfelkreuz errichtet.

Wind und Wetter hinterließen ihre Spuren und das alte Kreuz ist mittlerweile in in die Jahre gekommen…

Ignaz Hettegger durfte auch im Interesse des Kdt FüUB2 Obst Nussbaumer aus St. Johann im Pongau das neue Gipfelkreuz gestalten und bauen. Das neue Kreuz besteht aus vielen einzelnen Teilen. Das Sinnbild hinter diesem Kreuz sind die Komponenten (z. B. Sicherheitspolitik, Bundesheer, Polizei…), die alle zusammenwirken müssen, um den Frieden und die Freiheit zu sichern und zu erhalten. Der Spruch am Kreuz veranschaulicht dies:

„Dieses Gipfelkreuz mit seinen vielen Elementen steht für Zusammenhalt, Friede und Freiheit für unser schönes Heimatland und weit über alle Grenzen hinaus.“ (Die Soldaten aus St. Johann/Pg., August 2015 I.H.)

Bericht über das neue Kreuz am Draugstein - Heute auf der Titelseite der Pongauer Nachrichten

Bericht über das neue Kreuz am Draugstein – Heute auf der Titelseite der Pongauer Nachrichten

Ignaz Hettegger steckte einen enormen Arbeitsaufwand in das neue Gipfelkreuz. Er investierte rund 70 Stunden für die Errichtung des Kreuzes und die dahinterstehende Logistik. Er verwendete Lärchenholz, Metall, Kupfer, Schotter und Zement sowie Wasser. Das Transportgewicht betrug rund 600 kg. Das Kreuz wurde von der Filzmoosalm mit Haflinger aus Hochfilzen bis zum Filzmoossattel transportiert. Anschließend trug eine Kompanie Soldaten aus St. Johann/Pg. das Kreuz bis zum Gipfel.

Schließlich stellten Ignaz, Christian und Georg Hettegger sowie Manfred Huber und Leo Huttegger das Kreuz am Draugstein auf. Und alle, die schon einmal am Gipfel des Draugsteins waren, wissen wie viel (bzw. wenig) Platz am Draugstein vorhanden ist…

Einige Tage später am 04. September 2015 segnete Diakon Markus Huttegger das neue Gipfelkreuz. Anschließend feierten zahlreiche Soldaten, Bürgermeister und Vize-Bürgermeister von Großarl und Zivilpersonen mit Markus Huttegger einen Wortgottesdienst am Kreuz der Filzmooshöhe. Musikalisch umrahmten die 4 Inhögmusikanten den Wortgottesdienst. Anschließend fand ein stimmiger Ausklang auf den umliegenden Almen statt.

Leider kann ich nicht überall dabei sein… Daher darf ich mich bei Ignaz Hettegger für die Infos sowie bei Ignaz, Christian und Georg Hettegger für die Fotos herzlich bedanken.

 

Neues Gipfelkreuz am Draugstein
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