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Mein persönlicher Erntedank

Im ganzen Land finden momentan Erntedankfeste statt, wo Menschen für die reiche Ernte des zu Ende gehenden Jahres danken und für Segen und eine ebenso gute Ernte im nächsten Jahr bitten. Auch bei uns im Großarltal findet dieses Fest alljährlich statt. So ist es auch für mich schon ein Ritual geworden, zu dieser Zeit das vergangene Jahr zu überdenken. Und meistens überwiegen die schönen Erlebnisse und Situationen, die mir dann wieder wirklich bewusst machen, wie gut es uns geht und wie gesegnet wir sind. Und da ist es nur verständlich, einmal ‚Dankeschön‘ zu sagen.

Zu allererst möchte ich Ihnen, liebe Gäste vom Großarltal, ein herzliches Danke sagen, oder ‚Vergelt’s Gott‘ wie es bei uns Brauch ist. Danke, dass Sie schon seit über 50 Jahren ins Großarltal kommen und damit zum Wohlstand unseres Tales einen außerordentlichen Teil beigetragen haben. Irgendetwas machen wir Hüttschlager und Großarler wohl sehr richtig, dass so viele aus Nah und Fern zu uns kommen und so viele von Ihnen jedes Jahr wieder kommen.

Wir sind natürlich gesegnet mit einer herrlichen Landschaft. Mit imposanten Bergen, auf denen man im Winter Richtung Tal wedeln, und die man im Sommer bewandern kann. Mit herrlich grünen Wiesen und Wäldern, mit kristallklarer Luft, mit reinstem Bergquellwasser und mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Eine extra Inszenierung braucht es da nicht, schon gar nicht ein ‚Alpen Disneyland‘. Die Natur ist schön genug, so wie sie ist. Haben Sie schon einmal im Wald beim Wandern innegehalten und den Duft des Waldes bewusst wahrgenommen? Oder sind Ihnen die Wiesenkräuter und Blumen am Wegrand in Ihrer Pracht schon aufgefallen? Oder haben Sie bei einer Winterwanderung schon mal richtig hingehört? Genau! Es gibt nichts zu hören, der Schnee taucht alles in eine wohltuende Stille.

Ein großer Dank gebührt den fleißigen Bewohnern des Tales. Den Land- und Forstwirten, die die Wiesen und Wälder hegen und pflegen. Die Bauernhöfe in kleinbäuerlicher Struktur bringen Lebens-, nein ich möchte sagen, Genussmittel in einer ganz besonderen Qualität hervor. Bei der Almbutter z.B. schmeckt man neben den Almkräutern auch die Liebe und den Fleiß der Hände, die die Kühe umsorgen, damit sie gute, rahmige Milch geben, aus der die herrliche Butter wird, die man dann aufs frische, selbstgemachte Brot schmiert… Einfach zum Nieder-Knien und Danke-Sagen für so etwas Einfaches und doch so Köstliches!

Den Arbeitern und Angestellten, die für ihren Fleiß und ihr präzises Arbeiten weit übers Tal hinaus bekannt und geschätzt sind, möchte ich auch Danke sagen. Und den visionären Unternehmern, die das Tal zu dem gemacht haben, was es heute ist. Ein blühendes und florierendes Kleinod in den Alpen, deren Bewohner ein gutes Leben führen können. Im Großarltal gibt es in mehreren Branchen Leitbetriebe, deren Eigentümer als Experten in der Region und im ganzen Land gelten.

Was wären unser tägliches Leben und auch die kirchlichen Feste und Traditionen ohne die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen? Fast jeder Großarler und Hüttschlager ist Mitglied in einem Verein. Daraus resultiert auch das große ‚Miteinander‘ bei uns im Großarltal. Wenn es was zum Anpacken gibt, dann kann man sich auf die Bewohner im Tal verlassen.

Ganz besonders am Herzen liegt es mir, den vielen Hausfrauen und Müttern im Tal zu danken. Dafür, dass sie in jedem Haus für ihre Familien ein trautes Heim schaffen, und ihre Kinder mit viel Liebe und Geduld nach bestem Wissen und Gewissen erziehen. Der größte Schatz unserer Zeit sind unsere Kinder! Viele der Mamas betreiben – so ganz nebenbei – auch noch Frühstückspensionen, Privatquartiere und Appartementhäuser, sind somit also selbständige Unternehmerinnen und tragen damit einen großen Teil zum Wohlstand im Tal bei.

Unser Tal ist stark verbunden mit dem katholischen Glauben. Das spiegelt sich auch in den Menschen wider. Unter anderem sind Ehrlichkeit, Mitgefühl, Großzügigkeit, Verlässlichkeit und Güte im Tal selbstverständliche Eigenschaften, auf die man immer wieder trifft. Ich danke dafür, dass wir im Großarltal seit jeher einen so guten geistlichen Beistand hatten und haben. Hin und wieder braucht es auch einfach die Möglichkeit, seine Sorgen und Ängste an eine höhere Macht weiter zu geben. Wo könnte man das besser machen, als in einem unserer wunderschönen Gotteshäuser?

Ich glaube, dass es all die voran gegangenen Punkte ausmachen, warum wir Großarler und Hüttschlager ein rundum zufriedenes Völkchen sind. Es geht uns gut! Und das merken auch Sie – liebe Gäste – und ich glaube, Sie schätzen es auch alle, sonst wären nicht so viele von Ihnen schon zu Stammgästen und Freunden geworden. Denn wer einmal als Gast ins Großarltal kommt, kommt immer wieder.

 

Skigebiet Großarltal

Skigebiet Großarltal

Naturschönheiten

Naturschönheiten

Naturschönheiten

Tappenkarsee – eine weitere Naturschönheit im Tal

Platz für innere Einkehr

Platz für innere Einkehr

Herrgottswinkel in der Maurachalm

Herrgottswinkel in der Maurachalm

Bald wird aus der Quelle ein kleines Bächlein

bestes Quellwasser, das Gold unserer Zeit

Dirndl der Volkstanzgruppe Großarltal

sogar die Kinder sind schon engagiert – Volkstanzgruppe Großarltal

selbstgemachte Köstlichkeiten

selbstgemachte Köstlichkeiten – ein Genuss

Mein persönlicher Erntedank
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