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Auf den Spuren des Kupfergeistes

Bereits im 14. u. 15. Jahrhundert wurde in Hüttschlag Kupfer- und Schwefelbergbau betrieben. Für die Schmelzhütten wurde viel Holz gebraucht, daraus  leitet sich auch der Name „Hüttschlag“ ab. Die reichsten Erzvorkommen befanden sich in der Grünschieferzone (Chloritschiefer), die ältesten Aufschlüsse waren im Gebiet von Karteis und der Schwarzwand im Reitalmgebiet. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Kupfer aus Amerika eingeführt, es war trotz des weiten Transportweges billiger als das in Österreich im Gebirge erzeugte Kupfer. 1848 wurde daher der Bergbau im Großarltal eingestellt. Die Hüttschlager-Großarler Gewerkschaft unter der Führung von Franz Guggenbichler versuchte noch den Bergbau weiterzuführen, musste aber 1863 aufgeben und den Betrieb entgültig einstellen. Viele Bergknappen mit ihren Familien mußten abwandern. Die Folge war große Not – die Hüttenanlagen verfielen, 1950 wurden die letzten Anlagen beseitigt. Um diese „Blütezeit“ und reiche Vergangenheit nicht zu vergessen, wurde im Bergsteigerdorf Hüttschlag ein Kupfergeistweg installiert. Auf 16 Schautafeln an den ehemaligen Bergwerksgebäuden kann man bei einer Wanderung durch den Ort die Bergwerksvergangenheit nachlesen. Dazu gibt es ein Rätselheft im Gemeindeamt, die Antworten auf die offenen Fragen werden an den jeweiligen Schautafeln gegeben. Eine schöne, kurze empfehlenswerte Wanderung durch das Dorf Hüttschlag, Dauer ca. eine 1/2 bis 3/4 Stunde.

 

Tafel - Rätselwanderung

Tafel – Rätselwanderung

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