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Tourismusverband Großarltal
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Umweltlinie

Dieses Wort „Umweltlinie“ findet sich jetzt auf ein paar unserer Skibusse. Billiger Marketinggag? Nein, ganz und gar nicht. Ein Teil unserer Skibusflotte läuft heuer erstmals mit umweltfreundlicher Bio-Erdgas-Energie. 40 Tonnen CO2 werden dadurch in dieser Wintersaison weniger in die Luft geblasen.

Ökologisches Handeln hat auch in unserem Seilbahnunternehmen einen hohen Stellenwert.  Wir betreiben das mit stark steigender Ernsthaftigkeit. Echt! Derzeit sind wir im Hinblick auf die Gästezubringung an einem weiteren Zukunftsprojekt dran. Das wird dann fast so revolutionär wie unsere Seilbahntechnik (für diesen Beitrag hier klicken). Aber für Details ist es hier noch zu früh, wenn wir Glück haben und es hoffentlich nicht in die Hosen geht schaffen wir für nächsten und sonst eben für übernächsten Winter eine weitere sehr positive Veränderung.

Wenn man jetzt bis über beide Ohren komplett grün angestrichen wäre, würde man uns vielleicht entgegenhalten, dass der Wintertourismus von sich aus schon eine Belastung für die Natur darstellen kann. Ja, das ist in eingeschränkter Weise auch so. Aber wir wollen auch nicht zurück auf die Bäume, ich glaube das hatte ich früher schon einmal erwähnt. Und von den Wirtschaftsformen gehört der Tourismus zu den naturverträglichsten überhaupt. Außerdem: überall wo sich der Mensch bewegt ist das eine gewisse Belastung für die Umwelt. Jeder Fussabdruck. Das trifft die Naherholungsgebiete und Wälder um die Ballungszentren genauso. Konsequenz wäre: sich beinhart in der Wohnung einsperren! Ich glaube unsere Erde wird das verkraften wenn wir uns auf ihr bewegen – aber über vieles weitere sollten wir uns ernsthafte Sorge machen (Klimawandel, Mobilitätsverhalten usw.).

Das was jetzt kommt ist etwas Selbstlob. Hilft aber nicht. Schließlich treiben wir im Großarltal seit ziemlich langer Zeit den Schutz der Umwelt aktiv voran. Ein paar Beispiele:

  • Wir haben bereits seit 25 Jahren ein zentrales Biomasse-Fernheizwerk. Das erweiterte Großarler Zentrum wird daraus flächendeckend mit Wärme versorgt, darüberhinaus erzeugt es noch Ökostrom. Rauchabgase aus dem Hausbrand sind damit so gut wie passé.  Umwelteffekt: 8.400 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr. Auswirkung: Luftgüte erster Klasse!
  • Kanalisationsnetz: im Hinblick auf die Abwasserentsorgung haben wir so ziemlich das dichteste Kanalnetz im ganzen Bundesland Salzburg vorzuweisen. Kanalisierungsgrad bei 98 %. Damit sind wir als Landgemeinde deutlich besser als die Stadt Salzburg – wobei diese Information jetzt schon etwas älter ist, wahrscheinlich hat die Stadt in der Zwischenzeit auch aufgeholt. Also für diese Information lege ich die Hand zumindest nicht ins Feuer.
  • Individualverkehr: ja, den gibt es  bei uns natürlich auch und der verursacht Schadstoffausstoß. Dank der Abgeschlossenheit des Tales bleiben wir aber vom Durchzugsverkehr verschont. Und mit unserem dichten Skibusnetz (1/2-Stunden-Takt in der Hauptzeit über das gesamte Großarltal) bieten wir eine ernsthafte Alternative, damit das Auto auch im Urlaub Urlaub hat. Im Sommer übernimmt diese Funktion der Wanderbus.
  • Naturprodukte aus der Region – eines meiner Lieblingssteckenpferde: das heimische Wild und die Produkte von unseren Almen sind Lebensmittel mit besten Klimabilanzwerten. Muss ja nicht Fleisch aus Argentinien oder Neuseeland sein, wenn es das Gleiche in viel besserer Qualität ohne lange Verkehrswege aus dem Großarltal gibt, oder?
  • Energieautarkie: da kenn ich die Zahlen jetzt nicht im Detail. Daher die Frage an Herrn Bernhard Seer von unserem Energieversorger, der Energie AG Oberösterreich (das hat historische Gründe warum für uns in Kernsalzburg die Oberösterreicher als Energieversorger tätig sind), ob wir im Großarltal übers Jahr gesehen mit der heimischen Wasserkraft aus der Großarler Ache und einigen Seitenbächen so viel Energie erzeugen wie wir selbst auch verbrauchen. Kurze Antwort: „seig locker“. Das bedeutet so viel wie: diese Aufgabe erfüllen wir sogar mit einiger Leichtigkeit!

Das ist nicht das einzige was uns zum Thema Umwelt einfällt. Sondern das sind nur einige der Gründe warum das Großarltal zu den lebenswertesten Regionen überhaupt gehört. Aber das ist uns auch nicht alles geschenkt, sondern wir tragen aktiv und mit einigem finanziellen Einsatz dazu bei. Und hinten raus kommt dann auch das:

Intakte Natur wie hier auf der Saukaralm im Großarltal

Intakte Natur wie hier auf der Saukaralm im Großarltal

oder das

Bergsee unterm Schöderhorn Hüttschlag im Großarltal - unberührte Landschaften mit extremen Erholungswert

Bergsee unterm Schöderhorn Hüttschlag im Großarltal – unberührte Landschaften mit extremen Erholungswert

oder das

Glasklares Gebirgswasser

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Umweltlinie
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