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Mountainbiken über Berge und Täler

Was macht man noch einmal schnell damit man rundum fit und der Bauch überschaubar bleibt? Aja, Mountainbiken ist hier eins der besten Gegenmittel. Nun findet sich im Tal der Almen schon einmal eine Vielfalt an ausgezeichneten Gelegenheiten – ich glaube ich erwähnte das beiläufig früher schon einmal. Wer es beim Bergradln schon etwas gröber verträgt, den kann man die Großglockner Hochalpenstraße (für einen Bericht aus früherer Zeit dazu hier klicken) oder eine Talüberquerung (oder soll’s richtig vielleicht sogar „Bergüberquerung“ heißen?) empfehlen.

Nachdem das Wetter jetzt so unendlich schön ist, hab ich mich von Herta (meiner Schwester) zu Letzterem, also einer Runde Großarl – St. Johann – Wagrain und über die Berge zurück ins Großarltal überreden lassen. Ja, heiß ist’s bei uns jetzt auch ziemlich. Darum fährt man in der Früh schon bald weg. Start also bald einmal in Großarl und auf der Großarler Landesstraße nach St. Johann. Treffpunkt Pongauer Dom (das ist die St. Johanner Kirche, auch sehenswert). Nach dem doch Erscheinen der Begleiterin geht die Strecke ebenfalls auf der Landesstraße weiter nach Wagrain und dann Richtung Kleinarl. Nicht nur die Temperatur steigt, auch die Steigung der in Vorderkleinarl nach rechts abzweigenden Sauwaldstraße. Könnte auch Saugrobstraße oder Sausteilstraße heißen, aber sind wir froh, dass es sie gibt. Bereits etwas vorher zwischen Wagrain und Kleinarl gibt es mit Blick auf die Kitzsteingabel (Grenzberg zwischen Großarl und Wagrain) eine grobe Zielorientierung. Laut Herta soll dieser Berg von hier irgendwie wie ein schlafender Riese ausschauen. Mir fehlte allerdings das Vorstellungsvermögen und Alkohol, der die Phantasie fördern würde, hatte ich nicht bei der Hand. Jedenfalls schinden wir uns jetzt die Sauwaldstraße hoch, vier Mal hätte sie mich fast in die Horizontale gebracht. Aber Mann antwortet mit Gegenwehr. Dann so eine halbe Stunde später sollte man die Abzweigung nach rechts zur „Auhofalm“ nicht übersehen. Hier wird’s einmal, im Gegensatz zu vorher, schon fast gemütlich. Etwas flacher, aber auch heißer, es geht der Mittagszeit zu. Schon 4 Stunden von zu Hause weg und gerade bevor sich erstes Heimweh einstellt, ist die Auhofalmhütte (nicht bewirtschaftet) und ein erster Blick ins Großarltal zu sehen. Geschafft, denn am flachen Bergrücken der Auhofalm liegt die Grenze zum Großarltal und gleich dahinter die erste Großarler Alm – die Maurachalm. Mein Arbeitskollege Sepp ist hier während seines Urlaubs für drei Wochen Hirter. Mir kommt fast vor er freut sich über unseren Besuch, zumindest hat er sich gut verstellt.

Die Strapazen – a so schlimm war’s ja gar nicht – sind nach ca. 3,5 Stunden reiner Fahrzeit nun hinter uns, jetzt geht’s an den gemütlichen Teil. Soll ja der ganze Tag sauber aufgebraucht werden. Sepp kommt mit so kleinen in Stamperlglaserl servierten Vitaminstößchen, um den ausgemergelten Körper wieder aufzuladen. Und dann erzählt er auch vom neuen Kreuz für die Kitzsteingabel – auch mein Lieblings-Hausberg – als Ersatz des bereits etwas wackligen vor 34 Jahren dort aufgestellten Symbols. Er hat am Fuße der Gabel einen urwüchsigen Baum mit natürlicher Kreuzsymbolik entdeckt. Muss dann noch auf den Gipfel verbracht und aufgestellt werden – bei Gelegenheit werden wir hier darüber berichten.

Das nächste Ziel ist die Unterwandalm. Bauer Herbert und Hirter Simon spielen gerade fleißig mit ihrer Zugin. Eigens für uns? Nein, sie hätten sowieso gespielt. Dann zum Abschluss geht’s noch zur heimatlichen Karseggalm. Untertags heiß, zeigt sich die Sonne hier aber von ihrer sanften Seite. Sie ist nämlich beim Untergehen und setzt einem ziemlich paradiesischen Tag die Krone auf.   

Ein paar technische Daten zu dieser Tour:
Dauer die man am Rad verbringt: ca. 4,5 Stunden
Höhenunterschied Bergaufstrecken: ca. 1.400 Meter 
Entfernung: ca. 48 Kilometer

Hier finden Sie Details zum umfangreichen Mountainbikeangebot im Großarltal (hier klicken)

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