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Tourismusverband Großarltal
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Wanderbares Großarltal

Gleich mehrfach stand das Großarltal letzte Woche in Zentrum des Österreichischen Wandertourismus. Eh klar, wo denn sonst als im „Tal der Almen“ lässt sich so vorzüglich wandern. Klingt jetzt zwar etwas überheblich (sorry dafür), aber wir sind halt so begeistert von unserer herrlichen Landschaft, den einzigartigen Almen und den unzähligen tollen Wegen. – Richtige „Hoamat-Fanat´n“ halt.

Zum einen fand am 30. Mai 2012 die 20-Jahrfeier von Österreichs Wanderdörfern bei uns im Großarltal statt. Gesamt 40 Urlaubsregionen mit zusammen 451 Gemeinden zählen zu dieser Kooperation und zeichnen mit ihren 490.000 Gästebetten verantwortlich für rund 39 Mio. Übernachtungen alleine während der Sommersaison. Damit sind sie wohl der größte und wichtigste „Urlaubsspezialist“ im Österreichischen Tourismus. Das Großarltal zählt seit dem Jahr 2006 zu diesem auserwählten Kreis und ist seit 2010 als erste Region im Salzburger Land ausgezeichnet mit dem Österreichischen Wandergütesiegel.

Am Vormittag wurden im Rahmen eines Workshops zum Thema „Produktbilder im Betrieb sichtbar machen – Vom Hotel zum Almenweg und wieder zurück“ die Hotels Alte Post, Neuwirt und Johanneshof unter die Lupe genommen. Während der Mittagspause nutzten einige Teilnehmer die Zeit für einen kurzen Besuch unseres Freizeitzentrums mit dem Abenteuerspielplatz „Gaudi-Alm“. Nach der Jubiläumsfeier am Nachmittag folgte ein gemütlicher Abend mit herrlichen Schmankerln aus der Region im Wanderhotel Alte Post. Ans Eingemachte ging es dann am nächsten Vormittag bei der Vollversammlung des Vereines mit so wichtigen Themen wie Bilanz 2011, Marketingplan 2013, … Ganz schön trockene Materie sag ich Ihnen. Gegen 14.15 Uhr hatten wir es aber endlich geschafft.

Obmann Reinhard Ferner (links) bedankt sich bei Geschäftsführer Sieghard Preis

Obmann Reinhard Ferner (links) bedankt sich bei Geschäftsführer Sieghard Preis

Mitarbeiter, Mitglieder und Partner von Österreichs Wanderdörfer

Mitarbeiter, Mitglieder und Partner von Österreichs Wanderdörfer

Da kam auch schon der Anruf für den nächsten Termin: „Die Delegation der Österreich Werbung ist da.“ Insgesamt 12 Mitarbeiter/innen aus den Büros der Österreich Werbung in Wien, Zürich und Mailand waren gekommen, um sich vor Ort ein Bild über das Tourismusland Salzburg zu machen. Nach einem kurzen Besuch im Gasteinertal war nun das Großarltal und das Thema „Salzburger Almsommer“ auf dem dicht gedrängten Terminkalender, dem am selben Tag noch ein Besuch in Radstadt und am nächsten Tag ein Aufenthalt im Lungau folgte. Nach einem Rundgang durch das Ortszentrum (wo auch der beliebte Adventmarkt stattfindet) haben auch wir kurz das Freizeitzentrum mit dem Spielplatz besucht. Begeisterung machte sich breit. „Da wäre ich auch nochmals gerne Kind“, war unisono zu hören. Dann ging es los auf die Alm. Mit dem Taxi versteht sich – bei dem engen Zeitplan.

Den Aufstieg zur Ellmaualm hatten wir Dank Taxi 600 in einer knappen halben Stunde bravourös gemeistert. Dem folgte ein gemütlicher Fußmarsch auf dem Salzburger Almenweg hinüber zur Weissalm. Ich habe selten so viel Enzian (gemeint ist der „Stengellose Enzian“) auf so engem Raum gesehen. Ohne Übertreibung: Die Wiesen waren ganz blau und postwendend kam auch die ungläubige Frage: „Und daraus machen Sie dann den Schnaps?“. Nachdem ich dann aufgeklärt hatte, dass dieser Enzian nichts mit dem Schnaps zu tun hat, der aus einer ganz anderen Pflanze aus der Familie der Enziangewächse – genauer gesagt aus den Wurzeln derselben – hergestellt wird (das wäre wohl einen eigenen Blogbeitrag wert), sind wir gemütlich weitermarschiert. Der Stengellose Enzian ist übrigens auch das Symbol des Salzburger Almenweges und findet sich auf allen Wegmarkierungen desselben wieder.

Stengelloser Enzian. Oft auf Etiketten von Schnapsflaschen zu sehen, hat aber nichts damit zu tun.

Stengelloser Enzian. Oft auf Etiketten von Schnapsflaschen zu sehen, hat aber nichts damit zu tun.

Aus dieser Enzianpflanze machen wir den Schnaps, dies blüht allerdings erst im Hochsommer.

Aus dieser Enzianpflanze machen wir den Schnaps, sie blüht allerdings erst im Hochsommer.

Hie und da eine kurze Info über die Region,  Fauna & Flora – ja und natürlich auch der Blick hinüber ins Skigebiet. Auf der Weissalm wurden wir dann herrlich bewirtet und viel zu schnell hieß es leider wieder „Abschied nehmen“. Ich hoffe, die Mitarbeiter/-innen der Österreich Werbung konnten einen kleinen Eindruck vom Großarltal gewinnen und diesen nun – so wie wir auch – voller Begeisterung am Telefon und per Mail an die Gäste weitergeben, die sich an der Urlaubsinformation der Österreich Werbung für einen Urlaub in Großarl und Hüttschlag / Salzburger Land interessieren.

Die ÖW-Mann- oder besser -Frauschaft kurz vor der Ankuft bei der Weissalm

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Ein kurzer Schnappschuss, dann rein in die warme Stube

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Herrliche Almjause - der Lohn einer jeden erfolgreichen Wanderung im "Tal der Almen"

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Wanderbares Großarltal
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