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Ein Tag wie kein anderer – Großarltal

Heute begann der Tag äußerst früh, um 4:30 Uhr morgens rief mich mein Wecker schon aus dem Bett. Denn wir schauten uns  den Sonnenaufgang über Großarl an. Um halb 5 fuhren wir dann von zuhause Richtung Aualm wo wir über einen kurzen Aufstieg das Wetterkreuz vom Schuhflicker erreicht haben. Bei der Auffahrt konnten wir schon am Horizont erkennen wo die Sonne ungefähr aufgehen würde da sich der Himmel dort schon im Finsteren etwas rötete. Durch die kühle und frische Luft machte der Aufstieg über den Lichtensteinkopf keinerlei Probleme. Nach kurzer Wartezeit am Gipfelkreuz konnten wir den ersten Sonnenstrahl um 5 Uhr 55 dann entgegennehmen. Der Himmel rötete sich und die höchsten Bergesgipfel wurden mit der Sonne bestrahlt. John Pinxt aus Holland, ein alter Stammgast und Schürzenjäger Fan hatte so was noch nie erlebt und so musste er gleich sein Lieblingslied “ Sierra Madre“ auf zirka 2000 Meter anhören. Der kalte Wind vertrieb uns nach kurzer Zeit vom Gipfelkreuz und so stiegen wir wieder Richtung Aualm ab und fuhren dann nachhause zum Frühstück.

Da ich nach diesem Ausflug sehr müde war legte ich mich noch einmal ins Bett und schlief eine Weile. Dann läutete das Handy und der “ Schoreit Andy“ hat angerufen wie es aussieht mit dem fliegen gehen und ob ich Zeit hätte. Um 14:00 Uhr fuhren wir mit der Panoramabahn Großarltal auf den Kreuzkogel wo wir gleich einen leichten Wind spürten. Am Startplatz Richtung Süden angekommen, machten wir und startfertig. Ich sagte vorher noch zu Andi, dass es schön wäre wenn wir wieder einmal rund um unser Tal fliegen könnten! Er meinte nur dass wir zuerst einmal schauen sollten und nicht zu früh den Tag loben.

Gott sei Dank lief alles nach Plan und so konnten wir nach einer kleinen Hürde vor dem Frauenkogel den höchsten Punkt von Großarl den Keeskogel überfliegen. Dann wechselten wir auf die andere Talseite und flogen zügig Richtung Kitzsteingabel an der Grenze zu St. Johann. Nach einer kurzen WC-Pause oberhalb der Mittelstation flog ich dann ins Tal. Nach 3-stündiger Flugzeit packten wir unsere Ausrüstung und gingen auf ein Fliegerbier. Mein wohl neuer Rek0rd in einem Tag fast alle Gipfel vom Großarltal abzufliegen und zu gehen.

Ein Tag wie kein anderer – Großarltal
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2 Antworten auf Ein Tag wie kein anderer – Großarltal

  • Servus Klaus!
    Was hast beim Gletscher am Keeskogel so tief unten gmacht?
    Mia hamb scho gmoant du mechatst gern landen! ;-)
    (Mia sand gnetta vom Keeskogel runter gegangen weis vorbeigflogen seits)

    Schöne Grüße, Rupert

  • Klaus Knapp

    Servus Rupert!
    Jo der Keeskogel hat diesmal nix mehr hergegeben, von der Thermik her und so hob i hald wida a bissl weita drausn Höhe gmocht.
    Ein unbeschreibliches Gefühl nur zirka 20 Zentimeter über den Gletscher und den Geröll zu fliegen.
    Zum Landen wärs da nicht so optimal gewesen wegen den Spalten und Steinen.
    I hob ma des einfacher gmocht und bin drüber geflogen ober ihr hobs des auf eine andere Art und Weise gmocht.

    Liebe Grüße, Klaus

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