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Unterwegs mit Kind und Kegel

Für´s Wandern gibt es eigentlich kein  Mindest- und kein Höchstalter. Wichtig ist einfach die jeweils passende Routenwahl. Während ich, wenn ich alleine oder mit Freunden unterwegs bin, oft auch höhere, entlegenere Ziele ins Visier nehme, so sind es bei gemütlichen Touren mit der Familie die zahlreichen Almen im Tal, die sich besonders um Familien mit Kinder bemühen.
Anna und Christina am Almbrunnen Igltalalm

Anna und Christina am Almbrunnen Igltalalm

Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, sollte man einige Dinge besonders beachten:
a) Es beginnt bei der richtigen Routenwahl. Ein „besonderes“ Wanderziel auswählen, z.B. mit Spielplatz. Das motiviert ungemein. Und die Hütten im Großarltal sind da sehr einfallsreich und vorbildlich. Die Gehzeit darf nicht zu lang sein und muss an das Alter der Kinder angepasst werden.
b) Passende Ausrüstung für die Kinder: bequeme Wanderschuhe, leichte Wanderbekleidung, warme Kleidung zum überziehen, Sonnenschutz (Sonnencreme, Kappe oder Sonnenhut, …), trockenes Reservegewand – falls man dem Wasser zu nah kommt … :-)  
c) Früh loswandern, um die größte Hitze zu meiden.
d) Genügend zu trinken mitnehmen. Kinder haben sicher schon vor der 1. Alm Durst.
e) Eine kleine Nascherei oder frisches Obst bringt müde Wanderer wieder in Schwung. 
f) Sich Zeit nehmen für die Kleinigkeiten und Schönheiten am Wegesrand. Dort ein Ameisenhaufen, da ein paar Walderdbeeren, Brunnen mit frischem Quellwasser, Tiere, Schwammerl (Pilze), …
g) Kleine Geschichten parat haben, z. B. über Zwerge, die Tiere im Wald, Riesen, Feen & Geister, … Das hilft über eventuelle Durchhänger hinweg. Wir singen auch gerne mal ein Lied, wobei mir dann schon mal vor den Kindern die Puste ausgeht (kein Wunder, ich muss ja auch den Kinderwagen schieben und den Rucksack tragen).
h) Und dann wäre da noch die interessante Routenwahl. Waldwege sind für die Kinder ungemein interessanter als lange Forstwege und oft gibt es zu den Almen beide Möglichkeiten. Man sollte auf jeden Fall den Waldweg nehmen.

Letzteres ist oft leichter gesagt als getan. Vergangene Woche hatte ich Besuch von meinem Bruder aus Graz mit seinen beiden Söhnen Max (4 Jahre) und Leo (1 1/2 Jahre). Dazu kam Anna, mein Patenkind und zugleich mit 6 Jahren die Älteste im Bunde. Und natürlich meine beiden Christina (4 Jahre) und Tomi (7 Monate). Ja und mit dieser Rasselbande sind wir dann am Samstag und Sonntag losgezogen: Nachdem die beiden Kleinsten  noch im Kinderwagen sitzen, waren wir wohl an die Forstwege gebunden.

Am Samstag war unser Ziel die Niggeltalalm (Igltalalm). Ein Paradies für Kinder:  mit Ententeich, Brunnen, Streicheltieren, Spielplatz, etc. Ein besonderer Magnet für die Kinder ist stets das große Wasserrad neben der Hütte. Hier heißt es natürlich aufpassen. Die Jause dort und der Kuchen waren übrigens sensationell.

Igltalalm mit Wetterkreuz

Igltalalm mit Wetterkreuz

Am Sonntag sind wir dann zur Reitalm gewandert, allerdings bis zur großen Wildbachsperre mit dem Auto gefahren. Das kürzt die Gehzeit auf etwa 1/2 Stunde ab. Oben erwartet die Kinder ein schöner Spielplatz mit Rutsche, Schaukel, Teich mit Floß, ein Brunnen und natürlich einige von den Kindern zumeist heiß geliebte Tret-Gokarts. So kann man – die Kleinen immer in Sichtweite – in aller Ruhe seine Almjause genießen. Übrigens findet auf der Reitalm am kommenden Sonntag, 15. August 2010 ab 11.00 Uhr ein großes Almfest statt. Für Musik und Stimmung sorgen die „Mitterling-Buam“.

Weitere Almen im Großarltal, mit kleinem Spielplatz und  mit Kinderwagen erreichbar:
Aualm, Bichlalm, Breitenebenalm, Gerstreitalm, HeugathalmKreealm-Bichlhütte – die Heimat von Murmeltier Herfred, Loosbühelalm („Klausalm“), Mooslehenalm, Unterwandalm, Viehhausalm mit Erlebnisspielplatz.

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