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Jedem Fest seine Zeit

Mit dem Palmsonntag sind wir gestern in die diesjährige Karwoche gestartet und blicken zugleich auf die abgelaufene Lady-Skiwoche zurück. Zwei Feste, wie sie konträrer nicht sein könnten. Bei der Ladyskiwoche geht es um Spaß, Party, Sonnenskilauf und Fröhlichkeit. Es war übrigens die erfolgreichste Lady-Skiwoche aller Zeiten mit rund 1.400 verkauften Wochenpaketen an die Damen. Hinzu kommen natürlich noch die Wochenpauschalen von Männern und Kindern sowie die zahlreichen Kurzaufenthalte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben sowie an alle Anrainer, die uns die Abhaltung dieser doch lärmintensiven Veranstaltung ermöglicht haben. Hier geht es zu den Impressionen der Lady-Skiwoche 2010.

Nun aber zurück zur Karwoche und zum umfangreichen Osterbrauchtum im Großarltal. Ostern ist neben Weihnachten hier bei uns wohl das wichtigste Fest im Jahreskreis. Da wird nichts künstlich inszeniert oder extra gemacht. Nein, hier geht es um unser gelebtes Brauchtum und um unsere Volkskultur. Und es ist schön, wenn sich am Palmsonntag an die 1000 Menschen mit bunt geschmückten Palmzweigen am Marktplatz von Großarl zur Palmweihe versammeln und anschließend gemeinsam zur Kirche hinaufziehen, die – obwohl für eine Landgemeinde wie Großarl mit rund 700 – 800 Sitzplätzen eigentlich riesengroß – wieder einmal viel zu klein geworden ist.

Palmsonntag 2010_Einzug von Diakon Josef Gfrerer mit den Ministranten/-innen am Marktplatz

Palmsonntag 2010_Einzug von Diakon Josef Gfrerer mit den Ministranten/-innen am Marktplatz

Am kommenden Donnerstag folgen dann um 18.30 in der Pfarrkirche Großarl die Feierlichkeiten zum Gründonnerstag (der Name Gründonnerstag kommt von „greienen“ – „weinen“ und nicht wie man fälschlicher Weise glauben möchte, von der Farbe grün, auch wenn in vielen Haushalten landauf-landab am Gründonnerstag Spinat serviert wird) und um 20.00 Uhr das einzigartige Ölbergsingen, das es in dieser Form in Österreich nur in Großarl gibt. Am Karfreitag folgt dann um 15.00 Uhr der Kreuzweg, um 18.30 Uhr die Karfreitags-Liturgie und um 20.00 Uhr das Leiden-Christi-Singen. Der Samstag ist quasi ein Ruhetag, Tag des Wartens. Die Auferstehung wird dann am Sonntag um 5.00 Uhr früh gefeiert. Ich freue mich schon auf das Osterfrühstück nach dem Auferstehungsgottesdienst mit Speisenweihe. Als Einstimmung auf die Osterwoche haben wir heuer am 18. März erstmals ein Passionssingen in der Pfarrkirche Großarl unter dem Titel „Paulus“ veranstaltet. Nachstehend ein paar Eindrücke vom Passionssingen und vom gestrigen Palmsonntag.

Jedem Fest seine Zeit
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