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Ölberg- und Leiden-Christi-Singen in Großarl

Das „Ölberg- und Leiden-Christi-Singen“ in Großarl ist wohl ein ganz besonderer Brauch und einzigartiger für ganz Österreeich. Er wird nur in unserer Gemeinde gelebt. Hier eine kurze Beschreibung dazu, wie sie auf der Titelseite der aktuellen Ausgabe der „Pongauer Nachrichten“ zu lesen ist:
In der Nacht von Gründonnerstag von acht Uhr abends bis Karfreitag um vier Uhr früh singen die Bauern in Großarl stündlich alte passionale Weisen, die darauffolgende Nacht (also von heute auf morgen) die Bürger. 30 Männer finden sich dazu jeweils im örtlichen Pfarrhof ein. Im großen Kreis erwarten sie dann vor der Kirche das Schlagen der Turmuhr. Kaum ist der letzte Schlag der achten Stunde verklungen, setzt der Vorsänger mit seinem Gesang ein: „Merkt auf ihr Herr´n und lasst euch sag´n. Hat acht Uhr g´schlagn.“ Die Männer antworten nun mit der ersten von neun Strophen eines zweistimmigen Passionsliedes. Gesungen wird an mehreren Plätzen beginnend vor der Kirche bis hinunter auf den Marktplatz von Großarl und weiter bis zum Gemeindeamt. Bis vier Uhr früh vollführt sich stündlich dieses Ritual. Erleben kann man diesen eindrucksvollen Brauch wie bereits erwähnt noch heute Abend ab 20.00 Uhr.

 

Ölbergsingen 1

Ölbergsingen am Gründonnerstag

 

Leiden-Christi-Singen

Leiden-Christi-Singen am Karfreitag

Ölberg- und Leiden-Christi-Singen in Großarl
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