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Zahl des Tages: 227

 

So viele Schneerzeuger werden im Winter 2008/09 durch Nachahmung der natürlichen Schneekristallentstehung (Wasser-/Kalte-Luftgemisch) für Schneesicherheit in der Skiregion Großarltal sorgen.

Im Moment wird an der Fertigstellung der neuen Schneeanlage auf der Abfahrt „Hedegg“ (Piste-Nr. 6 a – oben gelb umrahmt) gearbeitet. Damit sind dann alle vier Talabfahrten technisch beschneibar – auf der Skischaukel Großarltal-Dorfgastein damit über 80 % aller Pisten.

Genug an Zahlenmaterial – schauen wir unseren „Liftlern“ (Bergbahnenmitarbeiter) jetzt noch etwas bei der Arbeit an der neuen Schneeanlage zu (Link zum Youtube-Video – bei einem Breitbandanschluss wechseln Sie bitte im Video auf „watch in high quality“).

http://www.youtube.com/watch?v=Xhs7IrLCWFw

 

Zahl des Tages: 227
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2 Antworten auf Zahl des Tages: 227

  • Das ist eine Menge. Vorallem wohl der Stormverbraucht muss ja enorm sein. Ob sich das Umwelt in Bezug auf die Umwelt auch langfristig rechnet?

  • Josef Gruber

    Hallo!

    Danke für den Blogkommentar zu den umweltrelevanten Auswirkungen und den Energieverbrauch unserer Beschneiungsanlage, die Nachfrage ist durchaus berechtigt. Aber was ist wichtiger: eine Reihe verhungerter Großarler und Hüttschlager oder ein paar Blümchen weniger? Das ist jetzt sehr provokant gefragt und billige Polemik auf die wir dieses wichtige Thema ohnehin nicht einfach reduzieren wollen.

    Aber ein wesentlicher Teil der Bevölkerung in unserem Tal erzielt aus dem Wintertourismus seine Wertschöpfung. Diese finanzielle Lebensgrundlage muss aus verschiedenen Gesichtspunkten durch Schneerzeuger abgesichert werden. Einerseits kann man sich aus ökonomischen Gründen nicht mehr auf den Zufall rechtzeitigen und ausreichenden Schneefalls verlassen, andererseits ist die Pistenfrequenz höher als früher womit zusätzliche Pistenstabilität gefordert ist. Und natürlich gibt es dann noch das Phänomen zunehmender Wetterkapriolen und steigender Temperaturen. Daher ist die künstliche Beschneiung vorrangig Absicherung unserer im Vergleich mit vielen anderen Wirtschaftsformen am ehesten naturverträgliche Erwerbsgrundlage. Mit „unserer Erwerbsgrundlage“ meinen wir nicht nur uns als Seilbahngesellschaft, sondern auch einen großen Teil der Bevölkerung des Großarltales die ebenfalls direkt oder zumindest indirekt davon lebt.

    Wir stellen uns bei jeder Beschneiungsinvestition aber auch die Frage nach deren Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz. Die Frage der Auswirkungen der „künstlichen“ Beschneiung auf den Naturhaushalt ist weitgehend wissenschaftlich ausdiskutiert. Nachdem wir ausschließlich mit gefrorenen Wassertröpfchen ohne irgendwelchen Zusätzen arbeiten und damit nur den natürlichen Prozess nachvollziehen, ist summa summarum kein ökologischer Nachteil zu erwarten.

    Die Frage des Energieverbrauches beschäftigt uns rein aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen schon intensiv. Und auch die der nachteiligen Beeinflussung des Klimahaushaltes durch die bei der Energiegewinnung für unsere Schneeanlage entstehenden CO2-Emmissionen. Entgegen der landläufigen Meinung sind Schneeanlagen keine extremen Stromfresser, da sie im Prinzip nichts anderes darstellen als ein Wassertransportsystem. Im Gegensatz zu den energieintensiven thermodynamischen Vorgängen des Heizens und Kühlens nutzen Schneeanlagen die natürliche Kälte der Umgebungsluft. Bei ungünstigster Annahme (kalorische Energieerzeugung) ist für unsere gesamte Schneeanlage ein Primärenergiebedarf der jenen einer Boeing 747 bei einem Flug von Wien nach Bangkok und retour entspricht, erforderlich. Auch ein 100 Betten-Hotel mit einer Auslastung von 150 Tagen ist vom Energieaufwand mit jenem unserer gesamten Beschneiungsanlage vergleichbar.

    Wir sind der Überzeugung, dass die Sicherung des Wintertourismus in unserer Alpenregion mittels Schneeanlage äußerst wichtig ist – wir leben davon. Meinen Sie nicht auch?

    Liebe Grüße

    GROSSARLER BERGBAHNEN
    GesmbH & Co KG

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