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Geschichte über Hüttschlag
400 bis 700:
Lt. Überlieferung drangen um diese Zeit Slawen aus Kärnten und aus dem Lungau kommend in unser Tal ein. Mehrere Ortsnamen wie Klettn, Karteis, Schrambach, Tofern, Moritzen usw. sind slawischen Ursprungs. Die später eindringenden Bajuwaren verdrängeten alle Slawen und so soll es dabei öfters zu kriegerischen Handlungen, besonders im Tappenkar- und Bundschuhgebiet gekommen sein. Die Bajuwaren behielten dann die Oberhand.


| | Kirche in Hüttschlag:
Bereits um das Jahr 1000 soll hier eine hölzerne Kapelle gestanden haben, die einige Jahre später erweitert wurde. 1675 wurde Hüttschlag zum Vikariat erhoben und 1679 weihte Erzbischof Maximilian Gandolf von Khuenberg die neue Kirche zum hl. Josef. Erst 1891 wurde das Vikariat zur Pfarre erhoben.
Vereine in Hüttschlag:
- Fremdenverkehrsverein
- Trachtenmusikkapelle
- his. Bauernschützen
- Bergrettung
- österr. Alpenverein
- Freisw. Feuerwehr
- USW Hüttschlag...
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Das Luthertum in Hüttschlag:
Das Luthertum wurde im 17. Jahrhundert durch auswertige Bergknappen ins Tal gebracht und weitete sich rasch aus. Insgesamt mußten 1731/1732 1100 Menschen wegen ihres Glaubens auswandern. Das Schulwesen: Das Schulwesen nahm 1755 seinen Anfang. 1735 wurde das damalige Mesnerhaus erbaut. 1755 konnte dann erstmals der Unterricht in der Mesnerstube aufgenommen werden. Erster Lehrer war der damalige Mesner Max Paumann. 1831 und 1905 wurde je ein Klassenraum dazugebaut. 1958-1960 wurde die neue Volksschule errichtet. 1940-1972 besandt die Nebenschule in Maurach. Seit 1955 besteht nun die Hauptschule in Großarl.


| | Bergbau in Hüttschlag:
Bereits im 14. u. 15. Jahrhundert soll hier Kupfer- und Schwefelbergbau betrieben worden sein. In den ältesten Stollen sind noch Spuren von Holzkeilen, Schrammeisen und Spitzhacken zu sehen. Verschmeltzt wurde Anfangs in der Hüttegalm.
Hüttschlag 1130-1137:
1130 soll angeblich ein erster Steig ins Tal entstanden sein. erste Bezeichnungen lauteten: Arla, Arela, Urla, Michel-Arl, mehrere Arl...daraus wurde das Großarltal.
1137 Erzbischof Konrad befiehlt die unwirtschaftlichen Tauerntäler zu roden und urbar zu machen. Die Siedler suchten die besten, vorallem sonnigsten Plätze. |
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