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Die Alte Wacht im Tal der Almen
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zuletzt aktualisiert am: 24.02.2017 16:53
Die Pisten sind von 17.00 Uhr – 08.00 Uhr gesperrt.
Das Befahren/Betreten der Pisten ist innerhalb dieser Zeit verboten!
Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot befreien den Liftbetreiber von jeder Haftung.
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ÖFFNUNGSZEITEN

Saisonbeginn bis Ende Jänner

08.45 bis 16.00 Uhr

Ende Jänner bis Ende März

08.45 bis 16.15 Uhr

Ende März bis Saisonende

08.30 bis 16.30 Uhr

AKTUELLE INFOS

Täglicher Skigebrieb auf der Skischaukel Großarltal-Dorfgastein:

Alle Abfahrten sind bis ins Tal geöffnet und sehr gut präpariert. Die Skischaukel ins Gasteinertal ist offen. Alle Skirouten sind geöffnet. 

Das Kinder- und Erlebnisareal "Funslope" beim Tellerlift Kreuzhöhe und das Kinderareal an der Fischbacherwiese sind offen. Der Snowpark Großarltal talseitig der Sonnenbahn Bergstation ist ebenfalls geöffnet.

Die Saison endet am 22. April 2017.

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Alte Wacht in Grossarl
Alte Wacht am Eingang zum Großarltal
Die Alte Wacht am Eingang zum Großarltal ist eine der letzten erhaltenen Mautsperren im Land Salzburg.

1566 wurde die alte Großarler Straße in den Fels geschlagen und diese führte direkt durch die Alte Wacht hindurch. Mit dem Bau der Stegbachbrücke in den 1990er Jahren wurde diese Funktion abgelöst. Die Alte Wacht liegt taleinwärts gesehen auf der linken Seite.
Geschichte der Alten Wacht
Alte Wacht
Ursprünglich diente die Alte Wacht als Maut- und Ausfuhrkontrollstation. Sie wurde im Zuge des Straßenbaus 1566 ins Großarltal errichtet. Auftraggeber der Straße war Erzbischof Johann Jakob Khuen von Belsai.

Jedoch wurde der Name „Steg“ bereits 1330 erstmals urkundlich erwähnt. Spätere Bezeichnungen waren „Stegenwacht“ und „Wachtstegen“. Der Name lässt sich vermutlich auf einen schmalen Holzsteig zurückführen. Über diesen führte damals, wo heute die Alte Wach steht, ein Weg rund um den Felsen herum ins Großarltal.

1566 wurde der Straßenbau durch den Kupferbergbau in Hüttschlag notwendig. Damals zählte dieser zu den wichtigsten Einnahmequellen des Erzbistums Salzburg. Die Straße war also notwendig geworden, um einerseits die Versorgung der Bergleute und andererseits die Ausfuhr der Abbauprodukte zu gewährleisten. Vorher konnte das Großarltal nur über einfache Saum- und Gehwege erreicht werden.

Am Anfang war die Alte Wacht als Kontrollstelle für Warenein- und Warenausfuhr gedacht. Der Warenschmuggel sollte somit eingedämmt werden. Aber bereits 1655 wurden Soldaten der Wacht zugeteilt. Damit sollte die Ausbreitung der Pest verringert werden. Ca. 1680 wurde das alte Gebäude abgerissen und schließlich neu erbaut. Ein ständiger Wachposten wurde 1682 im Gebäude stationiert.

Eine militärische Funktion erhielt die Alte Wacht erneut während der Protestantenvertreibung unter Erzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian von 1731 bis 1733. Hier wurde nämlich ein Aufstand der vielen Bewohner des lutherischen Glaubens befürchtet.

Schließlich wurde die Alte Wacht zur Gaststätte für die zwischen St. Johann im Pongau und dem Großarltal verkehrenden Pferdefuhrwerke. 1912 wurde die Alte Wacht an den Landesausschuss des Herzogtums Salzburg verkauft. Bis 1946 diente sie noch als Dienstwohnung für den Wegmachter der Großarler Straße.

Da der Autoverkehr ständig wuchs und Alte Wacht nur eine sehr geringe Durchfahrtshöhe für Fahrzeuge aufwies, wurde öfters über den Abriss des Gebäudes nachgedacht. Erst mit dem Bau der Stegbachbrücke in den frühen 1990er Jahren konnte die Zerstörung des Baudenkmales verhindert werden. 2001 übergab der Salzburger Landesfond das historische Gebäude dem Nationalparkverein Hüttschlag. Seither ist die Wacht eine Dependance des Nationalparkvereins Hüttschlag im Großarltal.

Heutzutage ist eine Ausstellung in der Wolfram Paulus Hütte zu sehen. Die Alte Wacht ist auf Anfrage geöffnet.

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