Richtiges Verhalten in den Bergen
Wandern mit Köpfchen im Tal der Almen
Ihre Sicherheit und die der Umwelt liegen uns am Herzen. Beachten Sie bitte die Regeln für richtiges Verhalten in den Bergen, damit Ihnen Ihre Wanderungen und Mountainbiketouren auch lange in guter Erinnerung bleiben.
- Grundausrüstung
- Verhalten im Notfall
- Verhalten mit Tieren
- Verhalten bei Gewitter
- Die 10 Grundregeln für Wanderer

Grundausrüstung
- Festes Schuhwerk mit Profilsohle
- Rucksack
- Sonnenschutz
- warme Kleidung
- winddichtes Übergewand
- ausreichend Getränke und Proviant
- kleines Verbandszeug (Mullbinde, Leukoplast, Pflaster, Schere oder Messer)
- Orientierungshilfen wie Wanderkarte, etc.
- Hilfreich (besonders bei Notfällen) ist auch ein Mobiltelefon, wenngleich es nicht überall funktioniert
Verhalten im Notfall
Bewahren Sie Ruhe, wenn ein Unfall eintritt! Versuchen Sie durch das Mobiltelefon oder durch Signale wie Rufen, Pfeifen, Winken mit großen Kleidungsstücken, etc. Hilfe herbeizuholen. Melden Sie dabei wer Sie sind, was passiert ist und wo Sie sich befinden. Schwer Verletzte sollten möglichst an gut sichtbarer Stelle am Unfallort bleiben, jedoch außerhalb ev. Gefahrenbereiche.
Lassen Sie Verletze nie alleine!| Wichtige Telefonnummern | |
| Bergrettung | 140 |
| Rettung | 144 |
| Feuerwehr | 122 |
| Polizei | 133 |
| Automobilclub | 120 |
| Ärzte | |
| Dr. Gersdorf | 0043 (0) 6414 8686 |
| Dr Greil | 0043 (0) 6414 388 |
| Dr. Kürsten | 0043 (0) 6414 8801 |
| Zahnarzt Dr. Weiß | 0043 (0) 6414 8175 |
Verhalten mit Tieren
Auf den Almen im Großarltal treffen Sie auf allerlei Tiere wie Kühe, Kälber, Pferde, Schafe, etc. Reizen Sie die Tiere nicht, verhalten Sie sich "ganz normal" und zeigen Sie keine Angst. Ein Stock kann oft helfen, sich bereits optisch den nötigen Respekt zu verschaffen. Oft sind die Tiere auch nur neugierig und wollen spielen. Vermeiden Sie es auf jeden Fall, Jungtiere zu nötigen. Muttertiere versuchen sonst möglicherweise aufgrund ihres Schutzinstinktes ihr Junges zu verteidigen.
Dies gilt insbesondere für Wanderer, die mit ihrem Hund unterwegs sind. Führen Sie Ihren Hund immer an der Leine und lassen Sie diesen keinesfalls auf die Tiere losjagen. Sollte dennoch ein Tier Ihren Hund attackieren - obwohl Sie ihn an der Leine führen - halten Sie ihn in diesem Fall nicht fest, sondern lassen Sie ihn zu Ihrem eigenen Schutz einfach laufen.

Verhalten bei Gewitter
Sollten Sie trotz sorgfältiger Planung am Berg in ein Gewitter geraten, meiden Sie den Aufenthalt am Gipfel, auf Graten, unter einzelstehenden Bäumen, bei Wasserrinnen, am Fuße von Felswänden, im Eingangsbereich von Höhlen und bei Hochspannungsleitungen. Suchen Sie stattdessen Täler, Senken, etc. Wirklichen Schutz bietet nur eine sichere Unterkunft, ein Auto, etc. Warnsignale für Gewitter: Quellwolken mit dunkler Unterseite, ausgefranste Ränder, fernes Donnergrollen. Lebensgefahr: Elektrische Ladung in der Luft (Haare stellen sich auf, Knistern,...). Verlassen Sie in diesem Fall sofort die Gefahrenstelle! Lebensgefahr!

Die 10 Grundregeln für Wanderer
1. Prüfen Sie vor jeder Bergtour Ihre persönliche Verfassung und schätzen Sie Ihre Kräfte und jene Ihrer Begleiter - insbesondere jene Ihrer Kinder - richtig ein. Danach richtet sich die Länge der Tour.
2. Planen Sie jede Tour genau. Informationen aus Wanderkarten, von Vermietern und Hüttenwirten können dabei sehr hilfreich sein.
3. Achten Sie auf die erforderliche Ausrüstung (s. oben), ausreichend Proviant und auf die Wettervorhersage.
4. Geben Sie beim Vermieter, bei den Sennleuten auf der Alm oder bei sonstigen Bekannten stets Ihr Wanderziel sowie gegebenenfalls die geplante Rückkehrzeit bekannt. Tragen Sie Ziel und Wegroute in den Hütten- und Gipfelbüchern ein. Im Notfall hilft das, Sie leicht und schnell zu finden.
5. Passen Sie das Tempo Ihrer Kondition und jener Ihrer Partner an. Das Tempo orientiert sich stets am schwächsten Mitglied einer Gruppe. Zu schnelles Gehen führt zu frühzeitiger Erschöpfung. Bedenken Sie: Sie haben zumeist auch noch den Rückweg zu bestreiten.
6. Bleiben Sie auf den markierten Wegen. Das Begehen steiler Grashänge (besonders bei Nässe), Schneefelder oder Gletscher birgt immer Gefahren in sich.
7. Achten Sie auf Steinschlag, der oft von Tieren wie Gämsen, Schafen, etc. ausgelöst werden kann und treten Sie selbst keine Steine ab. Sie gefährden damit andere Bergwanderer.
8. Kehren Sie bei mangelnder Kondition oder drohendem Schlechtwetter rechtzeitig um. Dies ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vorsicht!
9. Bewahren Sie Ruhe, wenn ein Unfall eintreten sollte! Beachten Sie dazu die nebenstehend gesondert angeführten Regeln.
10. Halten Sie die Berge sauber!
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt im "Tal der Almen", viele schöne, unfallfreie Wanderungen und ein kräftiges "Berg Heil"!
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