ist der soeben erschienene neue Großarltal-Ski-Info-Folder für die kommende Wintersaison 2009/10.

Kleiner, handlicher aber genauso informativ.

Ski-Info-Folder downloaden (hier klicken) - 2,58 MB Dateigröße

30.April 2009

Hahnpfalzzeit

Unser Skigebiet ist derzeit einsam und menschenleer. Vielleicht auch deshalb, weil der Kreuzkogelbereich derzeit weder mit dem Auto noch mit der Seilbahn erreichbar ist. 

Aber es ist eben nur menschenleer. Die Tierwelt hat die Skiabfahrtsbereiche für sich zurückgewonnen. Beispielsweise ist gestern morgen ein Fuchs die Finstergrubenabfahrt hinaufgeschnürt. Und die Pisten unterm Kreuzkogel sind jetzt Balzplätze für den Schildhahn (auch: Birkhahn, kleiner Hahn). Der Schildhahn ist eines der edelsten Wildtierarten in unserem Tal. Die „Balz” ist das jetzt ungefähr einen Monat andauernde Fortpflanzungsritual des Schildhahnes, wir nennen es in unserer Mundart „Pfalz”. Die Hahnpfalz ist mit den eigenen Balzlauten und den tanzähnlichen Bodenvorführungen ein besonderes Erlebnis, aber nur für Frühaufsteher (4.00 Uhr Balzplatz) und nicht allzu verwärmte Naturliebhaber (2 Stunden im Schnee liegend sollte man aushalten). Sparen Sie sich das frühmorgendliche Martyrium, ich habe ohnehin ein Video von der Hahnpfalz im Großarltal für Sie vorbereitet:

Der Birkhahn auf wikipedia (hier klicken)

Wir, Großarler Bergbahnen, haben jetzt gerade den Schlüssel umgedreht und den Seilbahnbetrieb für die Wintersaison 2008/09 eingestellt. Der Winter war sehr erfolgreich, danke dass Sie gekommen sind.

Und was machen wir im Sommer? Wir pflücken Kräuter für den Ramazotti und tragen das Wasser auf die Berge zurück (ein Späßchen am Rande). Nein, wir pflegen das Skigebiet, das im Sommer auch ein beliebtes Wandergebiet ist und starten am 23. Mai bereits wieder mit unserem Sommerbetrieb. Und natürlich werden wir da und dort wieder einiges verbessern.

Damit Sie die Sehnsucht nach dem Großarltal nicht allzu plagt finden Sie im Anschluss an diesen Artikel eine Vorlage für einen Scherenschnitt. Die Großarler Berge quasi zum Selbermachen und zum an die Wand hängen. Wir hoffen, das verkürzt Ihnen die Wartezeit auf den nächsten Großarltal-Urlaub oder erinnert Sie an viele schöne Stunden die Sie bei uns verbracht haben.

Danke nochmals, schönen Sommer!

Für Download “Die Großarler Berge als Scherenschnitt” (pdf-File) hier klicken

Ein Kommentar von Gastautor Rupert Pirchner:

Gestern war der Osterhase und deren unterdrückter Helfer, der Gockel, in unserem Skigebiet unterwegs. Natürlich waren das falsche Hasen, der echte Osterhase kommt erst am Samstag oder Sonntag. Und so unförmig und träge ist der echte Osterhase natürlich auch nicht. Und im Fell der falschen Osterhasen war es auch ganz schön warm, so um die 50 ° hatte es nach deren Selbsteinschätzung. Das ist natürlich beim Echten auch nicht so.

Aber egal ob echt oder falsch, die Geschenke müssen passen. Die prall gefüllten Körbe voller Süßigkeiten überzeugten. Auch so mancher Erwachsene konnte dem süßen Inhalt der Körbe nicht widerstehen.

Hier die Bilder vom lustigen Treiben der falschen Osterhasen und -hühner.

lautet das Ergebnis der Skigebietetester von ORF Salzburg über die Skischaukel Großarltal-Dorfgastein.

Hier sehen Sie den ORF-Beitrag zum Nachschauen und Nachhören

A bissl nervös war ich heute früh schon - zugegeben (20 Tropfen Baldrian auf einen ¼ Liter Wasser würden dem übrigens entgegenwirken). Ich bekam von unserer Geschäftsführung die ehrenvolle Aufgabe übertragen, die Männer für die Aufnahmen und die Bewertung zum Skigebietetest des ORF Salzburg durch unser Skigebiet Großarltal-Dorfgastein zu begleiten (wir sind das letzte Gebiet in der Runde der 20 führenden Skiregionen im Salzburger Land). Dieser Test ist vielen von uns wichtig und so was hat man auch nicht jeden Tag. Und wenn’st nicht aufpasst musst sogar in eine Fernsehkamera schauen.

Leider hat sich das Wetter wieder einmal an der Wettervorschau vorbeientwickelt und die Sonne ist ausgeblieben. Trotzdem war es ein gelungener Tag - Großarl kann auch in diesigem Zustand schön sein.

Die Sendung über den ORF Skigebietetest aus Großarltal-Dorfgastein und das Gesamtergebnis wird am Samstag, den 4. April um 19.00 Uhr in ORF 2 („Salzburg heute”) ausgestrahlt.

Und wie’s ausgegangen ist? Keine Ahnung. Für jene mit grenzenloser Euphorie: gewinnen lässt sich das zum 3. Mal in Serie nicht mehr, wir haben viel ernstzunehmenden Mitbewerb. Schauen wir am Samstag um 19.00 Uhr wie gut wir uns geschlagen haben. Wird schon schiefgehen.

Der Österreichische Rundfunk, Landesstudio Salzburg, führt in diesem Winter eine Bewertung aller Salzburger Skigebiete durch. Bei diesem Test werden einerseits mit einem Team vor Ort und andererseits mit einer Besucherwertung über das Internet alle wichtigen Skigebietsfaktoren bewertet (Lift- und Pistenangebot, Variantenreichtum, Pistenpräparierung, Anlagenkomfort, Wartezeiten, Skihütten, Skiverleih, Funfaktor, Tarifgestaltung usw.).

Jetzt wird es für uns ernst - wir sind in dieser Woche dran. Halten Sie uns die Daumen, oder noch besser werten Sie über das Internet mit. Nachfolgend der Link zur Bewertungsseite des ORF Salzburg

hier klicken

Die Sendung wird am Samstag, den 4. April 2009 um 19.00 Uhr in ORF 2 (”Salzburg heute”) ausgestrahlt.

Die Skipiste ist für Blogger eine interessante Fundgrube, dort gibt es immer nette Leute (klar: Ladyskiwoche ist) und Geschichten. Gestern waren die Pisten voll Musik und zwar nicht von den Skihütten, die auch in dieser Woche große Anziehungskraft ausüben. Nein, eine Männergruppe war kreuz und quer mit einem mords Kasten Soundmaschine unterwegs und spielte ein Lied auf und ab. Ein neues Großarl-Lied, mit bekannter Musik und neu vertontem Text. Ein echter Hit. Danke Gruppe “Superfly”, danke Fans.

“Hey Großarl” - Hören Sie selbst (hier klicken) 

Die Fantruppe mit der Soundmaschine, mobile Pistenbeschallung hitverdächtig.
Die Fantruppe mit der Soundmaschine, mobile Pistenbeschallung hitverdächtig.

Superfly-Kontakt: Jupp Borghorst, Tel. 0049/2863/1267

Geburtsstunde einer Sportart im Großarltal?

Wir haben auf unserer Skipiste möglicherweise eine neue Sportart entdeckt. Skitourengehen mit Anhänger und integriertem Kind. Eine absolute Kraftsportart, nur für ganz hartgesottene Kämpfer. Wir wissen leider nicht wie sich das Ganze nennt, vielleicht

- Kämpfern?
- Kids-Touring? (eine einfache Form des Familienurlaubs)
- Followln? (ein möglicher Nutzerkreis würde sich durch diesen kaum
  auszusprechenden Namen natürlich von Haus aus stark einschränken)

Vielleicht haben Sie bessere Vorschläge, rechtzeitig bevor das Ganze olympisch wird.

Ganze Arbeit geleistet haben in den vergangenen beiden Tage die freiwilligen Mitarbeiter des USV Großarl sowie das Pistenteam der Großarler Bergbahnen, als es darum ging, die Piste “Finstergrube” für den FIS Damen Riesenslalom rennfertig zu präparieren. Und das trotz rund 1/2 Meter Neuschnee! So konnte das Rennen am Donnerstag erfolgreich über die Bühne gebracht werden. Am Stockerl standen mit Rang 1 und 3 zwei Österreicherinnen. In der Nacht fielen oben am Berg ca. 50 cm Neuschnee. Die Rund 70 freiwilligen Mitarbeiter des USV Großarl haben es in kräfteraubender Handarbeit mit unterstützung von 6 Pistengeräten geschafft, die Piste rennfertig zu präparieren. Der Start begann mit rund 1 1/2 Stunden Verzögerung. 15 Läuferinnen waren erfolgreich im Ziel, dann setzte schlechte Witterung mit Nebel und einem regelrechten Schneesturm ein. Die Läuferin mit der Startnummer 16 stürzte und verletzte sich leider. Notgedrungen wurde das Rennen abgebrochen. Unter diesen Wetterkapriolen kann kein reguläres Rennen gefahren werden! Bei der anschließenden Einkehr in der Alpentaverne bedankten sich ÖSV-Vizepräsident Franz Schellhorn und Obmann des USV Großarl Peter Neudegger für die geleistete Arbeit aller freiwilligen Helfer. Ein besonderer Dank gilt auch Kreuzer Rupert (”Astei”), Kreuzer Wilhelm und Hannes Brandstätter (”Rohrerwirt”), die die Siegestrophäen -  eine geschnitzte Skifahrerin - gesponsert hatten.  

Im Bild v.l.n.r.: Hans Gruber, Sepp Gollegger (Bürgermeister), Hannes Brandstätter, Peter Neudegger, Rupert Kreuzer, Alois Rohrmoser, Franz Schellhorn.