Die letzten Wochen waren von besten Schneeverhältnissen und viel Sonne geprägt. Erkennbar auch an der guten Laune unserer Gäste.
Unsere Mitarbeiter vom Pistendienst der Skiregion Großarltal wollten aber heute auf den präparierten Pisten wieder einmal etwas Besonderes, so in Form von Pulverschnee, anbieten. Nachdem aber weit und breit nur sonniges Wetter in Sicht ist wird in die Trickkiste gegriffen. Die Frühtemperatur von - 11 Grad im Tal ermöglicht es mit unserer Schneeanlage besonders trockenen Schnee zu erzeugen. Also wurde heute in der Früh die Schneeanlage für zwei Stunden angeworfen und die talnahen Bereiche der Talabfahrten 3b (Familienabfahrt), 5a (RSL Rodelberg) und 6a (Hedegg) mit einer nachgeholfenen Pulverschneeauflage versehen. Das Ergebnis: Ein paar Zentimeter samtweicher herrlicher Pulverschnee und hoffentlich weiterhin viele zufriedene Skifahrer.
Was unser Pistendienstteam, neben experimentieren, sonst noch so macht, sehen Sie im folgenden Video:
Wie geht’s Ihnen - eh gut nach der gestrigen Silvesternacht? Mir Gott sei Dank auch, die eine Sekunde die das Jahr 2008 ausnahmsweise länger gedauert hat (mit einer Schaltsekunde wird ausgeglichen, dass sich die Erde immer langsamer dreht - das gab’s zuletzt 2006) ist mir dabei sehr zugute gekommen, endlich mal trotz Silvesterfeier richtig ausgeschlafen. Is ja gar nit selbstverständlich sich am Neujahrstag fit zu fühlen. Aber ich hatte auch noch den Vorteil schon rechtzeitig per SMS einen lieben Neujahrsspruch zu bekommen und mich natürlich daran gehalten: „The old year is today vorbei, but the next comes eh morgen glei. I wish a super rutsch to you, and hope you don´t schütt you recht zu!”
Denen’s nicht gelungen ist, die zusätzliche Sekunde so zu nützen wie mir oder wo der wohlmeinende Spruch zu spät gekommen ist jedenfalls gute Besserung und mögen die guten Neujahrsvorsätze den Kater endlich einmal überdauern.
Bevor ich’s aber endgültig vergesse noch was weiteres fast genauso Wichtiges:
Wir (Großarler Bergbahnen) haben in diesen Tagen ein vollelektronisches Bonuspunktesystem sozusagen auf die Welt gebracht. Und es funktioniert sogar! Alle die viel mit Technik arbeiten wissen, dass dies bei Inbetriebnahme von hochtechnischen Projekten gar nicht so selbstverständlich ist.
Was kann das Ding nun? Das Bonuspunktesystem für die Skiregion Großarltal trägt den Namen „Hochbrändchen”. Abgeleitet von Hochbrand, einem geografischen Begriff in unserem Skigebiet und der gleichnamigen 8er Kabinenbahn Hochbrand. Und so funktionierts. Bei jeder Fahrt mit einem Skipass zum regulären Preis an der 8er Kabinenbahn Hochbrand sammelt der Kunde Bonuspunkte, also “Hochbrändchen”. Bei ausreichend vielen Punkten können diese gegen attraktive Preise für neue Urlaubserlebnisse eingetauscht werden. Das Schöne am Hochbrändchensammeln: So ein Hochbrändchen kommt selten allein - für Volltarifskipässe werden 4 Punkte vergeben (Saisonkarten 2 Punkte), die Hochbrändchen verfallen nicht und durch drei perfekte Talabfahrten ist die Sammelleidenschaft auch gleichzeitig ein sportliches Vergnügen.
Für den Kickfaktor wird eine Minute an jedem Tag zur Double-Time. Wenn der Hochbrändchensammler genau in dieser Minute an der Hochbrandbahn zutritt, verdoppelt sich sein Gesamtpunktestand.
Das Bonuspunktesystem ist jetzt online. Infos und Registrierung zum Punktesammeln auf www.grossarltal.info. Viel Spaß!
Besondere Tage erfordern besondere Maßnahmen. So ein besonderer Tag ist der Heilige Abend. Jedes Jahr wird an diesem Tag der Seilbahn- und Liftbetrieb in der Skiregion Großarltal bereits um 14.00 Uhr eingestellt (letzte Talfahrt mit den Kabinenbahnen 14.30 Uhr). Damit nehmen die Großarler Bergbahnen besonders auf ihre Mitarbeiter und deren Familien Rücksicht. Nach dem Betriebsende sind dann auch noch die Pisten zu präparieren - für die Männer im Pistengeräteteam wird es damit trotzdem spät, zumindest kommen sie aber auch am Abend und nicht erst in der Nacht nach Hause.
Vereinzelt müssen wir für die Verkürzung des Skitages auch Kritik einstecken. Nicht weil wir Kritik nicht ernst nehmen oder einfach weil wir das immer schon so gemacht haben behalten wir die Sonderregelung trotzdem auch heuer bei. Nein, wir verfolgen einen tieferen Sinn. Die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit die der Kunde in unserem Skigebiet erfährt ist Ausdruck der Mentalität der Bevölkerung unseres Tales und der Wertschätzung die dem Tourismus entgegengebracht wird. Zu dieser Mentalität gehört aber auch noch etwas anderes, das ist eine einigermaßen intakte Wertorientierung. In dieser Wertorientierung, in der auch religiöse Gefühle und altüberliefertes Brauchtum eine große Rolle spielen, hat der Heilige Abend eine besondere Bedeutung. Und der wird damit entsprochen, dass der Skibetrieb um maximal 2 Stunden früher eingestellt wird als an allen anderen Tagen in der Skisaison. Die meisten unserer Gäste respektieren diesen speziellen Heiligen Abend Umstand und wir sind sehr froh darüber. Wir sind im Großarltal eben „besonders” in der vielfältigen Bedeutung dieses Wortes.
Ein schönes Weihnachtsfest wünschen Geschäftsführung und Mitarbeiter der Großarler Bergbahnen.
für das Pistenpräparierungsteam brachten die Schneefälle der letzten Nacht. Heute hieß es daher vor 4.00 Uhr früh aufstehen, damit um 4.30 Uhr mit der Pistenpräparierung begonnen werden kann. Ein halber Meter Neuschnee ist auch für die leistungsstarken Maschinen und die erfahrenen Lenker eine Herausforderung. Die moderne Flotte mit mehreren Sologeräten und 4 Seilwindenmaschinen kommt aber der Problemlösung sehr entgegen. Am Berg werden durch Betriebsleiter und Pistenchef parallel dazu Lawinensicherungsmaßnahmen (Absprengen) vorgenommen, weil die Lawinensicherheit unserer Skiabfahrten garantiert ist.
So ein Arbeitstag dauert bei diesen Schneeverhältnissen lange, die Pistengeräte sind noch lange bis in die Nacht unterwegs.
Die Schwerarbeit zahlt sich aus, die Abfahrten präsentieren sich danach im bestem Zustand und die Pulverschneeliebhaber kommen jetzt besonders intensiv auf Ihre Rechnung (aufpassen: Lawinengefahren abseits der geöffneten Pisten beachten!).
Wie’s bei der Pistenpräparierung so zugeht zeigen wir Ihnen im folgenden Video:
Marder sind Raubtiere die in unserem Skigebiet zahlreich vertreten sind. Wäre grundsätzlich ja nichts einzuwenden, allerdings stehen unsere Seilbahnanlagen auf deren Speiseplan. Genauer gesagt, die Kabel an unseren Seilbahnstützen. So kommt es regelmäßig vor, dass sie als hervorragende Kletterer die Stützen hinaufklettern und oben die Kabel abbeißen. Der Geschmack der Kabelisolierung hat es ihnen besonders angetan. Verbunden ist damit allerdings immer wieder ein Stillstand unserer Seilbahnanlagen und aufwändige Reparaturen auf den teils bis zu 25 m hohen Seilbahnstützen.
Die Großarler Bergbahnen gingen daher zusammen mit den Jägern im Skigebiet zum Gegenangriff über und haben an marderstrategisch günstiger Position eine Lebendfalle aufgestellt. Das Tierchen ist dem bald auf dem Leim gegangen und ließ sich, natürlich unversehrt, fangen.
Es bekommt jetzt ein neues ebenso wunderhübsches Revier, fern von allen Seilbahnstützen, ganz hinten im schönen Hüttschlag. Nur die Kost ist etwas umzustellen.
Eine schwierige Hürde bei Blogbeiträgen ist oft nicht der Text sondern die Überschrift. Noch dazu wo es ein besonderes Thema zu behandeln gilt - das 25jährige Firmenjubiläum von zwei sehr wertvollen Mitarbeitern der Großarler Bergbahnen etwa.
Also wie fange ich den Blogbeitrag an? „25-Jahr-Jubiläum” - nein, zu pinschig. Oder „25 Jahre und kein bisschen …..” (leise natürlich) - nein, trifft den Kern der Sache nicht und könnte bei mutwilliger Missinterpretation in die falsche Kehle geraten. Also einen anderen Ausweg wählen, Anleihe aus dem Filmgeschäft nehmen, kurz abwandeln, Bingo diese Überschrift sitzt.
„Zwei Männer für alle Fälle” umschreibt die Eigenschaften der zwei zu ehrenden Mitarbeiter kurz und prägnant. Diese zwei Männer sind Albert Huttegger und Alois Hettegger, beide seit 1983 in wichtiger Position durchgehend im Großarler Seilbahnunternehmen tätig.
Albert Huttegger, Maschinist unserer wichtigsten Seilbahnanlagen (hintereinander, nicht gleichzeitig), davon jahrelang bei der 6er Sesselbahn Kreuzkogel, der wiederholt beförderungsstärksten Seilbahnanlage in gesamt Ski amade. Seit 2006 ist er Maschinist der neuen 8er Kabinenbahn Hochbrand. Gewissenhaftigkeit, hohes technisches Know-How das er vielen neuen Mitarbeitern weitervermittelt hat und Gelassenheit, auch in schwierigen Situationen, zeichnen ihn besonders aus.
Alois Hettegger, nach abwechselnder Dienstverrichtung bei verschiedenen Seilbahnanlagen seit 1999 “sesshaft” als Maschinist der 4er Sesselbahn Sonnenbahn Großarltal. Gewissenhaftigkeit ist ein Attribut das ihm zugeschrieben wird. Unter Umständen auch einmal in der Berggastronomie anzutreffen, haben ihn sehr viele unserer Kunden besonders liebgewonnen.
So wurde das 25jährige Firmenjubiläum gestern auch entsprechend gefeiert. Beide Mitarbeiter erhielten durch den Vorsteher der Fachgruppe der Seilbahnen, Ferdinand Eder, die Mitarbeitermedaille in Silber für besondere Verdienste um die Salzburger Wirtschaft verliehen.
Lois und Albert - Gratulation, alles Gute, bleib’s uns noch lange erhalten.
Verleihung der Mitarbeitermedaille in Silber an Albert Huttegger (Ferdinand Eder, Josef Kaiser und Albert Huttegger - v.l.n.r)
Verleihung der Mitarbeitermedaille in Silber an Alois Hettegger (Gertraud Gerzer, Josef Kaiser, Ferdinand Eder, Alois Hettegger - v.l.n.r)
(Zur Vergrößerung der Bilder bitte ins Foto klicken)
Nachdem wir (Großarler Bergbahnen - der Autor dieses Beitrags ist dort Mitarbeiter) die „Generalprobe” am letzten Wochenende sehr erfolgreich überstanden haben, starten wir heute mit durchgehendem Seilbahnbetrieb und stark erweitertem Angebot in die neue Wintersaison 2008/09. Die Voraussetzungen könnten durch viel Schnee, tiefwinterlichen Temperaturen die begleitende intensive Schneeerzeugung ermöglichten, und Abfahrt bis ins Tal kaum besser sein.
Nun liegen fünf interessante aber auch arbeitsintensive Wintermonate vor uns. Die Mitarbeit in einem Seilbahnbetrieb ist eine spannende Sache. Erhebliche technische Herausforderungen, intensiver Kundenkontakt aber auch hohe Verantwortung für die Sicherheit unserer Gäste machen die Arbeit sehr interessant. Und Sie halten wir mit aktuellen Informationen über die Betriebszustände am Skiberg mittels mehrerer Webcams und der Ski-Info auf www.grossarltal.info ständig auf dem Laufenden.
Das nachfolgende Video gibt Ihnen Einblick über die Arbeit hinter den Kulissen des Großarler Seilbahnbetriebs.
Seit einigen Tagen ist im Skigebiet bei der Bergstation 6er Sesselbahn Harbach (1.790 m) eine weitere Panoramakamera positioniert und liefert momentan “Österreichs bestes Panoramabild”. Ist dieses Prädikat “Österreichs bestes Panoramabild” jetzt Angeberei, Größenwahn oder etwa gar beginnender Realitätsverlust? Nein, Gott sei Dank nicht, es ist klar technisch begründbar. Die Kamera liefert das Bild bereits in der Fernsehqualität der Zukunft (HDTV). Das hochqualitative Signal liegt fertig in unserer Zentrale auf und kann von den Fernsehanstalten jederzeit abgegriffen werden. Aber jetzt weg von der Technik, hin zum fertigen Bild. Die Eingangs dargestellte Aufnahme stammt von heute vormittag und zeigt in ziemlich beeindruckender Weise den erfreulichen Skigebietszustand. Und wenn das Wetter hält was die Metereologen momentan versprechen sind auch für das Wochenende ähnliche sonnige Umstände zu erwarten.
Tag und Nacht sind die Mitarbeiter der Großarler Bergbahnen jetzt im Einsatz, die Seilbahnanlagen und die Pisten für den Saisonstart am Samstag, 29. November 2008 vorzubereiten.
Die Startvoraussetzungen könnten kaum besser sein. Außergewöhnlich viel Naturschnee für die Jahreszeit und seit einer Woche Temperaturen stark unter Null ermöglichten parallel dazu intensive Schneeerzeugung. Für Schnee ist also gesorgt, jetzt liegt es in den Händen unseres Pistengeräteteams daraus bestens präparierte Pisten zu machen.
Und die Aufgabe gelingt ganz hervorragend. Unsere wichtigsten Skipisten präsentieren sich bereits heute erstklassig, für den Rest ist noch ein paar Tage Zeit.
Es gab auch Jahre in denen der Saisonbeginn zur Zitterpartie wurde. Umso mehr wissen wir es zu schätzen, dass sich unser Skigebiet bereits Ende November von der besten Seite zeigt. Genießen Sie mit uns den Beginn der Skisaison und die ungemein authentischen Veranstaltungen des Salzburger Bergadvents im Großarltal - http://www.salzburger-bergadvent.at .
In der Nacht hat es bis ins Tal kräftig geschneit. 60 cm Schnee am Berg ist eine glänzende Voraussetzung für einen Saisonbeginn am 29. November 2008 mit einem Wochenendskibetrieb. Noch dazu, wo ab morgen weitere Schneefälle prognostiziert werden und Eiseskälte angesagt ist - das ermöglicht zusätzlich künstliche Beschneiung “aus allen Rohren”.
Die Serviceleistung der Großarler Bergbahnen bezieht sich jedoch nicht nur auf die Bergbeförderung mit modernen Seilbahnanlagen und das Wintersporteln auf top gepflegten Pisten. „Kundenservices” heißt der Mehrwert den wir den Kunden des Großarltales bieten.
Mit über 250.000 Zugriffen im vergangenen Winter hat sich das neue Skitagebuch im Internet - „Skiline” - zum absoluten Renner entwickelt. Über www.grossarltal.info sind folgende Informationen zu Ihrem Skipass sichtbar:
* Gefahrene Höhenmeter pro Skitag
* Liftfahrten
* Abfahrtsstrecke in Kilometer
* Webcambilder vom Skitag
* Kalendarische Saisonübersicht
* Eine Gesamtsaisonauswertung mit Skitagen, Höhenmetern, Liftfahrten, Abfahrtskilometern und
* die Top100 Übersicht
Wie das Ganze im Detail funktioniert und welche weiteren Kundenservices wir noch anbieten finden Sie im nachstehend downloadbaren Folder.
Im Großarltal erhält der Kunde laufende Information rund ums Skigebiet, 24 Stunden am Tag - das macht einen Unterschied.