Marder sind Raubtiere die in unserem Skigebiet zahlreich vertreten sind. Wäre grundsätzlich ja nichts einzuwenden, allerdings stehen unsere Seilbahnanlagen auf deren Speiseplan. Genauer gesagt, die Kabel an unseren Seilbahnstützen. So kommt es regelmäßig vor, dass sie als hervorragende Kletterer die Stützen hinaufklettern und oben die Kabel abbeißen. Der Geschmack der Kabelisolierung hat es ihnen besonders angetan. Verbunden ist damit allerdings immer wieder ein Stillstand unserer Seilbahnanlagen und aufwändige Reparaturen auf den teils bis zu 25 m hohen Seilbahnstützen.
Die Großarler Bergbahnen gingen daher zusammen mit den Jägern im Skigebiet zum Gegenangriff über und haben an marderstrategisch günstiger Position eine Lebendfalle aufgestellt. Das Tierchen ist dem bald auf dem Leim gegangen und ließ sich, natürlich unversehrt, fangen.
Es bekommt jetzt ein neues ebenso wunderhübsches Revier, fern von allen Seilbahnstützen, ganz hinten im schönen Hüttschlag. Nur die Kost ist etwas umzustellen.
Der Marder im Lexikon (Link zu wikipedia.de)
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Die Luft wird nur vorübergehend gesiebt
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Beinschonende Steinmarderübersiedlung
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Neue Marderheimat in Hüttschlag
Die Skiregion Großarltal ist voller Leben. Und das nicht nur im Winter, wo die Wintersportler die Pisten frequentieren. Im Sommer sieht das Leben hier allerdings etwas anders aus, Wildtiere wie Hirsch, Reh, Gams, Schildhahn, Fuchs und Hase, Dachs usw. bevölkern die Pisten, die angrenzenden Wälder und Almwiesen. Am Rande unserer „Jagateeabfahrt” (Piste Nr. 1) hatten wir jetzt einen Anblick der besonderen Art: einen Auerhahn, der größte Hühnervogel Europas, ziemlich das edelste Geschöpf unter den Wildtieren in unserer Bergregion und sehr, sehr selten.
Das Auerwild im Lexikon (Link zu wikipedia.de)



Eigentlich ist es wieder Zeit „Danke” zu sagen. Das ausgezeichnete Wetter und die Natur in ihrer herbstlichen Farbenvielfalt führen daher heute viele Menschen zur Hubertusmesse der Jägerschaft des Großarltales bei der Kapelle des „Maurer Schorsch”. Für das was die meisten von uns hier am Land unter dem Begriff „Kunst” verstehen, ist der Schorsch ein echter Künstler. Mit Hilfe von Holz, Stein, Ziegel, Mörtel und unzähligen Handarbeitsstunden hat er über Jahrzehnte mitten in der Natur mit Kapelle und Kreuzwegstationen einen besonderen Ort der Spiritualität geschaffen - der Bestgeeignetste für eine Hubertusmesse. Der heilige Hubertus (Hubertus von Lüttich, 655 - 727 nach Christus) ist der Schutzpatron der Jagd. Die Jägerei ist ein wichtiger Teil unserer ländlichen, traditionell geprägten Volkskultur. Unter den Messebesuchern sind bei der durch die Großarler Jagdhornbläser umrahmten Hubertusmesse daher auch viele Nichtjäger, ein Zeichen für Gemeinsamkeit. So sagen wir - nach der Formulierung von Pfarrer Mag. Thomas Schwarzenberger (Nichtjäger) - Danke für die Natur, für Gemeinschaft und für das Miteinander.
Endlich war es soweit. Am 16. 9. 2008 erblickte meine zweite Tochter Katharina das Licht der Welt. Gestern konnten meine Tochter Johanna und ich die Mama und die kleine Schwester nach Hause holen. So kinderreich wie vor 50-60 Jahren sind die Familien heute längst nicht mehr. Damals waren 15 Kinder normal:-)) Und wer etwas in den Geschichtsbüchern blättert, der entdeckt, dass das Großarltal zu den kinderreichsten Tälern im deutschsprachigen Raum zählte. Da ist es kein Wunder, dass auch heute noch viel für Familien mit Kindern getan wird. Verschiedene Quartiere, vom Hotel bis zum Bauernhof, haben sich auf Urlaub mit Kindern spezialisiert. Auf fast jeder der 40 bewirtschafteten Almen gibt es viel für die Kleinen zu entdecken, zb: Käsemachen, Wasserräder, Streicheltiere, Fischteiche zum Floßfahren, Kletterbäume, … Im Winter sind sie bei den Kinderskischulen und Skikindergärten gut aufgehoben. Gemeinsam gehts mit Mama und Papa in der Pferdekutsche über den Salzburger Bergadvent im Großarltal… Auch ich freue mich schon über die strahlenden Augen meiner Töchter, wenn wir gemeinsam den ersten Schneemann bauen.
Wenn einem an Naturerlebnis etwas liegt, gehört die Hirschbrunftzeit zu den beeindruckendsten Zeitabschnitten im Jahresverlauf. Was liegt also näher als nach dem Arbeitstag noch die Hirschbrunftplätze aufzusuchen. Willige Begleiter sind schnell gefunden, Ziel ist das Hubalmtal in Hüttschlag. Im Tal röhren die Hirsche aus allen Richtungen. Beim Rotwild ist jetzt Paarungszeit. Das männliche Tier („Hirsch”) macht mit dem Brunftruf das weibliche Tier („Tier” - sehr einfallsreich
) auf sich aufmerksam und hält Herausforderer auf Distanz. Kann der Brunftruf des Platzhirsches bei seinen männlichen Artgenossen nicht für genügend Respekt sorgen, wird’s auch „handgreiflich”. Rangkämpfe, Geweih an Geweih, schaffen wieder Ordnung oder auch Veränderung. Die Hirschbrunft hat jetzt begonnen und dauert noch bis in die ersten Oktobertage. Das Erlebnis ist fantastisch. Im Hubalmtal liegen drei bewirtschaftete Almen - Hubalm, Hühnerkaralm und Vorderkaseralm. Damit lässt sich hier Naturliebe mit Almliebe erstklassig verbinden und dieser Abend wird in der Stube der Hubalm würdig abgeschlossen.
Für den Brunftruf des Rothirsches hier klicken