ist der soeben erschienene neue Großarltal-Ski-Info-Folder für die kommende Wintersaison 2009/10.

Kleiner, handlicher aber genauso informativ.

Ski-Info-Folder downloaden (hier klicken) - 2,58 MB Dateigröße

Dieses Wochenende war es wieder einmal soweit: Wir packten unsere Sachen und brachen auf nach Borken (Hessen). Wir, das sind die Trachtenmusikkapelle, die Bauernschützen, eine Abordnung der Sportler sowie eine Abordnung der Gemeindevertretung.
Am Donnerstag ging es los. Am Vormittag waren wir noch alle bei der Prozession in Hüttschlag und am Nachmittag saßen wir schon im Bus. Nach einer etwas längeren Fahrt trafen wir so um 23.00 Uhr in Borken ein. Dort wurde uns ein herzlicher Empfang bereitet.
Am nächsten Tag (die Nacht war für manch einen etwas kurz) besichtigten wir das Braunkohlebergwerk und die Stadt. Am Nachmittag wurde feierlich der “Hüttschlager Weg” eröffnet. Dieser befindet sich in einer Wiese (es soll aber anscheinend dort bald zum Bauen angefangen werden). Dieser Weg wird die Borkner immer an die Partnerstadt im Salzburger Land erinnern. Am Abend spielten wir im Festzelt ein Konzert. Anlass dieses Festes war das 80-jährige  Bestehen des SV Grün-Weiß Borken. Die Festgäste waren zunächst etwas zaghaft was die Stimmung angeht, aber unsere Bauernschützen und die Fußballer zeigten ihnen wie es geht :-) , schließlich kamen auch die Borkner in gute Laune und sorgten gemeinsam mit den Hüttschlagern für gute Stimmung im Zelt.
Am Samstag spielten unsere Fußballer gegen die von Borken. Leider haben die Hüttschlager 3:2 verloren. (Vielleicht liegt es daran, dass nicht alle topfit waren :-) ). Am Nachittag war dann der offizielle Festakt - 20 Jahre Partnerstadt Hüttschlag-Borken. Am Abend spielten die Hüttschlager Dorfmusikanten (kleine Besetzung der Trachtenmusikkapelle) im Zelt. Wiederum waren es wir, die Stimmung in das Zelt brachten, die Borkner ließen sich aber schließlich doch dazu überreden mit uns zu feiern.
Am Sonntag ging es schließlich wieder zurück in die Heimat.
Alles in allem war es eine nette, lustige Reise in die Partnerstadt und ich glaube, ich bin nicht die einzige die wohl ein bisschen zu wenig Schlaf in Borken erwischt hat und die gestern sehr froh auf ihr Bett war…

Da wird jetzt nicht geschimpft, nein. Gemeint ist ganz im positivsten Sinne eines der besten Produkte das auf den Almen im Großarltal erzeugt wird - der Sauerkäse.

Nun ist wieder die Zeit wo bereits die meisten Almen bewirtschaftet sind und die Milch der Kühe an Ort und Stelle verarbeitet wird. Diese Almmilch hat durch das stark kräuterdurchsetzte Gras bessere Inhaltsstoffe und spitzenmäßige Qualität. Neben einem höheren Fett- und Eiweißgehalt wird auch ein Mehr an Vitamin A und D, verschiedenen Mikronährstoffen und ungesättigten Fettsäuren festgestellt. Die wertvolle Almmilch wird mehrfach veredelt. Der daraus erzeugte Butter etwa ist besonders gelb. Oder der Schotten, ein aus der Buttermilch hergestelltes topfenähnliches Produkt, sehr gesund.  Und natürlich werden aus dieser Milch eine Vielzahl von Käsesorten erzeugt.

Der regional urtypischste davon ist der Sauerkäse, ein Produkt aus der Magermilch. „Kas’t” - so der Begriff der Einheimischen für die Tätigkeit des Käse machens - wird auf den Almen meist täglich. Dann braucht es noch ein paar Wochen Zeit zur Reifung - erst dann ist der Käse fertig. Wie die Sauerkäseerzeugung genau geht sehen Sie im anschließenden Video. Hiata Willi Gruber von der Karseggalm hat dabei einen prominenten Helfer - Michael Harles, Moderator der bekannten bayrischen Fernsehsendung „Melodien der Berge”.

PS: Wenn Sie selbst einmal beim Kasen zusehen wollen, schauen Sie ins Wochenprogramm (hier klicken) des Tourismusverbandes Großarltal.

das sind im Skiwinter immerhin 1 500 (Seilbahnmitarbeiter), haben nach einem intensiven Winter auch das Bedürfnis nach Ruhe, nach Erholung, nach Naturerlebnis und nach sportlichem Ausgleich. Trotz allem soll natürlich auch der Funfaktor nicht zu kurz kommen.

Willkommen im Großarltal, mit diesen Sehnsüchten sind sie bei uns genau richtig! Daher war gestern auch der Managing Director (in der Ur-Zeit nannte man so eine Funktion einmal “Geschäftsführer”) von Ski amadé Dr. Christoph Eisinger und der Erlösverrechner von Ski amadé Andi Schwab - er überkegelt jede Wintersaison mit modernster Serverinfrastruktur 100.000.000 (100 Mio.!) Kassen- sowie Leserdatensätze und sorgt für leistungsgerechte Zahlungsausgleichsberechnung innerhalb der 22 Seilbahngesellschaften von Ski amadé - zu Gast.

Zur optimalen Bedürfnisbefriedigung gemäß der Einleitung zu diesem Blogbeitrag, gings natürlich mit dem Mountainbike bergauf, Richtung Unterwandalm und Karseggalm in Großarl. Erich Pichler, tourismusengagierter und hochsportlicher Platzkrämer am Markt und meine Wenigkeit hatten die Ehre die zwei Skiamadé’ler zu begleiten. Die Strecke zur Unterwand- und Karseggalm ist ja traumhaft, dennoch zumindest in Teilen anstrengend.

Ski amadé Mountainbiketour Großarltal

Die technischen Daten dazu:

Höhenunterschied: 760 m
Länge: 12 km
Fahrzeit vom Ort Großarl weg: 1 Stunden 25 Minuten
Kalorienverbrauch: 1 079
Maximalpuls: 221 (war wohl was mit dem Gerät)

Die beiden Almen haben für die Anreisestrapaze ordentlich entschädigt. Und wie’s in Männerrunden so üblich ist haben wir uns natürlich auch entsprechend gesittet aufgeführt.

Hier finden Sie Details zum umfangreichen Mountainbikeangebot im Großarltal (hier klicken)

Video von der Unterwandalm

Video von der Karseggalm

Dieses Wochenende war es wieder so weit: Pfingsten. Für viele im Großarltal heißt dies ” Bierzelt wir kommen”. Dieses Jahr waren die Hüttschlager Bauernschützen an der Reihe, das Festzelt zu veranstalten. (Jedes Jahr macht dies ein anderer Hüttschlager Verein.)
Am Samstag fing die Party an. Das Goldried Quintett heizte den gut 2000 Besuchern richtig ein. Am Sonntag Vormittag ging es für uns Musikanten mit einem Frühschoppenkonzert weiter. Danach spielte das original Dorf-Orkesta-Wartmannstetten. Am Abend sorge die Gruppe Gastein für beste Stimmung.
Wenn man gerne mag, dass in etwa 2000 Leute auf Tischen zu Liquidos “Narcotic” hüpfen oder beim “Rainermarsch” (der inoffiziellen Landeshymne von Salzburg) den Liedtext im wahrsten Sinne des Wortes “mitschrein” (von singen kann nicht immer die Rede sein :-) ), dann ist man im Hüttschlager Bierzelt genau richtig. Die Stimmung kann man eigentlich nicht beschreiben, man muss es miterlebt haben.
Und für alle, die heuer nicht dabei waren: Nächstes Jahr zu Pfingsten ist es wieder so weit!!!

Hier geht es zur Bildergalerie der Gruppe Gastein und hier zur Bildergalerie des Goldried Quintetts

Dieses Video ist zwar von 2008, aber man kann sehr gut die Stimmung, die im Bierzelt herrscht, erkennen!

 

Gestern fand in Pfarrwerfen der Landeswettbewerb “Musik in Bewegung” statt. Die Trachtenmusikkapelle Hüttschlag nahm an dieser Marschmusikbewertung teil. Dabei mussten wir verschiedene “Aufgaben” wie “Abfallen” (von 5er Reihen auf 3er Reihen reduzieren) oder die “große Wende” (auf einer geraden Strecke umdrehen, so dass man dann in die andere Richtung schaut) während des Spielens meistern.
Die Wertungsrichter achteten auf sämtliche kleine Details, von den Schuhen bis hin zu ordentlichen Reihen. Dank guter Proben und den Ehrgeiz der Musikanten erreichten wir die Note “Sehr gut” und eine Punktezahl von 89,7 Punkte von 100 möglichen.
Die Gewinner dieses Wettbewerbes sind die Bauernmusikkapelle St. Johann, die zusätzlich zum Pflichtteil auch noch eine Show mit dem Titel “Bauernhochzeit” inszenierte. Die Bauernmusikkapelle St. Johann darf das Land Salzburg beim Bundeswettbewerb im Juli vertreten, alles Gute dafür!

Unsere Panoramabahn Großarltal erhält in diesen Tagen nach 19 Winter- und 18 Sommersaisonen ein neues Förderseil. Seile sind regelmäßigen Kontrollen unterworfen und infolge der Annäherung an die behördlich zulässige Maximalzahl an Drahtbrüchen ist ein neues Förderseil für beide Teilstrecken notwendig geworden. Das jetzt alte Seil hat schon sehr viel geleistet und einen Weg von ca. 820.000 Kilometern, das ist 20 x um die Erde, zurückgelegt. 

Am Montag wurde das neue Seil geliefert und mit dem Austausch an der Sektion I (Talstation bis Mittelstation) begonnen. Anschließend geht es mit der Sektion II weiter (Mittelstation bis Bergstation). 14 Tage Arbeitsaufwand ist insgesamt veranschlagt.

Und wie geht der Seiltausch nun vor sich? Als erster Schritt wird dem alten Seil die Spannung genommen und im Bereich der Talstation abgeschnitten. Es dient dann als Hilfsseil zum Aufziehen des neuen Förderseiles. Wenn das neue Seil aufgezogen ist, werden die zwei Enden „verspleisst”. Dazu werden die 6 Seillitzen der beiden Seilenden ca. 67 Meter geöffnet, die Seele (also das Seil-Innenleben - Erklärung siehe unten) auf dieser Länge entfernt und die Litzen sorgfältig ineinandergesteckt. Das hält dann und nennt sich Spleiss.

Überhaupt sind die technischen Daten unseres Seiles einigermaßen beeindruckend, ein paar Kostproben auszugsweise:

Gelieferte Seillänge: 5.930 m
Gewicht:  44 Tonnen
Einzeldrähte:  216
Seele:  das ist der Kern des Seils und ist ein verseilter Hanfstrick mit Kunststoffummantelung.  Die 216 Einzeldrähte umgeben diesen Kern.
Seildurchmesser: 45 mm
Bruchlast:  1632 Kilonewton (ca. 163 Tonnen). Die höchste auftretende Seilbelastung entsteht bei der Sektion II und liegt bei ca. 800 Kilonewton.

30.April 2009

Hahnpfalzzeit

Unser Skigebiet ist derzeit einsam und menschenleer. Vielleicht auch deshalb, weil der Kreuzkogelbereich derzeit weder mit dem Auto noch mit der Seilbahn erreichbar ist. 

Aber es ist eben nur menschenleer. Die Tierwelt hat die Skiabfahrtsbereiche für sich zurückgewonnen. Beispielsweise ist gestern morgen ein Fuchs die Finstergrubenabfahrt hinaufgeschnürt. Und die Pisten unterm Kreuzkogel sind jetzt Balzplätze für den Schildhahn (auch: Birkhahn, kleiner Hahn). Der Schildhahn ist eines der edelsten Wildtierarten in unserem Tal. Die „Balz” ist das jetzt ungefähr einen Monat andauernde Fortpflanzungsritual des Schildhahnes, wir nennen es in unserer Mundart „Pfalz”. Die Hahnpfalz ist mit den eigenen Balzlauten und den tanzähnlichen Bodenvorführungen ein besonderes Erlebnis, aber nur für Frühaufsteher (4.00 Uhr Balzplatz) und nicht allzu verwärmte Naturliebhaber (2 Stunden im Schnee liegend sollte man aushalten). Sparen Sie sich das frühmorgendliche Martyrium, ich habe ohnehin ein Video von der Hahnpfalz im Großarltal für Sie vorbereitet:

Der Birkhahn auf wikipedia (hier klicken)

Ein Kommentar von Gastautor Rupert Pirchner:

Gestern war der Osterhase und deren unterdrückter Helfer, der Gockel, in unserem Skigebiet unterwegs. Natürlich waren das falsche Hasen, der echte Osterhase kommt erst am Samstag oder Sonntag. Und so unförmig und träge ist der echte Osterhase natürlich auch nicht. Und im Fell der falschen Osterhasen war es auch ganz schön warm, so um die 50 ° hatte es nach deren Selbsteinschätzung. Das ist natürlich beim Echten auch nicht so.

Aber egal ob echt oder falsch, die Geschenke müssen passen. Die prall gefüllten Körbe voller Süßigkeiten überzeugten. Auch so mancher Erwachsene konnte dem süßen Inhalt der Körbe nicht widerstehen.

Hier die Bilder vom lustigen Treiben der falschen Osterhasen und -hühner.

lautet das Ergebnis der Skigebietetester von ORF Salzburg über die Skischaukel Großarltal-Dorfgastein.

Hier sehen Sie den ORF-Beitrag zum Nachschauen und Nachhören