Da wird jetzt nicht geschimpft, nein. Gemeint ist ganz im positivsten Sinne eines der besten Produkte das auf den Almen im Großarltal erzeugt wird - der Sauerkäse.
Nun ist wieder die Zeit wo bereits die meisten Almen bewirtschaftet sind und die Milch der Kühe an Ort und Stelle verarbeitet wird. Diese Almmilch hat durch das stark kräuterdurchsetzte Gras bessere Inhaltsstoffe und spitzenmäßige Qualität. Neben einem höheren Fett- und Eiweißgehalt wird auch ein Mehr an Vitamin A und D, verschiedenen Mikronährstoffen und ungesättigten Fettsäuren festgestellt. Die wertvolle Almmilch wird mehrfach veredelt. Der daraus erzeugte Butter etwa ist besonders gelb. Oder der Schotten, ein aus der Buttermilch hergestelltes topfenähnliches Produkt, sehr gesund. Und natürlich werden aus dieser Milch eine Vielzahl von Käsesorten erzeugt.
Der regional urtypischste davon ist der Sauerkäse, ein Produkt aus der Magermilch. „Kas’t” - so der Begriff der Einheimischen für die Tätigkeit des Käse machens - wird auf den Almen meist täglich. Dann braucht es noch ein paar Wochen Zeit zur Reifung - erst dann ist der Käse fertig. Wie die Sauerkäseerzeugung genau geht sehen Sie im anschließenden Video. Hiata Willi Gruber von der Karseggalm hat dabei einen prominenten Helfer - Michael Harles, Moderator der bekannten bayrischen Fernsehsendung „Melodien der Berge”.
PS: Wenn Sie selbst einmal beim Kasen zusehen wollen, schauen Sie ins Wochenprogramm (hier klicken) des Tourismusverbandes Großarltal.
Man(n) ist im Wintertourismus beschäftigt und hat damit spärlich Zeit für sportliche Betätigung. Und wenn man(n) sportlt, dann kommt trotzdem unter Umständen ein konditionelles und gesundheitliches Nullsummenspiel heraus, weil das dem Sport folgende Begleitprogramm dem vorherigen Erfolg abträglich ist.
Deshalb ist auch die jetzige Zeit besonders wertvoll - der Winter ist vorüber, die meisten in der Wintersaison verdrängten Verpflichtungen sind nun doch erledigt und man(n) findet wieder Zeit an die eigene körperliche Fitness zu denken. Ein bisschen ist dieser Gedanke auch erzwungen, weil die Leibesmitte anscheinend doch etwas fülliger geworden ist und die Hosen einfach nicht mehr so recht passen wollen.
Gerade heute war auch ein besonderer Tag - die Zahl der bewirtschafteten Almen ging schlagartig nach oben. Also hinauf auf’s Rad (Mountainbike) und die Maurachalm anvisiert, diese Alm ist, wie viele andere natürlich auch, immer ein lohnenswertes Ziel. Die Aussicht, das blumenreiche Umfeld, die Freundlichkeit von Sennin Burgl und Hiata Wast sowie die Almprodukte entschädigen für die Schinderei. Nachdem ich Bernhard, den postseitigen Koordinator des Großarler Skibusverkehrs, auf der Strecke getroffen habe und zur Umkehr überreden konnte (er ist sportlich gesehen ein Viech) war auch für Gesprächsmöglichkeit bei der Bergfahrt gesorgt. Eigentlich war’s eher eine Arbeitsteilung, er hat geredet und ich war mit der Atmung beschäftigt.
Ganz so schlimm war’s dann doch nicht. Wir sind beide glücklich und gesund angekommen. Es hat sich ausgezahlt. Schwingen Sie sich auf’s Rad, die Großarltaler Mountainbikesaison ist spätestens jetzt eröffnet!
Nach umfangreichen Planungen soll am Standort des bisherigen Schwimmbades und Sportplatzes in Großarl ein neues Freizeitzentrum entstehen. Viele verschiedene Varianten wurden die letzten Jahre geprüft: Schwimmbad oder Badesee? Fußballblatz mit Natur- oder Kunstrasen? Brauchen wir noch weiterhin 2 Tennisplätze? Kann die Fläche mulitifunktional verwendet und gleichzeitig von einem holzverarbeitenden Gewerbebetrieb mitgenutzt werden? … Und nachdem gut Ding bekanntlich Weile braucht, liegt heute nach umfangreicher Planung ein Gesamtkonzept von Gemeinde und Tourismusverband vor, das von allen Fraktionen einstimmig beschlossen wurde.
Auf dem 36.000 m² großen Areal quasi mitten in Großarl entsteht ein multifunktionelles Sport- und Freizeitzentrum für Jung und Alt mit folgenden Attraktionen:
Geheiztes Freibad mit 4 Becken (Spaßbecken mit Breitrutsche, Sportbecken, Sprungbecken, Kleinkinderbecken), 1 Fußballplatz mit Kunstrasen (ca. 105 x 76 m) samt der erforderlichen Club- und Nebenräume, 2 Beach-Volleyballplätze, 2 Tennisplätze, 2 unterschiedlich große Streetsoccer- bzw. Mehrzweckplätze (im Winter als Eislaufplätze nutzbar), Schulsportanlagen mit Laufbahn und Sprunggrube, ein Naherholungsbereich mit Spazierwegen, Bänken und Zierteich und nicht zuletzt ein Abenteuerspielplatz für die 1 - 12-Jährigen. Natürlich darf auch ein kleines Restaurant nicht fehlen.
Insgesamt werden rund 6 Millionen Euro in das Projekt investiert. Am vergangenen Donnerstag war es nun endlich so weit. Unter Federführung von Bürgermeister Sepp Gollegger wurde der Spatenstich für das neue Freizeitzentrum vorgenommen. Die Bauarbeiten werden ca. 1 Jahr in Anspruch nehmen, die Eröffnung der Anlage ist für Pfingsten 2010 angedacht. Aufgrund der Bauarbeiten gibt es in Großarl in diesem Jahr natürlich kein Freibad und keinen Fußballplatz. Im Hinblick auf die neue, tolle Anlage fällt es uns aber nicht schwer, einen Sommer lang darauf zu verzichten bzw. auf die Sportstätten in den Nachbargemeinden auszuweichen. Hier einige Bilder zum Spatenstich und zum Projekt.
Gestern war der Osterhase und deren unterdrückter Helfer, der Gockel, in unserem Skigebiet unterwegs. Natürlich waren das falsche Hasen, der echte Osterhase kommt erst am Samstag oder Sonntag. Und so unförmig und träge ist der echte Osterhase natürlich auch nicht. Und im Fell der falschen Osterhasen war es auch ganz schön warm, so um die 50 ° hatte es nach deren Selbsteinschätzung. Das ist natürlich beim Echten auch nicht so.
Aber egal ob echt oder falsch, die Geschenke müssen passen. Die prall gefüllten Körbe voller Süßigkeiten überzeugten. Auch so mancher Erwachsene konnte dem süßen Inhalt der Körbe nicht widerstehen.
Hier die Bilder vom lustigen Treiben der falschen Osterhasen und -hühner.
Mit höchster Konzentration werden Teigrollen gewuzelt, Hasen zusammengesetzt und nach dem Backen kühn dekoriert. Werden die Knusperhasen mit dem erfreulich niedrigen Fettgehalt dann gemeinsam verspeist, sind alle sehr zufrieden – die Kinder mit ihrem köstlichen Produkt und die Eltern mit ihrem tüchtigen Nachwuchs – eine prima Vorraussetzung für ein gelungenes Osterfest!
BUNTE OSTERHASEN
20 Osterhasen, Zubereitung ca. 1 Stunde, zum Aufgehen ca. 1 Stunde
Zutaten
500g Universalmehl, 1 Pkg. Germ (42g), 200-220ml lauwarme Milch, 50 g Staubzucker, 2 Pkg. Vanillezucker, Schale von 1 Zitrone gerieben, 125g weiche Butter, 1 Ei verquirlt
Garnitur
Zitronenglasur, Smarties, bunter Zuckerstreusel
Das machen Kinder und Erwachsene gemeinsam:
Mehl, zerbröselte Germ, Milch, Staubzucker, Vanillezucker und Zitronenschale in eine Rührschüssel geben. Butter in kleine Stücke schneiden und darauf legen. Mit dem Knethaken (Handmixer, Küchenmaschine) oder mit den Händen einen geschmeidigen Teig kneten. Wenn sich der Teig von der Schüssel löst und nicht mehr an den Händen klebt, ist er fertig. Teig zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Rohr auf 190°C vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen. Aus dem Teig 3 Rollen formen: eine mit 6cm Durchmesser für die Körper, eine mit 4cm für die Ohren und eine mit 3cm für den Kopf.
Das machen die Kinder alleine:
Für jeden Hasen von jeder Rolle eine ca. 2cm dicke Scheibe abschneiden und leicht flach drücken. Die Scheibe für die Ohren (4cm Durchmesser) halbieren. Hasenkörper auf das Backblech legen, den Kopf an einer Seite in Ei tauchen und leicht an den Körper andrücken. Hasenohren an einer Seite in Ei tauchen und leicht an den Kopf andrücken.
Das machen Kinder und Erwachsene gemeinsam:
Die Hasen mit Ei bestreichen und 25-30 Minuten im Rohr knusprig braun backen. Hasen aus dem Rohr nehmen, auf ein Gitter legen und abkühlen lassen. Glasur nach Anleitung im Wasserbad schmelzen.
Das machen die Kinder alleine:
Die Hasen dünn mit Glasur bepinseln, mit Smarties und Streusel verzieren.
Wir haben auf unserer Skipiste möglicherweise eine neue Sportart entdeckt. Skitourengehen mit Anhänger und integriertem Kind. Eine absolute Kraftsportart, nur für ganz hartgesottene Kämpfer. Wir wissen leider nicht wie sich das Ganze nennt, vielleicht
- Kämpfern?
- Kids-Touring? (eine einfache Form des Familienurlaubs)
- Followln? (ein möglicher Nutzerkreis würde sich durch diesen kaum
auszusprechenden Namen natürlich von Haus aus stark einschränken)
Vielleicht haben Sie bessere Vorschläge, rechtzeitig bevor das Ganze olympisch wird.
„Hallo, wir waren jetzt im Januar ein paar Mal mit unserem kleinen Sohn am Fischbacher Übungslift. Ein Lob an Ihren Mitarbeiter dort, er ist sehr nett, aufmerksam und hilfsbereit. Eine ideale Besetzung!” So stand es in einem E-Mail zu lesen, das wir in diesen Tagen von einer Kundin erhalten haben.
Unsere tägliche Post beinhaltet ständige Rückmeldungen unserer Kunden. Wenn sie positiv sind (das sind sie Gott sei Dank weit überwiegend) freuen wir uns, für konstruktive Kritiken und Anregungen sind wir dankbar und wenn eine Kritik ungerecht, unberechtigt oder persönlich abwertend ist, versuchen wir auch das entsprechend zu qualifizieren.
In die erste Kategorie fiel das eingangs zitierte Mail. Ein Grund diesen Mitarbeiter einmal vor den Vorhang zu holen. Der Übungshang Fischbacher steht im Skigebiet ja etwas auf der Seite und ist damit auch unbemerkter, unscheinbarer als die anderen Liftanlagen und Abfahrten. Aber genauso wichtig, weil hier auf diesem idealen Gelände unser Skinachwuchs seine ersten Geh- besser gesagt Stehversuche unternimmt.
Unser Mitarbeiter Norbert betreut diese Anlage und den Übungshang schon über ein Jahrzehnt sehr gewissenhaft, hilfsbereit und mit Herz. Unsere Kunden spüren das.
Norbert hilft wo es geht. Das ist Skifahren lernen beim Übungslift Fischbacher
im Großarltal.
Wie geht’s Ihnen - eh gut nach der gestrigen Silvesternacht? Mir Gott sei Dank auch, die eine Sekunde die das Jahr 2008 ausnahmsweise länger gedauert hat (mit einer Schaltsekunde wird ausgeglichen, dass sich die Erde immer langsamer dreht - das gab’s zuletzt 2006) ist mir dabei sehr zugute gekommen, endlich mal trotz Silvesterfeier richtig ausgeschlafen. Is ja gar nit selbstverständlich sich am Neujahrstag fit zu fühlen. Aber ich hatte auch noch den Vorteil schon rechtzeitig per SMS einen lieben Neujahrsspruch zu bekommen und mich natürlich daran gehalten: „The old year is today vorbei, but the next comes eh morgen glei. I wish a super rutsch to you, and hope you don´t schütt you recht zu!”
Denen’s nicht gelungen ist, die zusätzliche Sekunde so zu nützen wie mir oder wo der wohlmeinende Spruch zu spät gekommen ist jedenfalls gute Besserung und mögen die guten Neujahrsvorsätze den Kater endlich einmal überdauern.
Bevor ich’s aber endgültig vergesse noch was weiteres fast genauso Wichtiges:
Wir (Großarler Bergbahnen) haben in diesen Tagen ein vollelektronisches Bonuspunktesystem sozusagen auf die Welt gebracht. Und es funktioniert sogar! Alle die viel mit Technik arbeiten wissen, dass dies bei Inbetriebnahme von hochtechnischen Projekten gar nicht so selbstverständlich ist.
Was kann das Ding nun? Das Bonuspunktesystem für die Skiregion Großarltal trägt den Namen „Hochbrändchen”. Abgeleitet von Hochbrand, einem geografischen Begriff in unserem Skigebiet und der gleichnamigen 8er Kabinenbahn Hochbrand. Und so funktionierts. Bei jeder Fahrt mit einem Skipass zum regulären Preis an der 8er Kabinenbahn Hochbrand sammelt der Kunde Bonuspunkte, also “Hochbrändchen”. Bei ausreichend vielen Punkten können diese gegen attraktive Preise für neue Urlaubserlebnisse eingetauscht werden. Das Schöne am Hochbrändchensammeln: So ein Hochbrändchen kommt selten allein - für Volltarifskipässe werden 4 Punkte vergeben (Saisonkarten 2 Punkte), die Hochbrändchen verfallen nicht und durch drei perfekte Talabfahrten ist die Sammelleidenschaft auch gleichzeitig ein sportliches Vergnügen.
Für den Kickfaktor wird eine Minute an jedem Tag zur Double-Time. Wenn der Hochbrändchensammler genau in dieser Minute an der Hochbrandbahn zutritt, verdoppelt sich sein Gesamtpunktestand.
Das Bonuspunktesystem ist jetzt online. Infos und Registrierung zum Punktesammeln auf www.grossarltal.info. Viel Spaß!
Tag und Nacht sind die Mitarbeiter der Großarler Bergbahnen jetzt im Einsatz, die Seilbahnanlagen und die Pisten für den Saisonstart am Samstag, 29. November 2008 vorzubereiten.
Die Startvoraussetzungen könnten kaum besser sein. Außergewöhnlich viel Naturschnee für die Jahreszeit und seit einer Woche Temperaturen stark unter Null ermöglichten parallel dazu intensive Schneeerzeugung. Für Schnee ist also gesorgt, jetzt liegt es in den Händen unseres Pistengeräteteams daraus bestens präparierte Pisten zu machen.
Und die Aufgabe gelingt ganz hervorragend. Unsere wichtigsten Skipisten präsentieren sich bereits heute erstklassig, für den Rest ist noch ein paar Tage Zeit.
Es gab auch Jahre in denen der Saisonbeginn zur Zitterpartie wurde. Umso mehr wissen wir es zu schätzen, dass sich unser Skigebiet bereits Ende November von der besten Seite zeigt. Genießen Sie mit uns den Beginn der Skisaison und die ungemein authentischen Veranstaltungen des Salzburger Bergadvents im Großarltal - http://www.salzburger-bergadvent.at .
In der Nacht hat es bis ins Tal kräftig geschneit. 60 cm Schnee am Berg ist eine glänzende Voraussetzung für einen Saisonbeginn am 29. November 2008 mit einem Wochenendskibetrieb. Noch dazu, wo ab morgen weitere Schneefälle prognostiziert werden und Eiseskälte angesagt ist - das ermöglicht zusätzlich künstliche Beschneiung “aus allen Rohren”.
Die Serviceleistung der Großarler Bergbahnen bezieht sich jedoch nicht nur auf die Bergbeförderung mit modernen Seilbahnanlagen und das Wintersporteln auf top gepflegten Pisten. „Kundenservices” heißt der Mehrwert den wir den Kunden des Großarltales bieten.
Mit über 250.000 Zugriffen im vergangenen Winter hat sich das neue Skitagebuch im Internet - „Skiline” - zum absoluten Renner entwickelt. Über www.grossarltal.info sind folgende Informationen zu Ihrem Skipass sichtbar:
* Gefahrene Höhenmeter pro Skitag
* Liftfahrten
* Abfahrtsstrecke in Kilometer
* Webcambilder vom Skitag
* Kalendarische Saisonübersicht
* Eine Gesamtsaisonauswertung mit Skitagen, Höhenmetern, Liftfahrten, Abfahrtskilometern und
* die Top100 Übersicht
Wie das Ganze im Detail funktioniert und welche weiteren Kundenservices wir noch anbieten finden Sie im nachstehend downloadbaren Folder.
Im Großarltal erhält der Kunde laufende Information rund ums Skigebiet, 24 Stunden am Tag - das macht einen Unterschied.