Da wird jetzt nicht geschimpft, nein. Gemeint ist ganz im positivsten Sinne eines der besten Produkte das auf den Almen im Großarltal erzeugt wird - der Sauerkäse.

Nun ist wieder die Zeit wo bereits die meisten Almen bewirtschaftet sind und die Milch der Kühe an Ort und Stelle verarbeitet wird. Diese Almmilch hat durch das stark kräuterdurchsetzte Gras bessere Inhaltsstoffe und spitzenmäßige Qualität. Neben einem höheren Fett- und Eiweißgehalt wird auch ein Mehr an Vitamin A und D, verschiedenen Mikronährstoffen und ungesättigten Fettsäuren festgestellt. Die wertvolle Almmilch wird mehrfach veredelt. Der daraus erzeugte Butter etwa ist besonders gelb. Oder der Schotten, ein aus der Buttermilch hergestelltes topfenähnliches Produkt, sehr gesund.  Und natürlich werden aus dieser Milch eine Vielzahl von Käsesorten erzeugt.

Der regional urtypischste davon ist der Sauerkäse, ein Produkt aus der Magermilch. „Kas’t” - so der Begriff der Einheimischen für die Tätigkeit des Käse machens - wird auf den Almen meist täglich. Dann braucht es noch ein paar Wochen Zeit zur Reifung - erst dann ist der Käse fertig. Wie die Sauerkäseerzeugung genau geht sehen Sie im anschließenden Video. Hiata Willi Gruber von der Karseggalm hat dabei einen prominenten Helfer - Michael Harles, Moderator der bekannten bayrischen Fernsehsendung „Melodien der Berge”.

PS: Wenn Sie selbst einmal beim Kasen zusehen wollen, schauen Sie ins Wochenprogramm (hier klicken) des Tourismusverbandes Großarltal.

das sind im Skiwinter immerhin 1 500 (Seilbahnmitarbeiter), haben nach einem intensiven Winter auch das Bedürfnis nach Ruhe, nach Erholung, nach Naturerlebnis und nach sportlichem Ausgleich. Trotz allem soll natürlich auch der Funfaktor nicht zu kurz kommen.

Willkommen im Großarltal, mit diesen Sehnsüchten sind sie bei uns genau richtig! Daher war gestern auch der Managing Director (in der Ur-Zeit nannte man so eine Funktion einmal “Geschäftsführer”) von Ski amadé Dr. Christoph Eisinger und der Erlösverrechner von Ski amadé Andi Schwab - er überkegelt jede Wintersaison mit modernster Serverinfrastruktur 100.000.000 (100 Mio.!) Kassen- sowie Leserdatensätze und sorgt für leistungsgerechte Zahlungsausgleichsberechnung innerhalb der 22 Seilbahngesellschaften von Ski amadé - zu Gast.

Zur optimalen Bedürfnisbefriedigung gemäß der Einleitung zu diesem Blogbeitrag, gings natürlich mit dem Mountainbike bergauf, Richtung Unterwandalm und Karseggalm in Großarl. Erich Pichler, tourismusengagierter und hochsportlicher Platzkrämer am Markt und meine Wenigkeit hatten die Ehre die zwei Skiamadé’ler zu begleiten. Die Strecke zur Unterwand- und Karseggalm ist ja traumhaft, dennoch zumindest in Teilen anstrengend.

Ski amadé Mountainbiketour Großarltal

Die technischen Daten dazu:

Höhenunterschied: 760 m
Länge: 12 km
Fahrzeit vom Ort Großarl weg: 1 Stunden 25 Minuten
Kalorienverbrauch: 1 079
Maximalpuls: 221 (war wohl was mit dem Gerät)

Die beiden Almen haben für die Anreisestrapaze ordentlich entschädigt. Und wie’s in Männerrunden so üblich ist haben wir uns natürlich auch entsprechend gesittet aufgeführt.

Hier finden Sie Details zum umfangreichen Mountainbikeangebot im Großarltal (hier klicken)

Video von der Unterwandalm

Video von der Karseggalm

Maurachalm im Großarltal

Man(n) ist im Wintertourismus beschäftigt und hat damit spärlich Zeit für sportliche Betätigung. Und wenn man(n) sportlt, dann kommt trotzdem unter Umständen ein konditionelles und gesundheitliches Nullsummenspiel heraus, weil das dem Sport folgende Begleitprogramm dem vorherigen Erfolg abträglich ist.

Deshalb ist auch die jetzige Zeit besonders wertvoll - der Winter ist vorüber, die meisten in der Wintersaison verdrängten Verpflichtungen sind nun doch erledigt und man(n) findet wieder Zeit an die eigene körperliche Fitness zu denken. Ein bisschen ist dieser Gedanke auch erzwungen, weil die Leibesmitte anscheinend doch etwas fülliger geworden ist und die Hosen einfach nicht mehr so recht passen wollen.

Gerade heute war auch ein besonderer Tag - die Zahl der bewirtschafteten Almen ging schlagartig nach oben.  Also hinauf auf’s Rad (Mountainbike) und die Maurachalm anvisiert, diese Alm ist, wie viele andere natürlich auch, immer ein lohnenswertes Ziel. Die Aussicht, das blumenreiche Umfeld, die Freundlichkeit von Sennin Burgl und Hiata Wast sowie die Almprodukte entschädigen für die Schinderei. Nachdem ich Bernhard, den postseitigen Koordinator des Großarler Skibusverkehrs, auf der Strecke getroffen habe und zur Umkehr überreden konnte (er ist sportlich gesehen ein Viech) war auch für Gesprächsmöglichkeit bei der Bergfahrt gesorgt. Eigentlich war’s eher eine Arbeitsteilung, er hat geredet und ich war mit der Atmung beschäftigt.

Ganz so schlimm war’s dann doch nicht. Wir sind beide glücklich und gesund angekommen. Es hat sich ausgezahlt. Schwingen Sie sich auf’s Rad, die Großarltaler Mountainbikesaison ist spätestens jetzt eröffnet!

 

Hier finden Sie Details zum umfangreichen Mountainbikeangebot im Großarltal (hier klicken)

 

30.April 2009

Hahnpfalzzeit

Unser Skigebiet ist derzeit einsam und menschenleer. Vielleicht auch deshalb, weil der Kreuzkogelbereich derzeit weder mit dem Auto noch mit der Seilbahn erreichbar ist. 

Aber es ist eben nur menschenleer. Die Tierwelt hat die Skiabfahrtsbereiche für sich zurückgewonnen. Beispielsweise ist gestern morgen ein Fuchs die Finstergrubenabfahrt hinaufgeschnürt. Und die Pisten unterm Kreuzkogel sind jetzt Balzplätze für den Schildhahn (auch: Birkhahn, kleiner Hahn). Der Schildhahn ist eines der edelsten Wildtierarten in unserem Tal. Die „Balz” ist das jetzt ungefähr einen Monat andauernde Fortpflanzungsritual des Schildhahnes, wir nennen es in unserer Mundart „Pfalz”. Die Hahnpfalz ist mit den eigenen Balzlauten und den tanzähnlichen Bodenvorführungen ein besonderes Erlebnis, aber nur für Frühaufsteher (4.00 Uhr Balzplatz) und nicht allzu verwärmte Naturliebhaber (2 Stunden im Schnee liegend sollte man aushalten). Sparen Sie sich das frühmorgendliche Martyrium, ich habe ohnehin ein Video von der Hahnpfalz im Großarltal für Sie vorbereitet:

Der Birkhahn auf wikipedia (hier klicken)

Wir, Großarler Bergbahnen, haben jetzt gerade den Schlüssel umgedreht und den Seilbahnbetrieb für die Wintersaison 2008/09 eingestellt. Der Winter war sehr erfolgreich, danke dass Sie gekommen sind.

Und was machen wir im Sommer? Wir pflücken Kräuter für den Ramazotti und tragen das Wasser auf die Berge zurück (ein Späßchen am Rande). Nein, wir pflegen das Skigebiet, das im Sommer auch ein beliebtes Wandergebiet ist und starten am 23. Mai bereits wieder mit unserem Sommerbetrieb. Und natürlich werden wir da und dort wieder einiges verbessern.

Damit Sie die Sehnsucht nach dem Großarltal nicht allzu plagt finden Sie im Anschluss an diesen Artikel eine Vorlage für einen Scherenschnitt. Die Großarler Berge quasi zum Selbermachen und zum an die Wand hängen. Wir hoffen, das verkürzt Ihnen die Wartezeit auf den nächsten Großarltal-Urlaub oder erinnert Sie an viele schöne Stunden die Sie bei uns verbracht haben.

Danke nochmals, schönen Sommer!

Für Download “Die Großarler Berge als Scherenschnitt” (pdf-File) hier klicken

ist das alljährliche Skitouren-Rennen auf die Karseggalm. Wobei die Sache mit dem Rennen nicht so ernst gemeint ist, das Ganze ist durch das anschließende gemütliche Beisammensein mehr ein ganzheitliches Erlebnis für Körper und Seele. Schön war’s gestern.

Zur Bildergalerie (Seite vom Alpenverein Großarl)

Video von der Karseggalm

Von Google Earth schon gehört? Ja? Guuut! Wenn nicht ist es aber auch kein Problem, dieser Wissensstand spielt in einer Überlebensstrategie keinerlei Rolle - noch nicht.

Aber zurück zu Google Earth. Mit dieser gratis downloadbaren Software können Sie nicht nur um die Welt fliegen und Satellitenbilder, Karten, Geländeformationen und 3D-Gebäude betrachten - Sie können reichhaltigen geografischen Content erkunden, interessante Orte speichern und diese mit anderen Nutzern austauschen (das ist die Selbstbeschreibung von Google Earth).

In den letzten Schönwettertagen haben wir gemeinsam mit unseren Seilbahnpartnern aus Gastein, Dorfgastein, Alpendorf, Wagrain, Mühlbach und Dienten durch eine Befliegung unserer Skigebiete die Grundlagen für Google Earth Darstellungen geschaffen - also demnächst gibt’s dort auch den Winter im Großarltal. Sie werden sehen das wird beeindruckend.  Wobei diese Anwendung noch eher das Abfallprodukt des Fluges ist. In erster Linie geht es um eine adäquate Darstellung unseres Wintersportangebotes im Marketing, in den geographischen Informationssystemen, bei Seilbahn- und Beschneiungsplanungen, im Web, als 3D Animation wie etwa einem virtuellen Adlerflug durch unser Skigebiet und so weiter.

Wir haben vom Flug jetzt erste Bilder bekommen. Von oben ist das Ganze zwar vorerst einmal ganz fremd, aber genauso eindrucksvoll wie aus der uns bekannten Bodenperspektive. Meinen Sie nicht auch? 

Skiregion Großarltal aus der Adlerperspektive
Skiregion Großarltal aus der Adlerperspektive

 

Tag und Nacht sind die Mitarbeiter der Großarler Bergbahnen jetzt im Einsatz, die Seilbahnanlagen und die Pisten für den Saisonstart am Samstag, 29. November 2008 vorzubereiten.

Die Startvoraussetzungen könnten kaum besser sein. Außergewöhnlich viel Naturschnee für die Jahreszeit und seit einer Woche Temperaturen stark unter Null ermöglichten parallel dazu intensive Schneeerzeugung. Für Schnee ist also gesorgt, jetzt liegt es in den Händen unseres Pistengeräteteams daraus bestens präparierte Pisten zu machen.

Und die Aufgabe gelingt ganz hervorragend. Unsere wichtigsten Skipisten präsentieren sich bereits heute erstklassig, für den Rest ist noch ein paar Tage Zeit.

Es gab auch Jahre in denen der Saisonbeginn zur Zitterpartie wurde. Umso mehr wissen wir es zu schätzen, dass sich unser Skigebiet bereits Ende November von der besten Seite zeigt. Genießen Sie mit uns den Beginn der Skisaison und die ungemein authentischen Veranstaltungen des Salzburger Bergadvents im Großarltal - http://www.salzburger-bergadvent.at .

Zumindest ein neues Fernsehzeitalter beginnt bei uns im Großarltal in den nächsten Tagen. Die Vorbereitungen sind durch Errichtung eines Masten für eine Panoramakamera bei der Bergstation 6er Sesselbahn Harbach getroffen. Dieser Standort eignet sich besonders, da durch seine mittige Positionierung sowohl das Skigebiet als auch das gesamte Tal gut einsehbar sind. Sozusagen als Draufgabe ist der Blick auf die Ortszentren von Großarl und Hüttschlag gegeben. Am Montag wird dieser Mast dann mit einer neuen Panoramakamera bestückt. Diese Kamera liefert das Bild in High-Definition-Qualität (kurz HDTV). Der Bildstandard der Zukunft - mit einer Qualität die um ungefähr das 5-fache höher ist, als wir es vom derzeitigen Fernsehbild kennen.

HDTV im Lexikon (Link zu wikipedia.de)

Video von der Masterrichtung (bitte ins Bild klicken):
YouTube Preview Image

Die Skiregion Großarltal ist voller Leben. Und das nicht nur im Winter, wo die Wintersportler die Pisten frequentieren. Im Sommer sieht das Leben hier allerdings etwas anders aus, Wildtiere wie Hirsch, Reh, Gams, Schildhahn, Fuchs und Hase, Dachs usw. bevölkern die Pisten, die angrenzenden Wälder und Almwiesen. Am Rande unserer „Jagateeabfahrt” (Piste Nr. 1) hatten wir jetzt einen Anblick der besonderen Art: einen Auerhahn, der größte Hühnervogel Europas, ziemlich das edelste Geschöpf unter den Wildtieren in unserer Bergregion und sehr, sehr selten.  

Das Auerwild im Lexikon (Link zu wikipedia.de)