ist der soeben erschienene neue Großarltal-Ski-Info-Folder für die kommende Wintersaison 2009/10.
Kleiner, handlicher aber genauso informativ.
Ski-Info-Folder downloaden (hier klicken) - 2,58 MB Dateigröße
ist der soeben erschienene neue Großarltal-Ski-Info-Folder für die kommende Wintersaison 2009/10.
Kleiner, handlicher aber genauso informativ.
Ski-Info-Folder downloaden (hier klicken) - 2,58 MB Dateigröße
das sind im Skiwinter immerhin 1 500 (Seilbahnmitarbeiter), haben nach einem intensiven Winter auch das Bedürfnis nach Ruhe, nach Erholung, nach Naturerlebnis und nach sportlichem Ausgleich. Trotz allem soll natürlich auch der Funfaktor nicht zu kurz kommen.
Willkommen im Großarltal, mit diesen Sehnsüchten sind sie bei uns genau richtig! Daher war gestern auch der Managing Director (in der Ur-Zeit nannte man so eine Funktion einmal “Geschäftsführer”) von Ski amadé Dr. Christoph Eisinger und der Erlösverrechner von Ski amadé Andi Schwab - er überkegelt jede Wintersaison mit modernster Serverinfrastruktur 100.000.000 (100 Mio.!) Kassen- sowie Leserdatensätze und sorgt für leistungsgerechte Zahlungsausgleichsberechnung innerhalb der 22 Seilbahngesellschaften von Ski amadé - zu Gast.
Zur optimalen Bedürfnisbefriedigung gemäß der Einleitung zu diesem Blogbeitrag, gings natürlich mit dem Mountainbike bergauf, Richtung Unterwandalm und Karseggalm in Großarl. Erich Pichler, tourismusengagierter und hochsportlicher Platzkrämer am Markt und meine Wenigkeit hatten die Ehre die zwei Skiamadé’ler zu begleiten. Die Strecke zur Unterwand- und Karseggalm ist ja traumhaft, dennoch zumindest in Teilen anstrengend.
Die technischen Daten dazu:
Höhenunterschied: 760 m
Länge: 12 km
Fahrzeit vom Ort Großarl weg: 1 Stunden 25 Minuten
Kalorienverbrauch: 1 079
Maximalpuls: 221 (war wohl was mit dem Gerät)
Die beiden Almen haben für die Anreisestrapaze ordentlich entschädigt. Und wie’s in Männerrunden so üblich ist haben wir uns natürlich auch entsprechend gesittet aufgeführt.
Hier finden Sie Details zum umfangreichen Mountainbikeangebot im Großarltal (hier klicken)
Video von der Unterwandalm
Video von der Karseggalm
Unsere Panoramabahn Großarltal erhält in diesen Tagen nach 19 Winter- und 18 Sommersaisonen ein neues Förderseil. Seile sind regelmäßigen Kontrollen unterworfen und infolge der Annäherung an die behördlich zulässige Maximalzahl an Drahtbrüchen ist ein neues Förderseil für beide Teilstrecken notwendig geworden. Das jetzt alte Seil hat schon sehr viel geleistet und einen Weg von ca. 820.000 Kilometern, das ist 20 x um die Erde, zurückgelegt.
Am Montag wurde das neue Seil geliefert und mit dem Austausch an der Sektion I (Talstation bis Mittelstation) begonnen. Anschließend geht es mit der Sektion II weiter (Mittelstation bis Bergstation). 14 Tage Arbeitsaufwand ist insgesamt veranschlagt.
Und wie geht der Seiltausch nun vor sich? Als erster Schritt wird dem alten Seil die Spannung genommen und im Bereich der Talstation abgeschnitten. Es dient dann als Hilfsseil zum Aufziehen des neuen Förderseiles. Wenn das neue Seil aufgezogen ist, werden die zwei Enden „verspleisst”. Dazu werden die 6 Seillitzen der beiden Seilenden ca. 67 Meter geöffnet, die Seele (also das Seil-Innenleben - Erklärung siehe unten) auf dieser Länge entfernt und die Litzen sorgfältig ineinandergesteckt. Das hält dann und nennt sich Spleiss.
Überhaupt sind die technischen Daten unseres Seiles einigermaßen beeindruckend, ein paar Kostproben auszugsweise:
Gelieferte Seillänge: 5.930 m
Gewicht: 44 Tonnen
Einzeldrähte: 216
Seele: das ist der Kern des Seils und ist ein verseilter Hanfstrick mit Kunststoffummantelung. Die 216 Einzeldrähte umgeben diesen Kern.
Seildurchmesser: 45 mm
Bruchlast: 1632 Kilonewton (ca. 163 Tonnen). Die höchste auftretende Seilbelastung entsteht bei der Sektion II und liegt bei ca. 800 Kilonewton.
Unser Skigebiet ist derzeit einsam und menschenleer. Vielleicht auch deshalb, weil der Kreuzkogelbereich derzeit weder mit dem Auto noch mit der Seilbahn erreichbar ist.
Aber es ist eben nur menschenleer. Die Tierwelt hat die Skiabfahrtsbereiche für sich zurückgewonnen. Beispielsweise ist gestern morgen ein Fuchs die Finstergrubenabfahrt hinaufgeschnürt. Und die Pisten unterm Kreuzkogel sind jetzt Balzplätze für den Schildhahn (auch: Birkhahn, kleiner Hahn). Der Schildhahn ist eines der edelsten Wildtierarten in unserem Tal. Die „Balz” ist das jetzt ungefähr einen Monat andauernde Fortpflanzungsritual des Schildhahnes, wir nennen es in unserer Mundart „Pfalz”. Die Hahnpfalz ist mit den eigenen Balzlauten und den tanzähnlichen Bodenvorführungen ein besonderes Erlebnis, aber nur für Frühaufsteher (4.00 Uhr Balzplatz) und nicht allzu verwärmte Naturliebhaber (2 Stunden im Schnee liegend sollte man aushalten). Sparen Sie sich das frühmorgendliche Martyrium, ich habe ohnehin ein Video von der Hahnpfalz im Großarltal für Sie vorbereitet:
Wir, Großarler Bergbahnen, haben jetzt gerade den Schlüssel umgedreht und den Seilbahnbetrieb für die Wintersaison 2008/09 eingestellt. Der Winter war sehr erfolgreich, danke dass Sie gekommen sind.
Und was machen wir im Sommer? Wir pflücken Kräuter für den Ramazotti und tragen das Wasser auf die Berge zurück (ein Späßchen am Rande). Nein, wir pflegen das Skigebiet, das im Sommer auch ein beliebtes Wandergebiet ist und starten am 23. Mai bereits wieder mit unserem Sommerbetrieb. Und natürlich werden wir da und dort wieder einiges verbessern.
Damit Sie die Sehnsucht nach dem Großarltal nicht allzu plagt finden Sie im Anschluss an diesen Artikel eine Vorlage für einen Scherenschnitt. Die Großarler Berge quasi zum Selbermachen und zum an die Wand hängen. Wir hoffen, das verkürzt Ihnen die Wartezeit auf den nächsten Großarltal-Urlaub oder erinnert Sie an viele schöne Stunden die Sie bei uns verbracht haben.
Danke nochmals, schönen Sommer!
Für Download “Die Großarler Berge als Scherenschnitt” (pdf-File) hier klicken
Ein Kommentar von Gastautor Rupert Pirchner:
Gestern war der Osterhase und deren unterdrückter Helfer, der Gockel, in unserem Skigebiet unterwegs. Natürlich waren das falsche Hasen, der echte Osterhase kommt erst am Samstag oder Sonntag. Und so unförmig und träge ist der echte Osterhase natürlich auch nicht. Und im Fell der falschen Osterhasen war es auch ganz schön warm, so um die 50 ° hatte es nach deren Selbsteinschätzung. Das ist natürlich beim Echten auch nicht so.
Aber egal ob echt oder falsch, die Geschenke müssen passen. Die prall gefüllten Körbe voller Süßigkeiten überzeugten. Auch so mancher Erwachsene konnte dem süßen Inhalt der Körbe nicht widerstehen.
Hier die Bilder vom lustigen Treiben der falschen Osterhasen und -hühner.
lautet das Ergebnis der Skigebietetester von ORF Salzburg über die Skischaukel Großarltal-Dorfgastein.
Hier sehen Sie den ORF-Beitrag zum Nachschauen und Nachhören
A bissl nervös war ich heute früh schon - zugegeben (20 Tropfen Baldrian auf einen ¼ Liter Wasser würden dem übrigens entgegenwirken). Ich bekam von unserer Geschäftsführung die ehrenvolle Aufgabe übertragen, die Männer für die Aufnahmen und die Bewertung zum Skigebietetest des ORF Salzburg durch unser Skigebiet Großarltal-Dorfgastein zu begleiten (wir sind das letzte Gebiet in der Runde der 20 führenden Skiregionen im Salzburger Land). Dieser Test ist vielen von uns wichtig und so was hat man auch nicht jeden Tag. Und wenn’st nicht aufpasst musst sogar in eine Fernsehkamera schauen.
Leider hat sich das Wetter wieder einmal an der Wettervorschau vorbeientwickelt und die Sonne ist ausgeblieben. Trotzdem war es ein gelungener Tag - Großarl kann auch in diesigem Zustand schön sein.
Die Sendung über den ORF Skigebietetest aus Großarltal-Dorfgastein und das Gesamtergebnis wird am Samstag, den 4. April um 19.00 Uhr in ORF 2 („Salzburg heute”) ausgestrahlt.
Und wie’s ausgegangen ist? Keine Ahnung. Für jene mit grenzenloser Euphorie: gewinnen lässt sich das zum 3. Mal in Serie nicht mehr, wir haben viel ernstzunehmenden Mitbewerb. Schauen wir am Samstag um 19.00 Uhr wie gut wir uns geschlagen haben. Wird schon schiefgehen.
Gestern hatten wir, und einige Gäste die gerade im Bereich der Mittelstation mit unserer Kabinenbahn unterwegs waren, einen besonderen Glücksmoment. Unser Walbaby im Beschneiungsteich wird erwachsen und konnte das erste Mal beim Auftauchen beobachtet werden. Aber der Reihe nach.
Die österreichischen Naturschutzgesetze sind bekanntermaßen besonders hart und machen uns Seilbahnunternehmen das Leben schwer. Insbesondere seit die Naturschutzbehörde zu globalisierter Betrachtung verpflichtet ist. Während früher hauptsächlich Frösche und Mücken das Thema waren, ist es in Zeiten globaler Erwärmung auch die Sicherung der Gen-Reserven der Weltmeere. Die Erwärmung der Ozeane hat langfristig einen gravierenden negativen Einfluss auf die Meeresbewohner, da Fische und Meeressäuger auf eine spezifische Temperatur eingestellt und spezialisiert sind. Der internationale Naturschutz steuert der drohenden Artenverarmung daher mit vielfältigen Maßnahmen entgegen. Und so wurde uns als ökologische Ausgleichsmaßnahme per Bescheid aufgetragen, zur genetischen Sicherung bedrohter Tierarten, im Beschneiungsteich an der Mittelstation ein Walbaby zu züchten. Dem intensiven Widerstand unsererseits war kein Erfolg beschieden, der Beschneiungsteich war ohne Erfüllung dieser Vorschreibung nicht verwirklichbar. Und jetzt müssen wir zugeben: wir waren gestern alle wirklich zutiefst gerührt über diesen großartigen Anblick!
Das Walbaby wird groß und fühlt sich in unserem Beschneiungsteich an der Mittelstation sichtlich wohl. Diese Tiere sind sehr scheu - vielleicht haben Sie aber etwas Glück und können es von der Panoramabahn Großarltal aus sehen.
Der Wal im Lexikon wikipedia (hier klicken)
Weitere Details zu diesem Artikel in wikipedia (hier klicken)
Der Österreichische Rundfunk, Landesstudio Salzburg, führt in diesem Winter eine Bewertung aller Salzburger Skigebiete durch. Bei diesem Test werden einerseits mit einem Team vor Ort und andererseits mit einer Besucherwertung über das Internet alle wichtigen Skigebietsfaktoren bewertet (Lift- und Pistenangebot, Variantenreichtum, Pistenpräparierung, Anlagenkomfort, Wartezeiten, Skihütten, Skiverleih, Funfaktor, Tarifgestaltung usw.).
Jetzt wird es für uns ernst - wir sind in dieser Woche dran. Halten Sie uns die Daumen, oder noch besser werten Sie über das Internet mit. Nachfolgend der Link zur Bewertungsseite des ORF Salzburg
Die Sendung wird am Samstag, den 4. April 2009 um 19.00 Uhr in ORF 2 (”Salzburg heute”) ausgestrahlt.