ist das alljährliche Skitouren-Rennen auf die Karseggalm. Wobei die Sache mit dem Rennen nicht so ernst gemeint ist, das Ganze ist durch das anschließende gemütliche Beisammensein mehr ein ganzheitliches Erlebnis für Körper und Seele. Schön war’s gestern.
beginnt nicht mit einem Seilbahnstillstand. Nachdem sich das Schicksal an solche Weisheiten nicht halten will, fiel heute um 9.30 Uhr die 8er Kabinenbahn Hochbrand aufgrund eines technischen Gebrechens am Motor aus. Ein paar Minuten später ist die Anlage schon auf Dieselnotantrieb geschaltet, die bereits mit Fahrgästen besetzten Kabinen werden damit in die Station gefahren und geleert. In perfektem Teamwork werden parallel dazu abfahrtsseitige Zufahrten zur Hochbrandbahn abgesperrt damit nicht immer wieder neue Gäste zur Talstation kommen, Skibusse umdirigiert und Gäste informiert. Betriebsleiter Alois Kreuzer lokalisiert in der Zwischenzeit das Problem, behebt dann mit seiner Mannschaft den Motorschaden, sodass die Anlage um 10.45 Uhr den Betrieb wieder aufnehmen kann. Ein hochprofessioneller Umgang mit einer nicht alltäglichen Situation.
Diesen braungebrannten Motorkabelklemmen ist es gelungen die Hochbrandbahn zum Stillstand zu bringen
Dass das Großarltal bekannt ist für ein tolles Wintersportangebot, ist in ganz Europa bekannt. Dass aber auch aus Großarl die passende Kleidung dafür kommt, das ist noch neu. Na ja - so neu ist es auch nicht mehr. Früher haben die Bäuerinnen Jacken für die gesamte Familie gestrickt, damit es im Winter nicht so kalt war. Heute gibt es dafür eine Firma die Skijacken und Hosen für die kalte Jahreszeit produziert. THElimit-Sportswear heißen die Produkte, die in den ganzen Alpen und auch in Übersee von Skischulen, Skiclubs, Vereinen und anderen Wintersportlern gerne getragen werden. Kürzlich wieder vertreten auf der ÖSFA und bei der ISPO sogar mit den “brand new award” ausgezeichnet. Sozusagen ist das Großarltal für alle Situationen des Wintersports kompetent.
Von Google Earth schon gehört? Ja? Guuut! Wenn nicht ist es aber auch kein Problem, dieser Wissensstand spielt in einer Überlebensstrategie keinerlei Rolle - noch nicht.
Aber zurück zu Google Earth. Mit dieser gratis downloadbaren Software können Sie nicht nur um die Welt fliegen und Satellitenbilder, Karten, Geländeformationen und 3D-Gebäude betrachten - Sie können reichhaltigen geografischen Content erkunden, interessante Orte speichern und diese mit anderen Nutzern austauschen (das ist die Selbstbeschreibung von Google Earth).
In den letzten Schönwettertagen haben wir gemeinsam mit unseren Seilbahnpartnern aus Gastein, Dorfgastein, Alpendorf, Wagrain, Mühlbach und Dienten durch eine Befliegung unserer Skigebiete die Grundlagen für Google Earth Darstellungen geschaffen - also demnächst gibt’s dort auch den Winter im Großarltal. Sie werden sehen das wird beeindruckend. Wobei diese Anwendung noch eher das Abfallprodukt des Fluges ist. In erster Linie geht es um eine adäquate Darstellung unseres Wintersportangebotes im Marketing, in den geographischen Informationssystemen, bei Seilbahn- und Beschneiungsplanungen, im Web, als 3D Animation wie etwa einem virtuellen Adlerflug durch unser Skigebiet und so weiter.
Wir haben vom Flug jetzt erste Bilder bekommen. Von oben ist das Ganze zwar vorerst einmal ganz fremd, aber genauso eindrucksvoll wie aus der uns bekannten Bodenperspektive. Meinen Sie nicht auch?
Nach so viel Neuschnee wollten meine Frau Christine und ich eine kleine Skitour machen. Da aber die Lawinenwarnstufe 4 herrschte, empfahl unser Schwager Sepp, wir sollten doch die alte Skiroute zur Grafenalm gehen, wo schon vor mehr als 50 Jahren die ersten Schifahrer im Tal ihre Schwünge machten. Gesagt, getan. Wir fuhren ein Stück ins Ellmautal und starteten unterhalb des Ferienbauernhofes ”Pfandling” , vorbei beim Wandlehenbauer bis zur Grafenalm. Nach ca. 3/4 Stunde gemütlichen Aufstieg erreichten wir die total verschneite Alm. Als ich meine Ski auszog, versank ich gleich bis zum Bauch im Schnee. Da fällt mir die Geschichte meiner Mutter wieder ein, wie sie bei ihrem ersten Skirennen teilgenommen hat. Ohne einen Bogen zu beherrschen mit Riemenbindung und Strickjacke - da wird einem erst bewusst, wie gut die heutige Skibekleidung und Ausrüstung ist. Nach einer kurzen Rast machten wir uns dann bereit für die Pulverschneeabfahrt.
In München findet gerade die Tourismusmesse “f.re.e” - die “neue CBR” statt - eine Messe rund ums Thema Freizeit, Reisen und Erholung. Das Großarltal präsentiert sich dort und stellt die neuesten Urlaubsangebote aus dem Tal der Almen vor. Wir vom Hotel Edelweiß betreiben mit unserer Stiegl-Alm dort in Halle A5 ein Restaurant in Form einer großen Almhütte und bieten dabei Schmankerl aus dem Großarltal und Salzburger Gastlichkeit an (natürlich auch unser gutes Salzburger Stiegl-Bier). Der Tourismusverband Großarltal und das Hotel Alte Post informieren neben 5 weiteren Tourismuspartner aus dem Salzburger Land alle ski- und wanderinteressierten Besucher über aktuelle Angebote. Gestern Abend haben wir in lustiger Runde bis 21.00 Uhr unseren gut besuchten Stammgästeabend gefeiert. Die Messe läuft noch bis einschließlich Montag, den 2. März 2009. Als nächster Termin steht dann die Messe “Equitana” in Essen - Europas größte Pferdemesse - von 14. - 21. März auf unserem Terminkalender. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Für all jene, die die Faschingsfeiern schon wieder “verdaut” haben und wieder fit sind, präsentiert sich das Großarltal heute von seiner schönsten Seite, Neuschnee und Sonnenschein. Da bekanntlich an einem Aschermittwoch noch viele gern ein bisschen länger in ihren Betten bleiben, wird momentan noch nicht allzu viel los sein. Also, nichts wie raus aus den Federn und ab auf die Piste.
Höhepunkt des Faschings im Großarltal sind immer die beiden Maskenbälle am Faschings-Samstag - der Bergrettungsball in Großarl und der Feuerwehrball (auch “Hüttschlager Opernball” genannt) in Hüttschlag sowie die Faschingsumzüge der Schüler und Kindergartenkinder und natürlich das Faschingstreiben auf dem Marktplatz von Großarl am Dienstag Nachmittag. Ich war gerade draußen am Marktplatz. In nur wenigen Minuten hat es mir 2 cm (!) auf meinen Hut geschneit. Es schneit also gerade, was runtergeht. Trotzdem ist die Stimmung toll und der ganze Marktplatz ist Bühne. Viele bunte Masken bevölkern das Dorfzentrum, von der Braut über die Klosterschwestern bis hin zum “falschen Bürgermeister”, der noch fleißig um Stimmen für die bevorstehende Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag wirbt. So, nach dem ich mich beim Schreiben dieses Beitrages etwas aufgewärmt habe, gehe ich wieder raus aus dem Büro und feiere mit dem ganzen Dorf den Faschingsausklang.
Wie jedes Jahr, so zogen auch heuer die Kinder der Volksschule und des Kindergartens in Hüttschlag um 11.11 Uhr durch Hüttschlag. Auch der heutige heftige Schneefall konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. Die Lehrerinnen und die Kindergartenpädagoginnen haben wieder ein tollels Show-Programm mit den Kindern einstudiert.
sind unsere Männer vom Pistengeräteteam in diesen Tagen. Immer wenn es in der Nacht schneit, und das war heuer im Februar nicht selten, werden die Pisten in der Früh gerichtet und da heißt es bald aufstehen. Meistens um 4.00 Uhr früh, ab und zu auch um 5.00 Uhr, beginnt dann der Präparierungsdienst. Die Maschinen hängen sich ins Seil und fahren und fahren. Wenn wir so um 8.45 Uhr mit dem Skibetrieb beginnen soll das Meiste dann schon erledigt sein. Bestens präparierte Pisten sind ein Markenzeichen unserer Skiregion und daran arbeiten wir unentwegt.
Chefgerätefahrer Sepp Heigl lässt uns in folgendem Video auf und in seine Seilwindenmaschine blicken: