Die Skiregion Großarltal ist voller Leben. Und das nicht nur im Winter, wo die Wintersportler die Pisten frequentieren. Im Sommer sieht das Leben hier allerdings etwas anders aus, Wildtiere wie Hirsch, Reh, Gams, Schildhahn, Fuchs und Hase, Dachs usw. bevölkern die Pisten, die angrenzenden Wälder und Almwiesen. Am Rande unserer „Jagateeabfahrt” (Piste Nr. 1) hatten wir jetzt einen Anblick der besonderen Art: einen Auerhahn, der größte Hühnervogel Europas, ziemlich das edelste Geschöpf unter den Wildtieren in unserer Bergregion und sehr, sehr selten.
Ein Naturerlebnis der Extraklasse
Buongiorno
Ein Kommentar von Gastautorin Maria Ammerer:
Grüß Gott, ich heiße Maria Ammerer oder wie man es so schön auf Italienisch sagt:
Buongiorno, mi chiamo Maria Ammerer.
Ich arbeite in der Verwaltung der Großarler Bergbahnen und gestern fand die zweite Einheit unseres Italienischkurses mit Schwerpunkt Tourismus bei uns im Seminarraum statt.
Aller Anfang ist schwer, aber nach 5 Wochen intensivem Training werden wir (3 Kassenmitarbeiter der Großarler Bergbahnen, 3 Mitarbeiter des Tourismusverbandes Großarltal, 2 Mitarbeiter der Bergbahnen Alpendorf und ich) pünktlich zu Beginn der Wintersaison perfekt
italienisch sprechen können. Naja, wir wollen nicht übertreiben: Unser Ziel ist es unsere Gäste aus Italien auch in ihrer Muttersprache optimal verstehen, betreuen, informieren und beraten zu können.
Der Grundstein ist gelegt, jetzt heißt es fleißig lernen und viel italienisch sprechen. Wir alle freuen uns schon die ersten Gäste aus Italien bei uns an der Kassa in Empfang nehmen zu dürfen.
Unser Kassenteam ist diesen Winter besonders multilinguistisch besetzt: Neben Deutsch, Englisch und in Kürze auch Italienisch wird an der Kassa noch flüssig Slowakisch, Tschechisch, Polnisch und Russisch gesprochen.
So dann „Arrivederci” und hoffentlich bis bald im Großarltal!
Altweibersommer …
… nennt man bei uns den Herbst. Zumindest dann, wenn die Sonnen ungetrübt vom Himmel strahlt - so wie während der gesamten letzten Woche. Woher der Name genau kommt, weiß ich nicht. Allerdings erhielt ich dazu einmal folgende Erklärung: Im Herbst ziehen die Spinnen mit dem Wind besonders lange Fäden. Diese glänzen dann in der Herbstsonne silbrig wie das Haar von alten Frauen … Na ja, durchaus eine plausible Erklärung. Für mich steht der Herbst auf jeden Fall als Inbegriff für herrliche Wanderungen voller Farbenpracht und mit unendlicher Fernsicht, so wie bei meiner Wanderung am letzten Sonntag auf die Saukaralm.
- Auffahrt zur Sonneggbrücke
- Zauberhafter Märchenwald
- Blick zu Höllwand und Hochkönig
- Exponierter Heustadl
- Saukaralm
- Höllwand
Der Countdown läuft
ZÄHLER DEAKTIVIERT
Wir haben uns einen Countdown-Zähler gebastelt. Aber für was? Vielleicht, weil es die Wartezeit verkürzt bis das Christkindl kommt? Oder weil uns stinkfad war? Nein, alles falsch - wir wollten symbolisieren, wie lange die Saisonkarte für Ski amadé und auch für die Salzburg Superskicard noch zum Vorverkaufstarif erhältlich ist. Und so eine Saisonkarte zahlt sich bald aus.
Nachstehend ein Link für bequeme elektronische Bestellung der Saisonkarte Ski amadé - Österreichs größten Skivergnügen - über ein Onlineformular: Bestellformular
Basteln ist lustig - deshalb haben wir gleich auch für die Kinder folgenden Countdown gemacht.
Das Christkind kommt in:
ZÄHLER DEAKTIVIERT

Mondscheiner kommen …
Eine tolle Nachricht für alle Freunde dieser Newcomerband aus Österreich. - Seit heute ist es fix: Mondscheiner kommen zur nächsten Ö3-Mountainmania nach Großarl. Termin: Samstag, 31. Jänner 2009 (Start der Semesterferien in Wien und Niederösterreich), Beginn: 20.00 Uhr (Einlass und Warmup voraussichtlich ab 19.00 Uhr). Die Bühne soll wieder vor der Talstation der Gondelbahn “Panoramabahn” aufgebaut und der gesamte Parkplatz in eine einzige, riesige Après Ski-Party verwandelt werden. Als weiteres Highlight der kommenden Mountainmania erwartet die Besucher ein Auftritt der heimischen Band Sumpfkröten (”THE HOT FROGS”) auf der Ö3-Bühne.
Hier geht´s zu den Impressionen der Mountainmania 2008 mit Luttenberger*Klug.
Ausflug der Musikkapelle Hüttschlag
- Eine kleine Weltreise in wenigen Stunden
- Kernbuam-Museum
- Oldtimer-Traktoren
Am Freitag machte sich die Musikkapelle Hüttschlag auf den Weg zu ihrem wohlverdienten 3-tägigen Ausflug.
Zeitig in der Früh ging es mit einem Doppeldeckerbus los. Wir fuhren nach Klagenfurt und nach einem gutem Mittagessen ging es weiter zum Minimundus - der kleinen Welt am Wörtersee. So schafften wir innerhalb weniger Stunden eine kleine “Weltreise”. Danach fuhren wir in die Steiermark, um das “Kernbuam”-Museum zu besuchen. Wir bekamen eine Führung und wurden anschließend mit Kaffee und Kuchen gestärkt. Nach dem Check-In im Hotel verbrachten wir einen gemütlichen Abend in einer Buschenschank.
Am Samstag in der Früh ging es weiter zum “Flascherlzug”, mit dem wir eine kleine Rundfahrt machten und wo wir einen tollen Ausblick auf die Landschaft hatten. Nach dem Mittagessen fuhren wir ins Oldtimer-Traktoren-Museum. Jeweils zu zweit wurde uns ein Traktor zugeteilt und wir fuhren zirka eine Stunde mit den Oldtimern zu einer Kernölmühle, wo uns die Herstellung von Kernöl demonstiert wurde. Zurück ging es wieder mit den Traktoren.
Ein steirisches Schmankerlbuffet und Musik ließen den Samstagabend schön ausklingen.
Am Sonntag fuhren wir nach Graz, wo wir zuerst zu Fuß und dann mit einem Cabriobus eine Stadtbesichtigung machten.
Nach ein paar gelungenen Tagen ging es wieder zurück ins Großarltal, wo wir wieder sehnsüchtig auf den nächsten Ausflug der Musikkapelle Hüttschlag warten …
Herbstzeit, die schönste Wanderzeit
- Vom Wetterkreuzsattel zur Höllwand
- Überschreitung des Grates zur Höllwand
- Ausblick zu den 3000ern
- Schuhflicker mit seinen 2 Gipfeln
- Sonnenuntergang am Schuflicker
Bin mit Christoph (ein Arzt aus Deutschland lebt derzeit in Hüttschlag) von Holzlehen über die Viehhausalm zum Wetterkreuzsattel gegangen und weiter über den Grat zur Höllwand. Bis zum Wetterkreuzsattel ist der Weg gut markiert, von dort aber nur mehr guten Bergsteigern zu empfehlen. Wir sind dann von der Höllwand über den Grat zum Schuhflicker, wo wir noch eine Klettertour machten. Am Abend gingen wir über die Aualm, Schiedalm und Mooslehenalm zurück zum Auto.
Stramm
stehen sie da, so richtig in Reih und Glied, fast so perfekt wie die Großarler Bauernschützen, die 227 Schneeerzeuger die im kommenden Winter 2008/09 in der Skiregion Großarltal für absolute Schneesicherheit sorgen werden. Die Vorbereitungen für den Einsatz der Schneeanlage sind damit abgeschlossen. Wenn es ab Ende Oktober kalt genug wird, beginnt der großteils vollautomatisierte Schneieinsatz. Bis 29. November, den ersten geplanten Skibetriebstag, ist dann Zeit eine Piste zu zaubern die sich auch sehen lassen kann.
Ehrenzeichen Martin Rohrmoser
Martin Rohrmoser hat am 1.10.2008 von der Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und LR Doraja Eberle das Ehrenzeichen des Landes Salzburg verliehen bekommen. Die Überreichung fand im würdigen Rahmen in der Salzburger Residenz statt. Martin Rohrmoser arbeitet unentgeltlich als Museumskustos für das Talmuseum Hüttschlag, ist Bildungswerksleiter in Hüttschlag, arbeitet maßgeblich im Sozialen Hilfsdienst des Großarltales mit. Für all diese Aufgaben wurde ihm das Ehrzeichen des Landes Salzburg verliehen. Herzliche Gratulation !
Zeit für Spirituelles
Eigentlich ist es wieder Zeit „Danke” zu sagen. Das ausgezeichnete Wetter und die Natur in ihrer herbstlichen Farbenvielfalt führen daher heute viele Menschen zur Hubertusmesse der Jägerschaft des Großarltales bei der Kapelle des „Maurer Schorsch”. Für das was die meisten von uns hier am Land unter dem Begriff „Kunst” verstehen, ist der Schorsch ein echter Künstler. Mit Hilfe von Holz, Stein, Ziegel, Mörtel und unzähligen Handarbeitsstunden hat er über Jahrzehnte mitten in der Natur mit Kapelle und Kreuzwegstationen einen besonderen Ort der Spiritualität geschaffen - der Bestgeeignetste für eine Hubertusmesse. Der heilige Hubertus (Hubertus von Lüttich, 655 - 727 nach Christus) ist der Schutzpatron der Jagd. Die Jägerei ist ein wichtiger Teil unserer ländlichen, traditionell geprägten Volkskultur. Unter den Messebesuchern sind bei der durch die Großarler Jagdhornbläser umrahmten Hubertusmesse daher auch viele Nichtjäger, ein Zeichen für Gemeinsamkeit. So sagen wir - nach der Formulierung von Pfarrer Mag. Thomas Schwarzenberger (Nichtjäger) - Danke für die Natur, für Gemeinschaft und für das Miteinander.




















