Derzeit wird durch Franzl Richard in der Hüttschlager Wand ein Klettersteig errichtet. Damit die Arbeiten nicht behindert werden, bitten wir, dass in die Wand noch nicht eingestiegen wird. Die Eiweihung findet am 4. Juli 2009 statt, die Wand wird dann freigegeben. Die Wand ist 150 m hoch. Der Einstieg und der Übungsklettersteig haben den Schwierigkeitsgrad B, C. Der Mittelteil und der Aussteig der Hüttschlager Wand ist meiner Ansicht durchgehend D mit zwei E-Stellen. Man kann über einen markierten Wanderweg von Hüttschlag aus Richtung Hundeck zur Ausstiegskanzel wandern, wobei die letzten Meter zur Kanzel durch ein Seil gesichert sind. Die Aussicht auf den Ort Hüttschlag und den Talschluss ist einfach atemberaubend.
Da wird jetzt nicht geschimpft, nein. Gemeint ist ganz im positivsten Sinne eines der besten Produkte das auf den Almen im Großarltal erzeugt wird - der Sauerkäse.
Nun ist wieder die Zeit wo bereits die meisten Almen bewirtschaftet sind und die Milch der Kühe an Ort und Stelle verarbeitet wird. Diese Almmilch hat durch das stark kräuterdurchsetzte Gras bessere Inhaltsstoffe und spitzenmäßige Qualität. Neben einem höheren Fett- und Eiweißgehalt wird auch ein Mehr an Vitamin A und D, verschiedenen Mikronährstoffen und ungesättigten Fettsäuren festgestellt. Die wertvolle Almmilch wird mehrfach veredelt. Der daraus erzeugte Butter etwa ist besonders gelb. Oder der Schotten, ein aus der Buttermilch hergestelltes topfenähnliches Produkt, sehr gesund. Und natürlich werden aus dieser Milch eine Vielzahl von Käsesorten erzeugt.
Der regional urtypischste davon ist der Sauerkäse, ein Produkt aus der Magermilch. „Kas’t” - so der Begriff der Einheimischen für die Tätigkeit des Käse machens - wird auf den Almen meist täglich. Dann braucht es noch ein paar Wochen Zeit zur Reifung - erst dann ist der Käse fertig. Wie die Sauerkäseerzeugung genau geht sehen Sie im anschließenden Video. Hiata Willi Gruber von der Karseggalm hat dabei einen prominenten Helfer - Michael Harles, Moderator der bekannten bayrischen Fernsehsendung „Melodien der Berge”.
PS: Wenn Sie selbst einmal beim Kasen zusehen wollen, schauen Sie ins Wochenprogramm (hier klicken) des Tourismusverbandes Großarltal.
das sind im Skiwinter immerhin 1 500 (Seilbahnmitarbeiter), haben nach einem intensiven Winter auch das Bedürfnis nach Ruhe, nach Erholung, nach Naturerlebnis und nach sportlichem Ausgleich. Trotz allem soll natürlich auch der Funfaktor nicht zu kurz kommen.
Willkommen im Großarltal, mit diesen Sehnsüchten sind sie bei uns genau richtig! Daher war gestern auch der Managing Director (in der Ur-Zeit nannte man so eine Funktion einmal “Geschäftsführer”) von Ski amadé Dr. Christoph Eisinger und der Erlösverrechner von Ski amadé Andi Schwab - er überkegelt jede Wintersaison mit modernster Serverinfrastruktur 100.000.000 (100 Mio.!) Kassen- sowie Leserdatensätze und sorgt für leistungsgerechte Zahlungsausgleichsberechnung innerhalb der 22 Seilbahngesellschaften von Ski amadé - zu Gast.
Zur optimalen Bedürfnisbefriedigung gemäß der Einleitung zu diesem Blogbeitrag, gings natürlich mit dem Mountainbike bergauf, Richtung Unterwandalm und Karseggalm in Großarl. Erich Pichler, tourismusengagierter und hochsportlicher Platzkrämer am Markt und meine Wenigkeit hatten die Ehre die zwei Skiamadé’ler zu begleiten. Die Strecke zur Unterwand- und Karseggalm ist ja traumhaft, dennoch zumindest in Teilen anstrengend.
Die technischen Daten dazu:
Höhenunterschied: 760 m
Länge: 12 km
Fahrzeit vom Ort Großarl weg: 1 Stunden 25 Minuten
Kalorienverbrauch: 1 079
Maximalpuls: 221 (war wohl was mit dem Gerät)
Die beiden Almen haben für die Anreisestrapaze ordentlich entschädigt. Und wie’s in Männerrunden so üblich ist haben wir uns natürlich auch entsprechend gesittet aufgeführt.
Durch den vielen Schnee des letzten Winters sind sehr große Lawinen ins Tal gedonnert, besonders betroffen das Schödertal. Im Kreealmgebiet und Reitalmgebiet haben Mitte Mai Bagger die Straße freigeschaufelt, um überhaupt die Alm über die Straße erreichbar zu machen. Im Schödertal haben wir mit Motorsägen das Holz aufgeschnitten, nun ist der Weg wieder bis zum Schödersee begehbar. Auf 50 m liegt noch eine Lawine aber sonst ist wieder alles frei.
Man(n) ist im Wintertourismus beschäftigt und hat damit spärlich Zeit für sportliche Betätigung. Und wenn man(n) sportlt, dann kommt trotzdem unter Umständen ein konditionelles und gesundheitliches Nullsummenspiel heraus, weil das dem Sport folgende Begleitprogramm dem vorherigen Erfolg abträglich ist.
Deshalb ist auch die jetzige Zeit besonders wertvoll - der Winter ist vorüber, die meisten in der Wintersaison verdrängten Verpflichtungen sind nun doch erledigt und man(n) findet wieder Zeit an die eigene körperliche Fitness zu denken. Ein bisschen ist dieser Gedanke auch erzwungen, weil die Leibesmitte anscheinend doch etwas fülliger geworden ist und die Hosen einfach nicht mehr so recht passen wollen.
Gerade heute war auch ein besonderer Tag - die Zahl der bewirtschafteten Almen ging schlagartig nach oben. Also hinauf auf’s Rad (Mountainbike) und die Maurachalm anvisiert, diese Alm ist, wie viele andere natürlich auch, immer ein lohnenswertes Ziel. Die Aussicht, das blumenreiche Umfeld, die Freundlichkeit von Sennin Burgl und Hiata Wast sowie die Almprodukte entschädigen für die Schinderei. Nachdem ich Bernhard, den postseitigen Koordinator des Großarler Skibusverkehrs, auf der Strecke getroffen habe und zur Umkehr überreden konnte (er ist sportlich gesehen ein Viech) war auch für Gesprächsmöglichkeit bei der Bergfahrt gesorgt. Eigentlich war’s eher eine Arbeitsteilung, er hat geredet und ich war mit der Atmung beschäftigt.
Ganz so schlimm war’s dann doch nicht. Wir sind beide glücklich und gesund angekommen. Es hat sich ausgezahlt. Schwingen Sie sich auf’s Rad, die Großarltaler Mountainbikesaison ist spätestens jetzt eröffnet!
Nach umfangreichen Planungen soll am Standort des bisherigen Schwimmbades und Sportplatzes in Großarl ein neues Freizeitzentrum entstehen. Viele verschiedene Varianten wurden die letzten Jahre geprüft: Schwimmbad oder Badesee? Fußballblatz mit Natur- oder Kunstrasen? Brauchen wir noch weiterhin 2 Tennisplätze? Kann die Fläche mulitifunktional verwendet und gleichzeitig von einem holzverarbeitenden Gewerbebetrieb mitgenutzt werden? … Und nachdem gut Ding bekanntlich Weile braucht, liegt heute nach umfangreicher Planung ein Gesamtkonzept von Gemeinde und Tourismusverband vor, das von allen Fraktionen einstimmig beschlossen wurde.
Auf dem 36.000 m² großen Areal quasi mitten in Großarl entsteht ein multifunktionelles Sport- und Freizeitzentrum für Jung und Alt mit folgenden Attraktionen:
Geheiztes Freibad mit 4 Becken (Spaßbecken mit Breitrutsche, Sportbecken, Sprungbecken, Kleinkinderbecken), 1 Fußballplatz mit Kunstrasen (ca. 105 x 76 m) samt der erforderlichen Club- und Nebenräume, 2 Beach-Volleyballplätze, 2 Tennisplätze, 2 unterschiedlich große Streetsoccer- bzw. Mehrzweckplätze (im Winter als Eislaufplätze nutzbar), Schulsportanlagen mit Laufbahn und Sprunggrube, ein Naherholungsbereich mit Spazierwegen, Bänken und Zierteich und nicht zuletzt ein Abenteuerspielplatz für die 1 - 12-Jährigen. Natürlich darf auch ein kleines Restaurant nicht fehlen.
Insgesamt werden rund 6 Millionen Euro in das Projekt investiert. Am vergangenen Donnerstag war es nun endlich so weit. Unter Federführung von Bürgermeister Sepp Gollegger wurde der Spatenstich für das neue Freizeitzentrum vorgenommen. Die Bauarbeiten werden ca. 1 Jahr in Anspruch nehmen, die Eröffnung der Anlage ist für Pfingsten 2010 angedacht. Aufgrund der Bauarbeiten gibt es in Großarl in diesem Jahr natürlich kein Freibad und keinen Fußballplatz. Im Hinblick auf die neue, tolle Anlage fällt es uns aber nicht schwer, einen Sommer lang darauf zu verzichten bzw. auf die Sportstätten in den Nachbargemeinden auszuweichen. Hier einige Bilder zum Spatenstich und zum Projekt.
Wir, Großarler Bergbahnen, haben jetzt gerade den Schlüssel umgedreht und den Seilbahnbetrieb für die Wintersaison 2008/09 eingestellt. Der Winter war sehr erfolgreich, danke dass Sie gekommen sind.
Und was machen wir im Sommer? Wir pflücken Kräuter für den Ramazotti und tragen das Wasser auf die Berge zurück (ein Späßchen am Rande). Nein, wir pflegen das Skigebiet, das im Sommer auch ein beliebtes Wandergebiet ist und starten am 23. Mai bereits wieder mit unserem Sommerbetrieb. Und natürlich werden wir da und dort wieder einiges verbessern.
Damit Sie die Sehnsucht nach dem Großarltal nicht allzu plagt finden Sie im Anschluss an diesen Artikel eine Vorlage für einen Scherenschnitt. Die Großarler Berge quasi zum Selbermachen und zum an die Wand hängen. Wir hoffen, das verkürzt Ihnen die Wartezeit auf den nächsten Großarltal-Urlaub oder erinnert Sie an viele schöne Stunden die Sie bei uns verbracht haben.
Gestern war der Osterhase und deren unterdrückter Helfer, der Gockel, in unserem Skigebiet unterwegs. Natürlich waren das falsche Hasen, der echte Osterhase kommt erst am Samstag oder Sonntag. Und so unförmig und träge ist der echte Osterhase natürlich auch nicht. Und im Fell der falschen Osterhasen war es auch ganz schön warm, so um die 50 ° hatte es nach deren Selbsteinschätzung. Das ist natürlich beim Echten auch nicht so.
Aber egal ob echt oder falsch, die Geschenke müssen passen. Die prall gefüllten Körbe voller Süßigkeiten überzeugten. Auch so mancher Erwachsene konnte dem süßen Inhalt der Körbe nicht widerstehen.
Hier die Bilder vom lustigen Treiben der falschen Osterhasen und -hühner.
Mit höchster Konzentration werden Teigrollen gewuzelt, Hasen zusammengesetzt und nach dem Backen kühn dekoriert. Werden die Knusperhasen mit dem erfreulich niedrigen Fettgehalt dann gemeinsam verspeist, sind alle sehr zufrieden – die Kinder mit ihrem köstlichen Produkt und die Eltern mit ihrem tüchtigen Nachwuchs – eine prima Vorraussetzung für ein gelungenes Osterfest!
BUNTE OSTERHASEN
20 Osterhasen, Zubereitung ca. 1 Stunde, zum Aufgehen ca. 1 Stunde
Zutaten
500g Universalmehl, 1 Pkg. Germ (42g), 200-220ml lauwarme Milch, 50 g Staubzucker, 2 Pkg. Vanillezucker, Schale von 1 Zitrone gerieben, 125g weiche Butter, 1 Ei verquirlt
Garnitur
Zitronenglasur, Smarties, bunter Zuckerstreusel
Das machen Kinder und Erwachsene gemeinsam:
Mehl, zerbröselte Germ, Milch, Staubzucker, Vanillezucker und Zitronenschale in eine Rührschüssel geben. Butter in kleine Stücke schneiden und darauf legen. Mit dem Knethaken (Handmixer, Küchenmaschine) oder mit den Händen einen geschmeidigen Teig kneten. Wenn sich der Teig von der Schüssel löst und nicht mehr an den Händen klebt, ist er fertig. Teig zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Rohr auf 190°C vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen. Aus dem Teig 3 Rollen formen: eine mit 6cm Durchmesser für die Körper, eine mit 4cm für die Ohren und eine mit 3cm für den Kopf.
Das machen die Kinder alleine:
Für jeden Hasen von jeder Rolle eine ca. 2cm dicke Scheibe abschneiden und leicht flach drücken. Die Scheibe für die Ohren (4cm Durchmesser) halbieren. Hasenkörper auf das Backblech legen, den Kopf an einer Seite in Ei tauchen und leicht an den Körper andrücken. Hasenohren an einer Seite in Ei tauchen und leicht an den Kopf andrücken.
Das machen Kinder und Erwachsene gemeinsam:
Die Hasen mit Ei bestreichen und 25-30 Minuten im Rohr knusprig braun backen. Hasen aus dem Rohr nehmen, auf ein Gitter legen und abkühlen lassen. Glasur nach Anleitung im Wasserbad schmelzen.
Das machen die Kinder alleine:
Die Hasen dünn mit Glasur bepinseln, mit Smarties und Streusel verzieren.