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Blog 1002 – Immer raus aus den Federn

Melanie HutterGastkommentar von Melanie Hutter – Salzburg-Krone

Die Luft riecht nach Schnee. Meine Augen sind geschlossen. Leise ist das Surren der Gondel zu hören. Als sich die Lider langsam öffnen, sehe ich eine perfekte, unberührte Piste vor mir. Die Sonne spitzelt schon über die Gipfel. Weit unter mir liegt Großarl. Die Ski sind angezogen, die Stöcke schon eingeklickt. Nur ein kurzer Abstoß, das ist der Eintritt ins Paradies. 

Dieser Moment hat sich eingeprägt, als mich Bergbahnenchef Sepp Gruber zum frühen Skifahren mitgenommen hat. In Großarl nennt man das Skikeriki. Eine Anmeldung reicht und man kann den Schnee noch vor dem offiziellen Öffnen der Lifte erleben.  Tatsächlich muss man mit den Hühnern aufstehen, es ist sogar noch dunkel, aber das Verlassen des warmen Bettes lohnt sich, aber so was von. Ich weiß nicht, wie viele das kennen: Ich stehe oft schon um 7.15 Uhr bei der Gondel und da sind sie schon: 20 Leute, die die gleiche Idee hatten. Irgendwie ist das Stress, dass man die erste Spur in die Piste „schnitzen“ kann, aber es ist mir so viel wert. Zugegeben, nicht alle wollen das, ich bin eben ein Freak: Aufstehen, auf die Piste, bis 12 Uhr Vollgas, dann arbeiten oder Freunde besuchen. Der perfekte Tag. Umso genialer die Idee der Großarler, als sie Skikeriki ins Leben riefen. 

Skikeriki Großarltal - Skifahren mit dem ersten Hahnenschrei - Foto: Thomas Wirnsperger

Skikeriki Großarltal – Skifahren mit dem ersten Hahnenschrei – Foto: Thomas Wirnsperger

Wie ich davon erfahren habe? Aus dem beliebten Blog. Für mich ein super Mittel, um mich auf dem Laufenden zu halten, was sich in Großarl tut und wie die anderen Leute das Skigebiet erleben. Der eine oder andere tolle Tipp für eine Skitour war dabei, aber es wurden auch Augen geöffnet, weil mir bewusst wurde, dass Großarl mehr als Wintersportort ist. Hirschbrunft, a guats Schnapsal, oder der bezaubernde Advent. Ich meine, wie bekommt man bessere Tipps als von den Einheimischen? Als mittlerweile Stodtingarin – im Herzen aber immer Pinzgauerin – ist man auf solche Infos angewiesen, denn der Winter dauert nur vier Monate. Jeder Tag der schönsten Jahreszeit gehört genutzt! Daher: Happy anniversary, lieber Blog, bleib so, wie du bist!

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