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999 x Großarltal pur

Der Grund für den heutigen Blogeintrag ist schon ein denkwürdiger: Es ist dies der 999. Beitrag in diesem Blog. Was im September 2008 mit einem ersten Eintrag begonnen hat, könnte mittlerweile mehrere Bücher füllen und ist inzwischen ein klein wenig sowas, wie eine regionale Wochenzeitung der Großarler und Hüttschlager.

999 Geschichten über Land und Leute im Großarltal. Wissenswertes, oft auch Heiteres, manchmal Nachdenkliches, immer eigentliches Wissenswertes und Informatives. Oft gewürzt mit ein wenig Humor und Selbstironie, jedenfalls aber mit der persönlichen Note eines jeden einzelnen Blogautors.

999 Mal nachdenken: Was soll ich schreiben? Wo bekomme ich passende Bilder her? Wer kann zu einem bestimmten Thema am leichtesten einen Beitrag verfassen? Wer schreibt, wenn wir mal zufällig alle gleichzeitig auf Urlaub oder Dienstreise sind? All diese Fragen haben schon ein paar (Denk-)Falten in unser Gesicht gezeichnet und das eine oder andere Haar ergrauen oder gar ausfallen lassen.

999 Beiträge – das sind, wenn man pro Beitrag für Recherche, fotografieren, filmen, schreiben, korrigieren, verwerfen, neu schreiben, … nur rund 2 Stunden rechnet, immerhin 1.998 Stunden Fragezeichenoder anders ausgedrückt rund 50 volle Arbeitswochen. Also mehr als ein ganzes Arbeitsjahr! Was man mit diesem Zeitbudget alles anfangen könnte?

Sich ein Jahr Auszeit nehmen und die Welt entdecken. Sich 1.333 Fußballspiele anschauen, 500 x auf die Jagd gehen, 666 Mountainbiketouren unternehmen, 300 schöne (Tages-)Wanderungen oder Skitouren unternehmen, 50 x 1 Woche Urlaub im Großarltal machen :-) … oder es sich einfach mit Familie, Freunden und Bekannten gut gehen lassen.
Umso beachtlicher ist es, dass der Großteil der Beiträge unentgeltlich in der Freizeit der Blogautoren verfasst wird, Bilder und Filme kostenlos zur Verfügung gestellt werden, etc. Alles Dinge, die nicht selbstverständlich sind. Würde man pro Stunde Arbeitszeit € 25,– berechnen ergäbe dies die beachtliche Summe von rund € 50.000,–. Damit könnte man schon jede Menge kaufen, unter anderem sogar den nagelneuen Audi A1, den es in der Ski- & Weingenusswoche von 18. – 25. März 2017 im Großarltal zu gewinnen gibt – und gleich noch ein paar Skiurlaube dazu. Der Großarltal-Blog ist somit eine echtes Idealismus-Projekt, das vom ersten Tag an mit viel Fleiß und Herzblut betrieben wird.

Zugegeben, nicht jeder Beitrag ist ein echtes Glanzlicht. Oft sind es nur banale Dinge, Momentaufnahmen wie das aktuelle Wetter. Wenn aber das Wetter nicht rückwirkend analysiert, sondern so  spannend in die Zukunft interpretiert wird, wie Sepp Gruber unter dem aussagekräftigen Titel „Wie wird der Winter“ dies zu verfassen mag, dann ist das schon ein echtes Highlight, auf das viele Blogleser alljährlich zu Winterbeginn warten. Wie´s ausschaut liegt er heuer mit seiner Prognose goldrichtig. So richtig sogar, dass bereits am Freitag, 25. November 2016 mit dem Skibetrieb begonnen werden kann.

Apropos Highlight: Der unangefochtene Bestseller in diesem Blog ist wohl nach wie vor der Beitrag von Sepp Gruber über die Rettungsgondel „Husig“, eine Entwicklung der Großarler Bergbahnen, die bei Bedarf sogar überholen kann. Das müssen Sie sehen!

Auf 999 folgt bekanntlich 1.000 und spätestens dann wird bei uns richtig gefeiert. Ja, und immer wenn es was zu feiern gibt, dann wird bei uns angestoßen – mit Hochprozentigem – versteht sich. Wie viel Arbeit dahinter steckt, die „Vitamine“ unserer Früchte in konzentrierter Form in die Flasche zu bekommen, auch darüber haben wir hier in diesem Blog schon berichtet.
Teil 1 – Vogelbeerernte
Teil 2 – Schnaps brennen

Da kommt er raus, der edle Brand.

Da kommt er raus, der edle Brand.

Treue Blogleser wissen, jeder von uns Blogautoren (oder auf gut großarlerisch „Schreiberlingen“) hat so seine persönlichen Vorlieben und Hobbys. Und so teilen wir uns auch die Aufgaben auf. Sepp Gruber schreibt zum Beispiel oft zu Themen wie Brauchtum, Jagd und Mountainbiken – wobei ich ihn bewundere, den Spagat zwischen den beiden letzteren Themen immer wieder zu schaffen. Schließlich kommt doch die Mitgliedschaft bei der einen Zunft nahezu einem Ausschlussgrund für die jeweils andere gleich :-).

Ich bin viel und gerne mit der Fotokamera unterwegs und habe mich dabei ab und zu schon über so manch normalen Wanderweg hinausgewagt. Mein persönliches Highlight dabei war sicherlich die Tour vom Bergsteigerdorf Hüttschlag über den Keeskogel hinab ins Maltatal und über die Mittelelendscharte hinüber zu den beiden Schwarzhornseen. Zurück dann über die Arlscharte. Auch Touren wie jene zum Tappenkarsee oder vom Schuhflicker bis zum Heukareck haben tiefe Erinnerungen in mir hinterlassen.

Sonnenaufgang auf der Hochalmspitze, aufgenommen vom oberen Schwarzhronsee aus

Sonnenaufgang auf der Hochalmspitze, aufgenommen vom oberen Schwarzhronsee aus

Babsi ist eine echte Tausendsassarin (gibt es das Wort überhaupt in dieser Form? – egal). Ausgedehnte Skitouren wie jene zum Keeskogel gehören bei ihr genauso dazu, wie Kochrezepte und Anleitungen für die echt wichtigen Dinge im Leben.

Hermann überrascht uns immer wieder mit seinen herrlichen Kreationen aus der Nesslerhof-Küche.

Delikates aus der Nesslerhof-Küche

Delikates aus der Nesslerhof-Küche

Bürgermeister Hans Toferer liefert immer wieder mal interessante Beiträge aus der Nationalparkgemeinde Hüttschlag.

Nationalparkgemeinde und Bergsteigerdorf Hüttschlag in adventlichen Kleid

Nationalparkgemeinde und Bergsteigerdorf Hüttschlag in adventlichen Kleid

Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Aber aktive Blogleser kennen die Geschichten ja eh alle bestens. Für heute ist meine Schreibzeit jetzt ohnedies zu Ende. Vielleicht sind Sie ja gleich gespannt wie ich, wie´s hier im Blog die nächsten 8 Jahre weitergeht. Wir freuen uns drauf.

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