Für alle, die im Urlaub mal ganz was anderes erleben wollen, gibt es die Kräuterwanderung mit Kathi Kühr. Solch eine Wanderung durften wir heute in unserer Mittagspause miterleben.
Nach einer gemütlichen Wanderung am Richtersteig geht es in den Garten von Frau Kühr.  Das ist wahrlich ein Naturgarten, den man nicht mehr so leicht zum Sehen bekommt. Auf einer leichten Hanglage ist von Brennnesseln bis hin zu Walderbeeren alles zu finden. Ein kleines Biotop mit “Gebirgsbach” belebt diesen Garten zusätzlich. Hier darf alles wachsen, wie es eben wächst. Was man hier nicht finden kann: eine Pflanze nach der anderen oder Salatköpfe, die in Reihen wachsen.
Zum Schluss gibt es eine Verkostung, bei der es je nach Wetter etwas anderes gibt. Da es heute sehr warm war, bekamen wir Brote mit einem leckeren Aufstrich (natürlich mit den verschiedensten Kräutern), die wir mit Wildgemüse und Wildkräutern nach Herzenslust belegen konnten. Man glaubt gar nicht, wie gut Rosenblätter oder Glockenblumen schmecken. Dazu gab es einen “Energie-Drink”, dieser bestand aus Apfelsaft, Gundermann, Waldmeister und Girsch. Danach wurde uns eine Pfefferminz-Panna cotta mit Walderdbeeren serviert *mmmh*. Wir wurden wirklich verwöhnt und es war für uns einmal eine ganz andere Mittagspause mit wirklich gesundem Essen.
Kathi erzählte uns einiges über Wildgemüse und Wildkräuter. Man weiß eigentlich gar nicht, dass man fast alles essen kann und dass es sogar noch gesund ist. Ganz einfache Mittel wirken gegen die verschiedensten Wehwehchen und man findet sie ganz einfach auf einer Wanderung, auf einer Wiese oder im Wald. Für die, die mehr Zeit haben als wir in der Mittagspause, würde Kathi sogar “Kräuter-Kochkurse” anbieten. Die Kräuterwanderung ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Diese findet jeweils am Mittwoch ab 10.30 Uhr statt.

Uns wurde schließlich die Mittagspause zu kurz und wir hatten nicht mehr genügend Zeit, die ganze Vielfalt der Kräuter kennen zu lernen.

ist der soeben erschienene neue Großarltal-Ski-Info-Folder für die kommende Wintersaison 2009/10.

Kleiner, handlicher aber genauso informativ.

Ski-Info-Folder downloaden (hier klicken) - 2,58 MB Dateigröße

Das ist nur eines von mehreren möglichen Motiven die dafür verantwortlich sind, dass gestern gleich 80 Mehr- oder Weniger-Hobbysportler der Einladung des „FC Mitterling” zum 1. Großarler Sommerlauf gefolgt sind. „FC” steht für Fußballklub, vielleicht auch Freizeitklub - so genau weiß ich das auch nicht - und „Mitterling” für die 2 südlichsten Großarler Ortsteile Bach und Eben.

Es war ein Berglauf - inklusive Nordic-Walking-Strecke - mit einem Höhenunterschied von ungefähr 200 Metern sowie einer Länge von 5,6 Kilometern über den Hedeggrundweg (Hedegghof, Aigengut) und die anschließende urromantische Gretchen-Ruhe-Strecke - vielleicht nicht voll genießbar zu diesem Zeitpunkt. Natürlich ist so ein Berglauf auch in gewissen Maßen eine Quälerei - da gehen auf der Strecke situationsbedingt allerhand Gedanken durch den Kopf. Etwa mit „Sport ist Mord, nur Sprit hält fit”, schon den dem Bewerb anschließenden Dämmerschoppen etwas im Hinterkopf. Das gibt neue Motivation, daher kamen schlussendlich fast alle ins Ziel. Von den Mini-Kindern (mit natürlich verkürzter Strecke) bis zu den Senioren - also eine Altersspanne von 3 bis 70 Jahren.

Jedenfalls haben wir im Großarltal enormes sportliches Potential und auf eine Laufveranstaltung haben viele schon lange gewartet. Herzliche Gratulation dem „FC Mitterling” für die perfekte Organisation und zum heurigen 30jährigen Bestehen - kein Wunder bei so viel starker Gemeinschaft und Ideenreichtum.

Ergebnisliste des 1. Großarler Sommerlaufs (hier klicken) - bitte beachten Seite 1 und Seite 2 sind vertauscht.

Und das sind die besten Bilddokumente

Dieses Wochenende war es wieder einmal soweit: Wir packten unsere Sachen und brachen auf nach Borken (Hessen). Wir, das sind die Trachtenmusikkapelle, die Bauernschützen, eine Abordnung der Sportler sowie eine Abordnung der Gemeindevertretung.
Am Donnerstag ging es los. Am Vormittag waren wir noch alle bei der Prozession in Hüttschlag und am Nachmittag saßen wir schon im Bus. Nach einer etwas längeren Fahrt trafen wir so um 23.00 Uhr in Borken ein. Dort wurde uns ein herzlicher Empfang bereitet.
Am nächsten Tag (die Nacht war für manch einen etwas kurz) besichtigten wir das Braunkohlebergwerk und die Stadt. Am Nachmittag wurde feierlich der “Hüttschlager Weg” eröffnet. Dieser befindet sich in einer Wiese (es soll aber anscheinend dort bald zum Bauen angefangen werden). Dieser Weg wird die Borkner immer an die Partnerstadt im Salzburger Land erinnern. Am Abend spielten wir im Festzelt ein Konzert. Anlass dieses Festes war das 80-jährige  Bestehen des SV Grün-Weiß Borken. Die Festgäste waren zunächst etwas zaghaft was die Stimmung angeht, aber unsere Bauernschützen und die Fußballer zeigten ihnen wie es geht :-) , schließlich kamen auch die Borkner in gute Laune und sorgten gemeinsam mit den Hüttschlagern für gute Stimmung im Zelt.
Am Samstag spielten unsere Fußballer gegen die von Borken. Leider haben die Hüttschlager 3:2 verloren. (Vielleicht liegt es daran, dass nicht alle topfit waren :-) ). Am Nachittag war dann der offizielle Festakt - 20 Jahre Partnerstadt Hüttschlag-Borken. Am Abend spielten die Hüttschlager Dorfmusikanten (kleine Besetzung der Trachtenmusikkapelle) im Zelt. Wiederum waren es wir, die Stimmung in das Zelt brachten, die Borkner ließen sich aber schließlich doch dazu überreden mit uns zu feiern.
Am Sonntag ging es schließlich wieder zurück in die Heimat.
Alles in allem war es eine nette, lustige Reise in die Partnerstadt und ich glaube, ich bin nicht die einzige die wohl ein bisschen zu wenig Schlaf in Borken erwischt hat und die gestern sehr froh auf ihr Bett war…

Derzeit wird durch Franzl Richard in der Hüttschlager Wand ein Klettersteig errichtet. Damit die Arbeiten nicht behindert werden, bitten wir, dass in die Wand noch nicht eingestiegen wird. Die Eiweihung findet am 4. Juli 2009 statt, die Wand wird dann freigegeben. Die Wand ist 150 m hoch. Der Einstieg und der Übungsklettersteig haben den Schwierigkeitsgrad B, C. Der Mittelteil und der Aussteig der Hüttschlager Wand ist meiner Ansicht durchgehend D mit zwei E-Stellen. Man kann über einen markierten Wanderweg von Hüttschlag aus Richtung Hundeck zur Ausstiegskanzel wandern, wobei die letzten Meter zur Kanzel durch ein Seil gesichert sind. Die Aussicht auf den Ort Hüttschlag und den Talschluss ist einfach atemberaubend.

Da wird jetzt nicht geschimpft, nein. Gemeint ist ganz im positivsten Sinne eines der besten Produkte das auf den Almen im Großarltal erzeugt wird - der Sauerkäse.

Nun ist wieder die Zeit wo bereits die meisten Almen bewirtschaftet sind und die Milch der Kühe an Ort und Stelle verarbeitet wird. Diese Almmilch hat durch das stark kräuterdurchsetzte Gras bessere Inhaltsstoffe und spitzenmäßige Qualität. Neben einem höheren Fett- und Eiweißgehalt wird auch ein Mehr an Vitamin A und D, verschiedenen Mikronährstoffen und ungesättigten Fettsäuren festgestellt. Die wertvolle Almmilch wird mehrfach veredelt. Der daraus erzeugte Butter etwa ist besonders gelb. Oder der Schotten, ein aus der Buttermilch hergestelltes topfenähnliches Produkt, sehr gesund.  Und natürlich werden aus dieser Milch eine Vielzahl von Käsesorten erzeugt.

Der regional urtypischste davon ist der Sauerkäse, ein Produkt aus der Magermilch. „Kas’t” - so der Begriff der Einheimischen für die Tätigkeit des Käse machens - wird auf den Almen meist täglich. Dann braucht es noch ein paar Wochen Zeit zur Reifung - erst dann ist der Käse fertig. Wie die Sauerkäseerzeugung genau geht sehen Sie im anschließenden Video. Hiata Willi Gruber von der Karseggalm hat dabei einen prominenten Helfer - Michael Harles, Moderator der bekannten bayrischen Fernsehsendung „Melodien der Berge”.

PS: Wenn Sie selbst einmal beim Kasen zusehen wollen, schauen Sie ins Wochenprogramm (hier klicken) des Tourismusverbandes Großarltal.

das sind im Skiwinter immerhin 1 500 (Seilbahnmitarbeiter), haben nach einem intensiven Winter auch das Bedürfnis nach Ruhe, nach Erholung, nach Naturerlebnis und nach sportlichem Ausgleich. Trotz allem soll natürlich auch der Funfaktor nicht zu kurz kommen.

Willkommen im Großarltal, mit diesen Sehnsüchten sind sie bei uns genau richtig! Daher war gestern auch der Managing Director (in der Ur-Zeit nannte man so eine Funktion einmal “Geschäftsführer”) von Ski amadé Dr. Christoph Eisinger und der Erlösverrechner von Ski amadé Andi Schwab - er überkegelt jede Wintersaison mit modernster Serverinfrastruktur 100.000.000 (100 Mio.!) Kassen- sowie Leserdatensätze und sorgt für leistungsgerechte Zahlungsausgleichsberechnung innerhalb der 22 Seilbahngesellschaften von Ski amadé - zu Gast.

Zur optimalen Bedürfnisbefriedigung gemäß der Einleitung zu diesem Blogbeitrag, gings natürlich mit dem Mountainbike bergauf, Richtung Unterwandalm und Karseggalm in Großarl. Erich Pichler, tourismusengagierter und hochsportlicher Platzkrämer am Markt und meine Wenigkeit hatten die Ehre die zwei Skiamadé’ler zu begleiten. Die Strecke zur Unterwand- und Karseggalm ist ja traumhaft, dennoch zumindest in Teilen anstrengend.

Ski amadé Mountainbiketour Großarltal

Die technischen Daten dazu:

Höhenunterschied: 760 m
Länge: 12 km
Fahrzeit vom Ort Großarl weg: 1 Stunden 25 Minuten
Kalorienverbrauch: 1 079
Maximalpuls: 221 (war wohl was mit dem Gerät)

Die beiden Almen haben für die Anreisestrapaze ordentlich entschädigt. Und wie’s in Männerrunden so üblich ist haben wir uns natürlich auch entsprechend gesittet aufgeführt.

Hier finden Sie Details zum umfangreichen Mountainbikeangebot im Großarltal (hier klicken)

Video von der Unterwandalm

Video von der Karseggalm

Dieses Wochenende war es wieder so weit: Pfingsten. Für viele im Großarltal heißt dies ” Bierzelt wir kommen”. Dieses Jahr waren die Hüttschlager Bauernschützen an der Reihe, das Festzelt zu veranstalten. (Jedes Jahr macht dies ein anderer Hüttschlager Verein.)
Am Samstag fing die Party an. Das Goldried Quintett heizte den gut 2000 Besuchern richtig ein. Am Sonntag Vormittag ging es für uns Musikanten mit einem Frühschoppenkonzert weiter. Danach spielte das original Dorf-Orkesta-Wartmannstetten. Am Abend sorge die Gruppe Gastein für beste Stimmung.
Wenn man gerne mag, dass in etwa 2000 Leute auf Tischen zu Liquidos “Narcotic” hüpfen oder beim “Rainermarsch” (der inoffiziellen Landeshymne von Salzburg) den Liedtext im wahrsten Sinne des Wortes “mitschrein” (von singen kann nicht immer die Rede sein :-) ), dann ist man im Hüttschlager Bierzelt genau richtig. Die Stimmung kann man eigentlich nicht beschreiben, man muss es miterlebt haben.
Und für alle, die heuer nicht dabei waren: Nächstes Jahr zu Pfingsten ist es wieder so weit!!!

Hier geht es zur Bildergalerie der Gruppe Gastein und hier zur Bildergalerie des Goldried Quintetts

Dieses Video ist zwar von 2008, aber man kann sehr gut die Stimmung, die im Bierzelt herrscht, erkennen!

Durch den vielen Schnee des letzten Winters sind sehr große Lawinen ins Tal gedonnert, besonders betroffen das Schödertal. Im Kreealmgebiet und Reitalmgebiet haben Mitte Mai Bagger die Straße freigeschaufelt, um überhaupt die Alm über die Straße erreichbar zu machen. Im Schödertal haben wir mit Motorsägen das Holz aufgeschnitten, nun ist der Weg wieder bis zum Schödersee begehbar. Auf 50 m liegt noch eine Lawine aber sonst ist wieder alles frei.

Maurachalm im Großarltal

Man(n) ist im Wintertourismus beschäftigt und hat damit spärlich Zeit für sportliche Betätigung. Und wenn man(n) sportlt, dann kommt trotzdem unter Umständen ein konditionelles und gesundheitliches Nullsummenspiel heraus, weil das dem Sport folgende Begleitprogramm dem vorherigen Erfolg abträglich ist.

Deshalb ist auch die jetzige Zeit besonders wertvoll - der Winter ist vorüber, die meisten in der Wintersaison verdrängten Verpflichtungen sind nun doch erledigt und man(n) findet wieder Zeit an die eigene körperliche Fitness zu denken. Ein bisschen ist dieser Gedanke auch erzwungen, weil die Leibesmitte anscheinend doch etwas fülliger geworden ist und die Hosen einfach nicht mehr so recht passen wollen.

Gerade heute war auch ein besonderer Tag - die Zahl der bewirtschafteten Almen ging schlagartig nach oben.  Also hinauf auf’s Rad (Mountainbike) und die Maurachalm anvisiert, diese Alm ist, wie viele andere natürlich auch, immer ein lohnenswertes Ziel. Die Aussicht, das blumenreiche Umfeld, die Freundlichkeit von Sennin Burgl und Hiata Wast sowie die Almprodukte entschädigen für die Schinderei. Nachdem ich Bernhard, den postseitigen Koordinator des Großarler Skibusverkehrs, auf der Strecke getroffen habe und zur Umkehr überreden konnte (er ist sportlich gesehen ein Viech) war auch für Gesprächsmöglichkeit bei der Bergfahrt gesorgt. Eigentlich war’s eher eine Arbeitsteilung, er hat geredet und ich war mit der Atmung beschäftigt.

Ganz so schlimm war’s dann doch nicht. Wir sind beide glücklich und gesund angekommen. Es hat sich ausgezahlt. Schwingen Sie sich auf’s Rad, die Großarltaler Mountainbikesaison ist spätestens jetzt eröffnet!

 

Hier finden Sie Details zum umfangreichen Mountainbikeangebot im Großarltal (hier klicken)

 

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