Treue Diener ihres Herren
Aber zurück zu den 227 Maschinen, die uns heuer nicht zum ersten Mal wintertouristische Lebensversicherung waren. Unser Pistenchef hat befunden: wir haben jetzt ausreichend Schnee für den Rest der Wintersaison (Samstag, 17. April 2010 ist der letzte Tag), nun haben die Schneeerzeuger für diese Saison ausgedient und müssen abgebaut werden. Das schafft noch hindernisfreiere Pisten und die Schneeberge um die Schneeerzeuger können auch gut auf die weiteren Abfahrtsbereiche verteilt werden.
Vor dem Skibetrieb oder auch nach dem Skitag geht jetzt unsere fleißige Pistendienstmannschaft Tag für Tag ans Werk um einige Schneeerzeuger abzubauen. Kann schon sein, dass diese auch 1,5 Meter tief im Schnee stecken, daher werden sie mit Pistengeräten sorgfältig ausgeschoben, aus den unterirdischen Schächten gehoben und in den Lagern und Werkstätten verstaut. Die unterirdische Verankerung sorgt dafür, dass für den Sommer nichts störendes zurückbleibt. Schließlich reden wir hier auch von einem beliebten Wandergebiet. Die Sommermonate sind dann auch dazu da, die gesamte Beschneiungsinfrastruktur zu warten und auf den nächsten Winter vorzubereiten, ganz schön viel Arbeit.
Schiausflug ins Berglandgebiet
Heute haben sich privat einige Gesellschafter der Großarler Bergbanhnen zusammengefunden, um das Schigebiet Großarl-Dorfgastein im Winter zu erkunden. Zuerst ging es nach Dorfgastein, um die neue 6-Sesselbahn mit Sitzheizung zu probieren, bevor wir unten in der Wengeralm vom Hüttenwirt Stefan auf einen guten Vogelbeerschnaps geladen wurden. Danach machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Fulseck, um die “Haarlehenalm” und die “Roslehenalm” vielerorts als “Bergland” bekannt, zu befahren. Das Berglandhaus wurde schon vor über 80 Jahren als Schiheim geführt und es gab auch schon einen Schlepplift dort oben, von dem wir noch Fundamente aus dem Schnee ragen sahen. Oben am “Kiserl” begutachteten wir mögliche Standorte von Seilbahnstationen, Sportbahnen, Kinderlifte und verschiedenste Abfahrtsvarianten.
Beim Berglandhaus sahen wir uns noch die Variante einer blauen Abfahrt übers Arltörl vorbei am derzeitigen Berglandhaus bis zur Roslehenheimalm an.
Als wir unten angekommen waren, war ich total durchgeschwitzt. Tiefschneefahren ist auch nicht viel leichter als wandern, hab ich mir dann gedacht und war froh als ich die schön präparierten Pisten unseres Schigebietes wieder erreichte.
Männerpartien
Das ist Hannes. Hannes ist Berufsjäger. Warum er dann keine Waffe trägt? Nicht etwa weil er ein schlechter Schütze wäre, sondern weil den ganzen Winter die Zeit des Hegens und Pflegens, insbesondere des Fütterns der Wildtiere ist. Und das geht mit der Heugabel wesentlich besser als mit der Büchse. Hannes ist ein guter Jäger – das Jägerlatein ausgenommen, das er noch nicht bis zur letzten Perfektion beherrscht. Aber das wird schon noch werden, er ist noch jung und ausbaufähig. Als „Jägerlatein“ bezeichnen wir hübsch ausgeschmückte Erzählungen mit einem besonderen Wahrheitsgehalt. Dieser Wahrheitsanspruch kann sich meist mit der Wiederholrate des Erzählens noch steigern.
Also ich hatte gemeinsam mit Freund Hans die Gelegenheit den Jäger Hannes bei der Rotwildfütterung zu begleiten. Tag für Tag den ganzen Winter lang ist er jetzt nur damit beschäftigt. Wo das Ganze genau passiert wird hier bewusst verschwiegen, weil Wildfütterungen als Ausflugsziele nicht taugen. Ganz im Gegenteil, es gibt sogar Sperrgebiete, weil Störungen im Fütterungsbereich für das Wild eine absolute Stresssituation bedeuten und mitentscheidend sind ob das Wildtier den Winter überleben kann oder auch ob Schälschäden am Wald auftreten.
Gut so weit. Hans und ich gönnen uns einen 1 ½ stündigen Anmarsch mit den Tourenskiern, das macht den Kopf frei, während Jäger Hannes standesgemäß anreiste. Und er hat dankenswerterweise darüber hinweggesehen, dass mein Anorak in dezentem jagdrot nicht gänzlich situationsangepasst erscheint. Dafür helfen wir ihm Heu auszulegen, großräumig zur vorsorglichen Vermeidung unnötiger Raufereien des an dieser Fütterung stehenden großteils männlichen Rotwilds (= Hirsche).Dann fällt sie ein – die Rotwild-Männerpartie – wie wenn sie schon länger hinter den Baumstümpfen gelauert und auf unser Verschwinden gewartet hätte. Etwas rüpelhaft geht es zu an der Fütterung, die Hierarchie ist auch hier zu behaupten. Es sind jetzt auch die letzten Tage wo die Hirsche noch Geweih tragen. Bald werden sie abgeworfen – dann werden die Hirsche optisch für einige Zeit zu weiblichen Tieren, nur mehr eine Kleinigkeit unterscheidet sie dann. Das ist kein Jägerlatein! Dass ein Rehbock ab einem bestimmten Alter zum Hirsch mutiert schon, aber das wäre einmal eine eigene Geschichte wert. Geplanter Titel „Der 4-Stufenplan in der Evolution des Hirsches – vom Schildhahn zum Hirsch“.
Der Fütternachmittag wär so weit einmal gut gegangen, also ist eine Belohnung durchaus angebracht. Und unser Vetter, der Alois, gehört in seinem gemütlichen Aschaustüberl dringend besucht. Er hat ganz frisch seinen 70er am Buckel (gratuliere), eigentlich unglaublich, kann nur ein Fehler in der Geburtsurkunde sein. Nach netten Begrüßungsriten und der Frage wo man herkommt, die sich hier in etwa anhört wie „Wo kommst Du gewesen?“ ist bald auch hier am Tisch die Jagd das dominierende Thema. Der soeben zu unserer Runde gestoßene Hans, Bürgermeister von Hüttschlag, kann hier auch einiges beitragen. Dann werden Brieftaschen geöffnet, Fotos herausgenommen und durch die Runde gegeben. Ist auch schon einige Zeit her, dass über diesen Weg Frauenfotos vorgeführt wurden. Heute sind es ausnahmslos Fotos von Hirschen und Rehböcken. Auch schön und äußeres Zeichen von Reifegrad. Hans, der liebe Bürgermeister, hatte sonst an diesem Abend weniger Glück. Die Nummer im Korken des Hirter-Pils entschied sich immer zu seinen Ungunsten und das bedeutet: zahlen die ganze Runde! Dafür stieg er in unserer Wertschätzung so gut wie ins Unermessliche. Und hoffentlich läuft ihm nicht das Gemeindebudget auch so aus dem Ruder.“Papa J.”, ebenfalls ein Jäger, war der Meinung, dass er schon bessere Böcke verfehlt, als wir geschossen haben. Da hat er sicher recht. Ganz im Gegensatz zu seiner Prognose aus Anlass seines Erscheinens „dass sich das Grüßen heute erst gar nicht auszahlt, weil ich ohnehin wieder gleich nach Hause gehe.“ Es hätt sich dann doch ausgezahlt.
So ein netter Hüttenabend vergeht immer zu schnell und endet doch noch rechtzeitig bevor wir nur mehr als Fuchsköder taugen würden.
Ich werde von den treuen Blog-Lesern wiederholt aufgefordert noch mehr Jagdgeschichten einzubringen. Ich kenn mich da nicht so aus, jetzt geht’s nicht öfter. Aber mit diesem Artikel sollten die diesbezüglichen Wünsche wenigstens wieder etwas erfüllt sein.
15. Blasius-Schlenkerfahrt
Wie an jedem letzten Samstag im Jänner war es gestern wieder so weit: Die Schlenkerfahrt durch´s Großarltal stand am Programm, mittlerweile ein Fixtermin im Jahreskalender. Was es mit dem “Schlengan” rund um den “Blasentoag” auf sich hat, darf ich hier kurz erklären bzw. ist auch im Buch von Burgl Knapp “Mundart aus´n Großarltal, damit dass nit vagessn wiascht” nachzulesen.
Zu “Maria Lichtmess” (2. Februar) erhielten die Dienstboten früher von den Bauern für das zurückliegende Jahr ihren Lohn. Viele blieben auch weiterhin beim selben “Kostbauern”, wer aber den Dienstplatz wechselte und noch keinen neuen Dienstplatz hatte, der steckte sich beim Kirchgang einen Löffel an den Hut. So wussten jene Bauern, die noch Dienstboten suchten, wer noch frei, also auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ist. Heute würde man das wohl neudeutsch als “Jobbörse” bezeichnen. Wer den Dienstplatz wechselte, hat dies dann am “Bloasntoag” – also dem 3. Februar (Tag des hl. Blasius) getan und ist mit Sack und Pack zum neuen Dienstgeber gezogen. Deshalb auch “Schlengatoag”. Die Habseligkeiten hatten zumeist in einer einzelnen Kiste Platz und wurden oft per Pferdefurhwerk transportiert.
Kaum vorzustellen, wenn man sieht, was heute bei einem Umzug alles ansteht. Da wird ein Klein-LKW angemietet oder gar gleich ein Übersiedelungsservice beauftragt. Übrigens erinnert mich dieser Brauch auch daran, wie es einigen Arbeitskollegen von mir (allesamt Tourismusdirektoren in verschiedenen Regionen ringsum) derzeit wohl gehen mag: Peter Donnabauer übersiedelt von Schladming nach Saalfelden-Leogang, Christian Kresse hingegen räumt dort das Feld und zieht nach Kärnten, um dort Chef der “Kärnten-Werbung” zu werden und Mario Baier (früher bei Salzburg Land Tourismus) ”schlengat” vom Piemont ins Burgenland als neuer Direktor der “Burgenland-Werbung”. Aber genug dazu, sonst kommt hier gar noch fälschlicher Weise die Meinung auf, die Tourismusdirektoren wären die ”Dienstboten” der “neuen Bauern” – also der Hoteliers und Bergbahner …
Lieber nochmals zurück zum eigentlichen Thema dieses Beitrages: In Erinnerung an den alten Brauch des Schlenkerns gibt es nun schon seit 15 Jahren die Blasius-Schlenkerfahrt im Großarltal. Insgesamt waren heuer 39 Pferdefuhrwerke dabei. Alles Ein- oder Zweispänner, gezogen von stolzen Noriker-, Friesen-, Haflinger- und Islandpferden sowie einigen Ponys. Unter den Ehrengästen waren unter anderem Landesrat Sepp Eisl und Landesbäuerin Elisabeth Hölzl aus Eben, die gemeinsam mit den Bürgermeistern Sepp Gollegger (Großarl) und Hans Toferer (Hüttschlag) eine kleine Jubiläumsfahne an alle Pferdefuhrleute übergab. Durch das Programm führte Walter Mooslechner, der gemeinsam mit den Roßbauern aus Großarl und Hüttschlag die Veranstaltung organisiert hatte.
Weitere Bilder der einzelnen Gespannen gibt es auf der Bildergalerie des TVB Großarltal.
Einkehrschwung in der Zapfenbar
Vor kurzen waren wir selber im Schigebiet Großarl unterwegs. Gemeinsam mit den Kindern haben wir einen schönen Tag am Berg genossen und sind bei einigen Hütten eingekehrt. Bevor wir aber die Talabfahrt antreten konnten, war ein Besuch beim “Roland” noch Pflicht. Der “Roland” ist der Wirt in der Zapfenbar, an der Alpentaveren. Wenn man die Abfahrt unter dem neuen Harbachsechser runterkommt, führt kein weg an der Zapfenbar vorbei. Die Abfahrt war auch nachmittags noch im super Zustand, und die Stimmung in der Hütte war genauso gut. Nur Johanna meiner kleinen Tochter war die Musik drinnen zu laut. Sie genoss Ihren Tee auf der Sonnenterrasse. Nach gelungenen Einkehrschwung machten wir uns dann vor Einbruch der Dunkelheit wieder auf den Weg nach Hause.
„Grüß Gott“ als Pflichtübung?
An einem schönen Tag im letzten Sommer. Laufen für einen guten Zweck am Radweg – erste Runde: 230 Kinder der Hauptschule Großarl sind auch auf der Strecke. Alle Grüßen mit „Griaß Di“, „Hallo“ und die etwas reiferen mit einem „Serwas“. Das ist ausgesprochen nett.
Runde zwei: gut die Hälfte wiederholt den Gruß, könnt ja sein, dass ich ihn beim ersten Mal vielleicht überhört hätte. Das freut mich.
Runde drei: es grüßen immer noch einige. Lieb!
Mit Runde vier war das Begrüßungsritual dann endgültig erledigt. Das war dann auch gut so, das Bisherige war ohnehin schon atem(be)raubend.
Stellungswechsel: waren Sie in diesem Winter schon einmal bei uns Skifahren? Wenn ja, haben Sie sicher mitgekriegt, dass sich auch die Mitarbeiter an der Seilbahn auf’s freundlich sein besonders gut verstehen (alle anderen „Touristiker“ natürlich auch, damit hier keine Missverständnisse entstehen – soll nur ein Beispiel sein). Meist wird’s hier an der Seilbahn ein „Guten Morgen“, wenn sich die Anlage stark füllt vielleicht auch nur mehr ein Kopfnicken. Aber es ist immerhin noch etwas da.
Warum ich Ihnen das alles erzähle? Weil unser Tal auch eine hohe soziale Kompetenz auszeichnet (Laufen für einen guten Zweck, Dreikönigsaktion …) die durchaus zur Nachahmung empfohlen ist – aber das ist hier nur das Randthema. Sondern weil eine Diskussion „Grüßen als Pflichtfach in der Schule“ in den letzten Tagen medial aufbereitet wurde. Denn „Grußkultur“ sei wichtig, ganz besonders in einem Tourismusland wie Österreich. Und es wäre auch die Botschaft, dass die Menschen freundlich und Gäste herzlich willkommen sind.
Das war uns nichts Neues. Die Bewohner des Großarltales gelten als besonders freundlich und grüßen damit nett, inklusive Kinder. Nur ist diese Freundlichkeit nichts erzwungenes, der Menschenschlag im Großarltal ist halt so. Wir haben sie noch, die Kultur des Grüßens. Das kommt von Innen und braucht das Pflichtfach nicht.
Und unsere Gäste schätzen das, oder? Weil das was bei uns am Land noch in die Kategorie normal fällt, im städtischen Lebensraum schon die Ausnahme sein kann.
So viel zur Grußkultur im Großarltal – ganz frei von einer Pflichtübung.
Großarltal erfolgreichste Urlaubsdestination der Alpen
Nicht dass Sie meinen, ich würde meinen Tag mit Zeitunglesen und Studium diverser Internetportalen verbringen. Aber folgende Pressemeldung aus dem Wirtschaftsblatt, auf die mich gerade eben freundlicher Weise ein Tourismuskollege aufmerksam gemacht hat, macht mich doch ein wenig stolz und möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Im Online-Portal des Wirtschaftsblattes ist aktuell über eine Tourismusstudie des BAK Basel zu lesen:
“Österreich räumt groß ab, Schweiz leidet. Schweizer Experten erhoben: Das Salzburger Großarltal ist die erfolgreichste Alpendestination … Übers ganze Jahr gesehen ist gemäss Studie das österreichische Grossarltal die erfolgreichste Alpendestination. Platz 2 der Rangliste nimmt Zermatt im Wallis ein, gefolgt vom Vorarlberger Kleinwalsertal, auf Platz 4 und 6 folgen Luzern respektive Engelber. Auf Platz 5 liegt Rennweg am Katschberg, Kärnten. Die Plätze 7 bis 9 gehen an die Tiroler Regionen Serfaus-Fiss-Ladis, Aachensee, Tux-Finkenberg.
BAK Basel ist vom Ranking-Sieg des Grossarltals überrascht. “Der Spitzenplatz überrascht, zählt doch das Grossarltal nicht unbedingt zu den ganz grossen Destinationen mit einem klingenden Namen. Die Salzburger Destination verdankt ihr herausragendes Abschneiden unter anderem der starken Beherbergungsstruktur. Zum einen sind viele Hotelbetriebe im hochwertigen Segment angesiedelt und zum anderen ist die Zweitwohnungsproblematik, die viele andere Destinationen belastet, im Grossarltal kaum ein Thema”, heisst es bei den Schweizern.” Hier der gesamte Bericht.

(Satellitenbild entnommen aus Wikipedia)
Für alle jene, die es im Detail interessiert, hier der Link zur Gesamtstudie auf der Website des BAK Basel
Ein Kreuz für den Kogel
Im letzten November wehte der Föhn einmal saugrausig. Er war mit seiner Wahnsinnskraft am Werk, hat das im Jahr 1975 von der Alpentaverne und den Großarler Bergbahnen gemeinsam errichtete Gipfelkreuz umgeweht und damit den Kreuzkogel (2.027 m) auf einen Kogel reduziert. Niederschmetternd war das für den stolzen Berg, dem Angelpunkt unseres Skigebietes, nicht wahr.
Nicht nur der Berg selbst hat gelitten. Auch die Mitarbeiter der Bergbahnen, die diese Symbolik an ihrem Arbeitsplatz sehr vermisst haben. Die Gäste die in ihrer Urlaubswoche auch immer wieder einmal direkt zum Gipfelkreuz hochsteigen. Der Mayr Sepp, dem seine Tourengeher ohne das Kreuz irgendwie unvollendet vorgekommen sind. Aber es war nicht die Zeit sich dieses Problems anzunehmen. Saisoneröffnung war wichtiger und Beschneiung war auch wichtiger.
Bis zum letzten Samstag aber nur. Klemens und Lukas, geschickte Handwerker im (Pisten-)dienste der Großarler Bergbahnen, haben ein neues Kreuz gezimmert, etwas verziert und sogar eine saubere Jahreszahl hineingeschnitzt. Es sollte nur übergangsmäßig sein, aber als gelernter Österreicher weiß man dass bei uns nichts so lange hält wie ein Provisorium.
In Begleitung von Pistenchef Sepp wurde das Kreuz dann am gestrigen Sonntag mit dem Skidoo auf den Berg geliefert, die letzten Meter getragen und dann fachmännisch versetzt. So macht man aus einem einfachen Kogel wieder einen Kreuzkogel.
- Das Kreuzkogelkreuz erhält den letzten Feinschliff
- Ein Hauch von Karfreitag
- Der Name "Kreuzkogel" ist nun wieder gerechtfertigt
Lawinenwarnkommission – Fortbildung im Großarltal
Vom 11.01. bis 13.01.2010 wurde im Großarltal der Fortbildungsskurs der Lawinenwarnkommission vom Land Salzburg abgehalten. Die 54 Teilnehmer wurden in Hüttschlag im Hotel Almrösl untergebracht, die theoretische Ausbildung fand im Bergrettungsheim Hüttschlag statt. Am zweiten Kurstag fuhren wir mit dem Skibus nach Großarl ins Skigebiet, wo wir die praktischen Arbeiten im Kreuzkogelbereich durchführten. Bevor uns der Skibus wieder zurück nach Hüttschlag brachte, um dort die Ergebnisse auszuwerten und zu präsentieren, luden die Gemeinden Großarl und Hüttschlag die Teilnehmer zur Stärkung in die Laireiteralm ein. Der letzte Tag wurde mit Theorie abgeschlossen und die offenen Fragen diskutiert. Besonderen Dank an die Bergbahnen Großarl, die Gemeinden Großarl und Hüttschlag, Hotel Almrösl, Bergrettung Hüttschlag, Lawinenwarnkommission Großarl und Hüttschlag, allen Referenten besonders Mag. Norbert Altenhofer von der Landesregierung Salzburg, wodurch der Fortbildungskurs sehr erfolgreich durchgeführt werden konnte.

54 Kursteilnehmer im Skigebiet Großarl

Schneeprofile erstellen hinten links Schuhflicker, hinten rechts Höllwand

Schneeprofile erstellen am Kreuzkogel

Polizeihubschrauber im Skigebiet Großarl

Schneeprofile von der Luft fotografiert

Schulung der 54 Teilnehmer
Piepstour auf das Kreuzeck (2.204 m)
Gestern veranstaltete der Österreichische Alpenverein eine Skitour mit anschließender Piepssuche auf das Kreuzeck in Hüttschlag (Skitourentipp Kreuzeck). Um 08.30 Uhr war Start bei der Hallmoosalm. Die Tour führte durch den Wald zur Karteisalm und weiter auf den Gipfel. Dort angekommen gab es erst mal einen Geburtstagkuchen für den Tourenführer Sepp Ammerer.
Danach fuhren wir ein Stück den Hang hinunter, um mit den LVS-Geräten andere Lawinenpieps zu suchen. Man kann es natürlich nicht mit einer richtigen Lawine vergleichen, jedoch ist es für jeden Skitourengeher wichtig, sich mit den Lawinenpieps auszukennen, den die Kameradenbergung ist im Ernstfall die wichtigste, da ein Verschütteter am besten in den ersten 15 min. gefunden werden soll. Wünschen wir niemanden, dass er in solch eine Situation kommt.
Nach den Übungen mit den LVS-Geräten fuhren wir ins Tal ab. Der Nachmittag klang gemütlich im Aschaustüberl aus…
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