Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass die Hüttschlager Sternsinger am Anfang des Jahres beim Gemeindeamt vorbeikommen. Sie überbrachten den Segen für das neue Jahr 2009. Die gesammelten Spenden werden für notleidende Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika verwendet. In den Entwicklungslängern bedroht die Armut das Leben vieler Menschen. Die Dreikönigsaktion, Hilfswerk der Katholischen Jungschar, garantiert den wirksamen Einsatz der Spenden. Eine Million Menschen werden jährlich erreicht und 500 Hilfsprojekte in Entwicklungsländern unterstützt.
Sternsingen 2009
“Hochbrändchen”?
Wie geht’s Ihnen - eh gut nach der gestrigen Silvesternacht? Mir Gott sei Dank auch, die eine Sekunde die das Jahr 2008 ausnahmsweise länger gedauert hat (mit einer Schaltsekunde wird ausgeglichen, dass sich die Erde immer langsamer dreht - das gab’s zuletzt 2006) ist mir dabei sehr zugute gekommen, endlich mal trotz Silvesterfeier richtig ausgeschlafen. Is ja gar nit selbstverständlich sich am Neujahrstag fit zu fühlen. Aber ich hatte auch noch den Vorteil schon rechtzeitig per SMS einen lieben Neujahrsspruch zu bekommen und mich natürlich daran gehalten: „The old year is today vorbei, but the next comes eh morgen glei. I wish a super rutsch to you, and hope you don´t schütt you recht zu!”
Denen’s nicht gelungen ist, die zusätzliche Sekunde so zu nützen wie mir oder wo der wohlmeinende Spruch zu spät gekommen ist jedenfalls gute Besserung und mögen die guten Neujahrsvorsätze den Kater endlich einmal überdauern.
Bevor ich’s aber endgültig vergesse noch was weiteres fast genauso Wichtiges:
Wir (Großarler Bergbahnen) haben in diesen Tagen ein vollelektronisches Bonuspunktesystem sozusagen auf die Welt gebracht. Und es funktioniert sogar! Alle die viel mit Technik arbeiten wissen, dass dies bei Inbetriebnahme von hochtechnischen Projekten gar nicht so selbstverständlich ist.
Was kann das Ding nun? Das Bonuspunktesystem für die Skiregion Großarltal trägt den Namen „Hochbrändchen”. Abgeleitet von Hochbrand, einem geografischen Begriff in unserem Skigebiet und der gleichnamigen 8er Kabinenbahn Hochbrand. Und so funktionierts. Bei jeder Fahrt mit einem Skipass zum regulären Preis an der 8er Kabinenbahn Hochbrand sammelt der Kunde Bonuspunkte, also “Hochbrändchen”. Bei ausreichend vielen Punkten können diese gegen attraktive Preise für neue Urlaubserlebnisse eingetauscht werden. Das Schöne am Hochbrändchensammeln: So ein Hochbrändchen kommt selten allein - für Volltarifskipässe werden 4 Punkte vergeben (Saisonkarten 2 Punkte), die Hochbrändchen verfallen nicht und durch drei perfekte Talabfahrten ist die Sammelleidenschaft auch gleichzeitig ein sportliches Vergnügen.
Für den Kickfaktor wird eine Minute an jedem Tag zur Double-Time. Wenn der Hochbrändchensammler genau in dieser Minute an der Hochbrandbahn zutritt, verdoppelt sich sein Gesamtpunktestand.
Das Bonuspunktesystem ist jetzt online. Infos und Registrierung zum Punktesammeln auf www.grossarltal.info. Viel Spaß!
Skitouren im Großarltal
- Aufstieg zur Modereggalm
Besondere Ehrenplätze
Gleich 2 Mitbürger aus dem Großarltal haben es in die heute veröffentlichte Top-100-Liste der SalzburgerInnen des Jahres 2008 einer großen Salzburger Zeitung geschafft. Veronika Kreer, Krankenschwester aus Hüttschlag und unser Pfarrer von Großarl und Hüttschlag, Herr Mag. Thomas Schwarzenberger.
Die Top-100-Liste setzt sich aus Personen zusammen, die in diesem Jahr im sozialen Bereich, im Sport, in der Kultur, in der Wirtschaft und nicht zuletzt als „stille Helden” im sozialen Umfeld der Gesellschaft großartiges geleistet haben. Nachstehend die Jurywertung für Veronika Kreer und Mag. Thomas Schwarzenberger:
Veronika Kreer: Die OP-Schwester Veronika Kreer leistet seit vielen Jahren engagierten Einsatz für „Ärzte ohne Grenzen”. Kreer war heuer ein halbes Jahr lang im Kurdengebiet im Nordirak als Projektleiterin für die Zusammenarbeit zwischen Spital und ausländischen HelferInnen verantwortlich.
Mag. Thomas Schwarzenberger: Vor sieben Jahren wurde der ehemalige Jugendseelsorger auf eigenen Wunsch Pfarrer von Großarl und Hüttschlag. Der aktive, moderne Seelsorger kämpft in „seinem” Tal, wo religiöse und volkstümliche Traditionen noch sehr stark verhaftet sind, nicht gegen Kirchenaustritte, sondern er fördert sehr einfühlsam die Toleranz und Weltoffenheit in seiner Gemeinde. Neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit ist er außerdem noch aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und ein wichtiger Wegbereiter für den Zusammenhalt im Tal.
Herzliche Gratulation!
Link zur Top-100-Liste des Salzburger Fenster
1. Jänner 2009 - Nachtrag:
Die Großarlerin Regina Ganitzer wurde heute von der Redaktion der Salzburg-Krone (Salzburgs größte Tageszeitung) zur Salzburgerin des Jahres 2008 gewählt. Sie hat über 2 ½ Jahre hindurch ihren schwerkranken Mann rund um die Uhr betreut und in voller menschlicher Aufopferung bis zuletzt begleitet. Ein Vorbild für alle - Herzliche Gratulation!
Es tut gut in einem Tal zu leben wo so viel Menschlichkeit zu Hause ist.
Ein etwas verkürzter Skitag
Besondere Tage erfordern besondere Maßnahmen. So ein besonderer Tag ist der Heilige Abend. Jedes Jahr wird an diesem Tag der Seilbahn- und Liftbetrieb in der Skiregion Großarltal bereits um 14.00 Uhr eingestellt (letzte Talfahrt mit den Kabinenbahnen 14.30 Uhr). Damit nehmen die Großarler Bergbahnen besonders auf ihre Mitarbeiter und deren Familien Rücksicht. Nach dem Betriebsende sind dann auch noch die Pisten zu präparieren - für die Männer im Pistengeräteteam wird es damit trotzdem spät, zumindest kommen sie aber auch am Abend und nicht erst in der Nacht nach Hause.
Vereinzelt müssen wir für die Verkürzung des Skitages auch Kritik einstecken. Nicht weil wir Kritik nicht ernst nehmen oder einfach weil wir das immer schon so gemacht haben behalten wir die Sonderregelung trotzdem auch heuer bei. Nein, wir verfolgen einen tieferen Sinn. Die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit die der Kunde in unserem Skigebiet erfährt ist Ausdruck der Mentalität der Bevölkerung unseres Tales und der Wertschätzung die dem Tourismus entgegengebracht wird. Zu dieser Mentalität gehört aber auch noch etwas anderes, das ist eine einigermaßen intakte Wertorientierung. In dieser Wertorientierung, in der auch religiöse Gefühle und altüberliefertes Brauchtum eine große Rolle spielen, hat der Heilige Abend eine besondere Bedeutung. Und der wird damit entsprochen, dass der Skibetrieb um maximal 2 Stunden früher eingestellt wird als an allen anderen Tagen in der Skisaison. Die meisten unserer Gäste respektieren diesen speziellen Heiligen Abend Umstand und wir sind sehr froh darüber. Wir sind im Großarltal eben „besonders” in der vielfältigen Bedeutung dieses Wortes.
Ein schönes Weihnachtsfest wünschen Geschäftsführung und Mitarbeiter der Großarler Bergbahnen.
Nationalparkzeitung “Aus der Schmölz”
Und wieder ist ein Jahr vergangen, und die bereits 25. Ausgabe der Nationalparkzeitung des NP-Vereines wurde herausgegeben. Es gibt viele interessante Artikel, z.B. “Eheschließung per Stellvertreter - historischer Rückblick”, oder “Bericht von 1894 über die Ausschreibung einer Arztstelle in Großarl”. Alle Vereinsmitglieder bekommen die Zeitung per Post zugesandt. Alle Nichtmitglieder können gerne ein Exemplar anfordern, und zwar über folgende e-mail: gemeinde-huettschlag@aon.at
Viel Spaß beim Lesen !!
Schwerarbeit
für das Pistenpräparierungsteam brachten die Schneefälle der letzten Nacht. Heute hieß es daher vor 4.00 Uhr früh aufstehen, damit um 4.30 Uhr mit der Pistenpräparierung begonnen werden kann. Ein halber Meter Neuschnee ist auch für die leistungsstarken Maschinen und die erfahrenen Lenker eine Herausforderung. Die moderne Flotte mit mehreren Sologeräten und 4 Seilwindenmaschinen kommt aber der Problemlösung sehr entgegen. Am Berg werden durch Betriebsleiter und Pistenchef parallel dazu Lawinensicherungsmaßnahmen (Absprengen) vorgenommen, weil die Lawinensicherheit unserer Skiabfahrten garantiert ist.
So ein Arbeitstag dauert bei diesen Schneeverhältnissen lange, die Pistengeräte sind noch lange bis in die Nacht unterwegs.
Die Schwerarbeit zahlt sich aus, die Abfahrten präsentieren sich danach im bestem Zustand und die Pulverschneeliebhaber kommen jetzt besonders intensiv auf Ihre Rechnung (aufpassen: Lawinengefahren abseits der geöffneten Pisten beachten!).
Wie’s bei der Pistenpräparierung so zugeht zeigen wir Ihnen im folgenden Video:
Steinmarder auf Abwegen
Marder sind Raubtiere die in unserem Skigebiet zahlreich vertreten sind. Wäre grundsätzlich ja nichts einzuwenden, allerdings stehen unsere Seilbahnanlagen auf deren Speiseplan. Genauer gesagt, die Kabel an unseren Seilbahnstützen. So kommt es regelmäßig vor, dass sie als hervorragende Kletterer die Stützen hinaufklettern und oben die Kabel abbeißen. Der Geschmack der Kabelisolierung hat es ihnen besonders angetan. Verbunden ist damit allerdings immer wieder ein Stillstand unserer Seilbahnanlagen und aufwändige Reparaturen auf den teils bis zu 25 m hohen Seilbahnstützen.
Die Großarler Bergbahnen gingen daher zusammen mit den Jägern im Skigebiet zum Gegenangriff über und haben an marderstrategisch günstiger Position eine Lebendfalle aufgestellt. Das Tierchen ist dem bald auf dem Leim gegangen und ließ sich, natürlich unversehrt, fangen.
Es bekommt jetzt ein neues ebenso wunderhübsches Revier, fern von allen Seilbahnstützen, ganz hinten im schönen Hüttschlag. Nur die Kost ist etwas umzustellen.
Der Marder im Lexikon (Link zu wikipedia.de)
- Die Luft wird nur vorübergehend gesiebt
- Beinschonende Steinmarderübersiedlung
- Neue Marderheimat in Hüttschlag
Salzburger Bergadvent auf Ihrem PC
Der Salzburger Bergadvent erfreut sich im zweiten Jahr seines Bestehens über regen Zuspruch. Natürlich war ich mit meiner Kamera wieder fleißig unterwegs, um die schönsten Stimmungen auf dem Adventmarkt einzufangen. Genießen Sie die Impressionen in unserer Bildergalerie. (Link anklicken, dann am besten rechts oben auf “Diashow” gehen und ggf. Zeitintervall anpassen).
Krone recherchiert zum Thema Krampus
Die “Krone” - Österreichs auflagenstärkste Tageszeitung recherchierte am 6. Dezember für ihre Sonntagsausgabe das Thema “Krampusse im Großarltal”. Besucht wurde Maskenschniter “Astei” (Rupert Kreuzer) in seinem Atelier, der anschließend mit seiner Pass (so nennt man eine Krampusgruppe) für ein Foto-Shooting Modell stand. Und das nach dem anstrengenden Krampuslauf am 5. Dezember und einer durchzechten Nacht. Nur gut, dass so mancher sein Gesicht hinter seiner Maske verbergen konnte … Abends wurde dann noch die Nikolaus- und Krampusfeier in Hüttschlag besucht. Der Artikel erscheint voraussichtlich am 29. November 2009, pünktlich vor dem nächsten Nikolausabend/Krampuslauf.











